GESUNDHEITSPROFI-PODCAST
Was bewegt die Hilfsmittelbranche? Im GesundheitsProfi-Podcast sprechen Praktiker:innen aus der Sanitätshausbranche zusammen mit Laura Klesper und Tobias Kurtz aus der GesundheitsProfi-Redaktion über aktuelle Themen und Herausforderungen.
Das inhaltliche Spektrum ist breit gefächert: von gesundheitspolitischen Herausforderungen der Sanitätshäuser und Hilfsmittellieferanten über die Chancen der Digitalisierung bis zu konkreten Versorgungslösungen für die Patient:innen.
Folge #020
Wie managen Sie Ihre Mitarbeitenden, Sebastian Pleil?
Episodeninfo anzeigen Wer wachsen möchte, braucht ein starkes Team hinter sich. Um sein Team zu stärken hat Sebastian Pleil vom Sanitätshaus Pleil sein Personalmanagement radikal umgestaltet.
Im GesundheitsProfi-Podcast spricht Sebastian Pleil vom Sanitätshaus Pleil in Fürstenfeldbruck mit GP-Redakteurin Laura Klesper über seinen neuen Management-Ansatz, die Reaktion seines Teams auf die neuen Strukturen und wie er es schafft, innerhalb kürzester Zeit Stellen neu zu besetzen. Ausgewählte Musik-Playlist fürs Meeting, Meditation zur Fokussierung oder monatliches One-on-One mit dem Chef: Sebastian Pleil hat sich einiges überlegt, um „Magic Moments“ für das eigene Team und die Kunden zu schaffen. Mit der Einführung einer Head of People-Stelle möchte er neue Wege im Bereich HR gehen, Ansätze aus der systemischen Therapie miteingeschlossen. „Ich habe gemerkt, ich muss in meinem Unternehmen eine entsprechende Stelle schaffen, die sich wirklich rein um die Menschen im Unternehmen kümmert“, sagt Sebastian Pleil.
Weitere Folgen des Podcasts:
Wo liegen die Chancen einer aktiven Fehlerkultur, Ralf Kemmer? | 35:35
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Fehler passieren – auch im Gesundheitswesen. Doch wie kann eine Fehlerkultur in Betrieben der Hilfsmittelversorgung etabliert werden? Professor Ralf Kemmer von den SRH Hochschulen Berlin gibt im Podcast-Gespräch mit GesundheitsProfi einen Einblick in seine Arbeit mit Unternehmen und erklärt, warum Offenheit in Führungsetagen entscheidend ist. „Menschen machen in der Regel keine Fehler mit Absicht“, sagt Ralf Kemmer. Der Hochschulprofessor begleitet mit seinem Team seit über zehn Jahren Unternehmen bei der Entwicklung einer konstruktiven Fehlerkultur.
Kern seiner Arbeit ist die Moderation sogenannter Fuck-up-Nights, bei denen Unternehmer ihre beruflichen Fehlentscheidungen öffentlich reflektieren. Dabei gehe es nicht darum, Fehler zu feiern, sondern aus ihnen zu lernen: „Ein Fehler ist erstmal Mist. Aber es gibt die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse zu gewinnen – für sich selbst, für das Team, für das Unternehmen.“ Kemmer betont, dass eine funktionierende Fehlerkultur kein Selbstläufer sei, sondern strukturell verankert werden müsse. „Das muss von oben kommen“, sagt er. Führungskräfte müssten offen über eigene Fehler sprechen und den Umgang mit Fehlentscheidungen aktiv vorleben. Nur dann entstehe ein Klima, in dem Mitarbeitende sich trauen, Probleme frühzeitig zu benennen.
Wo liegen die Chancen einer aktiven Fehlerkultur, Ralf Kemmer? | 35:35
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Fehler passieren – auch im Gesundheitswesen. Doch wie kann eine Fehlerkultur in Betrieben der Hilfsmittelversorgung etabliert werden? Professor Ralf Kemmer von den SRH Hochschulen Berlin gibt im Podcast-Gespräch mit GesundheitsProfi einen Einblick in seine Arbeit mit Unternehmen und erklärt, warum Offenheit in Führungsetagen entscheidend ist. „Menschen machen in der Regel keine Fehler mit Absicht“, sagt Ralf Kemmer. Der Hochschulprofessor begleitet mit seinem Team seit über zehn Jahren Unternehmen bei der Entwicklung einer konstruktiven Fehlerkultur.
Kern seiner Arbeit ist die Moderation sogenannter Fuck-up-Nights, bei denen Unternehmer ihre beruflichen Fehlentscheidungen öffentlich reflektieren. Dabei gehe es nicht darum, Fehler zu feiern, sondern aus ihnen zu lernen: „Ein Fehler ist erstmal Mist. Aber es gibt die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse zu gewinnen – für sich selbst, für das Team, für das Unternehmen.“ Kemmer betont, dass eine funktionierende Fehlerkultur kein Selbstläufer sei, sondern strukturell verankert werden müsse. „Das muss von oben kommen“, sagt er. Führungskräfte müssten offen über eigene Fehler sprechen und den Umgang mit Fehlentscheidungen aktiv vorleben. Nur dann entstehe ein Klima, in dem Mitarbeitende sich trauen, Probleme frühzeitig zu benennen.
Wie blicken Sie auf die Hilfsmittelversorgung von Kindern, Christiana Hennemann? | 37:37
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Die Fördergemeinschaft Rehakind blickt auf ein Vierteljahrhundert Einsatz für eine bessere Hilfsmittelversorgung von Kindern und Jugendlichen zurück. Geschäftsführerin Christiana Hennemann zieht im GP-Podcast mit GP-Chefredakteur Tobias Kurtz Bilanz und blickt in die Zukunft.
Was im Jahr 2000 aus einem akuten Mangel an Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung entstanden ist, hat sich seither zu einer europaweit einzigartigen Plattform zwischen Fachhandel, Industrie, Medizin, Politik und Elterninitiativen entwickelt.
„Wir müssen den Familien eine Stimme geben. Wir müssen auch diesem Teil der Branche eine Stimme geben“, beschreibt Christiana Hennemann die Gründungsidee. Aus einem anfänglichen Ehrenamt wurde für die gelernte Journalistin bald ein zweites Berufsleben. Heute zählt der Verein mehr als 215 Mitglieder – darunter Hersteller, Sanitätshäuser, Selbsthilfegruppen und Freiberufler.
Die zunehmende Heterogenität der Mitgliederstruktur ist für Hennemann eine Herausforderung – aber auch ein klares Zeichen für die Relevanz des Themas. „Was uns eint, ist das Ziel, es wirklich besser zu machen – und dabei für die Branche auskömmlich zu halten.“
Dass Rehakind heute als etablierter Gesprächspartner in Politik und Selbstverwaltung wahrgenommen wird, verdankt sich auch dem langjährigen Engagement in der politischen Arbeit. Ein aktuelles Beispiel ist die gesetzlich verankerte beschleunigte Genehmigung von Hilfsmittelverordnungen aus SPZ und MZEB – ein Erfolg, der allerdings in der Praxis noch nicht flächendeckend ankommt. „Das Thema ist noch nicht vom Tisch“, so Hennemann.
Um die Versorgungsqualität weiter zu verbessern, setzt Rehakind zunehmend auf internationale Studien. In einer neuen Datenbank werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus Ländern wie Kanada, Australien und Skandinavien aufbereitet – mit dem Ziel, präventive und teilhabeorientierte Versorgungskorridore auch hierzulande besser belegen zu können. „Gerade in der Kinderversorgung ist der Blick auf die gesamte Lebensspanne entscheidend“, betont Hennemann.
Ein weiteres zentrales Standbein ist die Qualifizierung. Mit rund 900 Teilnehmenden pro Jahr bietet Rehakind ein breites Schulungsspektrum – von technischen Grundlagen bis hin zu rechtlichen Fragestellungen. Auch der Bedarfsermittlungsbogen mit ICF-Bezug, einst kritisch beäugt, findet heute verstärkt Eingang in die Verordnungspraxis.
Die nächsten Schritte sind bereits in Planung: Der Focus CP RehaKIND-Kongress 2026 soll unter dem Leitmotiv „Evidenz – Individualität – Praxis“ neue Impulse setzen. Erstmals wird es auch gezielte Angebote für Familien und Schulklassen geben – mit dem Ziel, den Fachkräftenachwuchs für die Kinderversorgung zu begeistern.
Für Hennemann ist klar: „Die Aufgaben verschieben sich, aber sie werden nicht weniger. rehaKIND bleibt notwendig – als Brückenbauer zwischen Profession und Mensch.“
Wie funktioniert digitale Einarbeitung wirklich, Julien Kensicki und Thomas Möller? | 31:31
Episodeninfo anzeigen Der Fachkräftemangel ist längst in der Hilfsmittelversorgung angekommen – und viele Unternehmen setzen deshalb auf neue Wege, um Personal zu gewinnen und erfolgreich einzuarbeiten.
Doch wie gelingt die wirtschaftlich erfolgreiche Einarbeitung, wenn neue Kollegen keine Vorerfahrung in der Branche haben und in kurzer Zeit viel Wissen vermittelt werden muss? Das klärt GP-Redakteurin Laura Klesper in der neuen Folge des GesundheitsProfi-Podcasts mit zwei spannenden Gästen. Julien Kensicki, Gründer der Sanistar Akademie und Thomas Möller, Geschäftsführer des Sanitätshauses Stolle diskutieren gemeinsam über die Auswirkung, die die digitale Einarbeitung auf Unternehmen hat. Wie kann digitale Einarbeitung erfolgreich gelingen? Wie werden neue Kollegen gezielt geschult und erfahrende Mitarbeitende trotzdem mitgenommen? Und wie viel kann ein Unternehmen eigentlich wirklich dadurch einsparen, dass die neuen Kollegen schnell fit auf der Fläche sind? Solche und weitere Fragen werden in der neuen Folge rund um das Thema digitale Einarbeitung geklärt. Dabei bietet der Podcast wertvolle Insights aus dem Sanitätshaus Stolle, dass nun seit einigen Jahren erfolgreich auf digitale Einarbeitung setzt.
Wie übergibt man ein Unternehmen, Elke Deppe-Stark? | 27:27
Episodeninfo anzeigen Nur bei rund 40% der Unternehmen, die vor der Herausforderung einer Nachfolgeregelung stehen, gelingt die erfolgreiche Übergabe. Dazu gehört das Sanitätshaus Deppe aus Northeim.
Anfang der 1990er Jahre hat Elke Deppe-Stark gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Lothar Deppe das Sanitätshaus Deppe gegründet. Nach dem Tod ihres Mannes war für sie klar: Das Unternehmen soll eines Tages an den Sohn weitergereicht werden. Wie Elke Deppe-Stark den Übergang von Mutter auf Sohn wahrgenommen hat, welche Herausforderungen das Geschäftsführer-Duo erlebt hat und wie die erfahrene Unternehmerin den Abschied aus dem Unternehmen erlebt, erfahren Sie im GesundheitsProfi-Podcast. Gemeinsam mit Ulrich Clausen, Vital-er-leben, spricht GP-Redakteurin Laura Klesper mit ihr über die Übergabe. Im Fokus steht neben den persönlichen Erfahrungen auch die Strategie, die die beiden für einen gelungenen Generationswechsel für sich ausgearbeitet haben. Denn wenn eines für die Übergabe an den Nachfolger allgemein gilt: Nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Und offene Gespräche zu jedem Zeitpunkt des Prozesses sind das A und O für Unternehmerfamilien. Der Podcast ist der zweite Teil einer zweiteiligen Reihe, im ersten Teil haben Ulrich Clausen und Laura Klesper mit Philipp Deppe über seine Erfahrungen mit der Unternehmensübernahme gesprochen.
Wie übernimmt man ein Unternehmen, Philipp Deppe? | 26:26
Episodeninfo anzeigen Nur bei rund 40% der Unternehmen, die vor der Herausforderung einer Nachfolgeregelung stehen, gelingt die erfolgreiche Übergabe. Dazu gehört das Sanitätshaus Deppe aus Northeim.
Mit Philipp Deppe hat der Sohn des Gründerehepaars Lothar Deppe und Elke Deppe-Stark die Zügel des Unternehmens übernommen. Wie Philipp Deppe den Übergang von Mutter auf Sohn wahrgenommen hat, welche Herausforderungen das Geschäftsführer-Duo erlebt hat und wie die Belegschaft auf den jungen Nachfolger reagiert erfahren Sie im GesundheitsProfi-Podcast. Gemeinsam mit Ulrich Clausen, Vital-er-leben, spricht GP-Redakteurin Laura Klesper mit ihm über die Übergabe. Im Fokus steht neben den persönlichen Erfahrungen auch die Strategie, die die beiden für einen gelungenen Generationswechsel für sich ausgearbeitet haben. Denn wenn eines für die Übergabe an den Nachfolger allgemein gilt: Nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Und offene Gespräche zu jedem Zeitpunkt des Prozesses sind das A und O für Unternehmerfamilien. Der Podcast ist der erste Teil einer zweiteiligen Reihe, denn in Teil zwei sprechen Ulrich Clausen und Laura Klesper mit Elke Deppe-Stark über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Unternehmensübergabe.
Was macht KI mit der Hilfsmittelbranche, Thomas Seidl? | 37:37
Episodeninfo anzeigen Kann KI den Fachkräftemangel auffangen? Thomas Seidl von Anni.care ist überzeugt: Ohne KI wird es in Zukunft nicht gehen.
Mit seinem Unternehmen Anni.care setzt Thomas Seidl auf KI-Telefonie für Sanitätshäuser. Im GP-Podcast mit Redakteurin Laura Klesper spricht der Gründer über den Impact, den Künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren auf die Hilfsmittelbranche haben wird. Denn Themen wie Fachkräftemangel, Überarbeitung und hohes Telefonaufkommen werden sich in den nächsten Jahren nur intensivieren. Mit Projekten wie der Anni.care Ki-Telefonie möchte das Startup Abhilfe schaffen und dem Markt einen echten Mehrwert bieten. Im Podcast sprechen Laura Klesper und Thomas Seidl nicht nur darüber, wie die KI-Telefonie entwickelt wurde und was die Resonanz der Branche ist, sondern sie telefonieren auch mit der KI und geben so einen kleinen Einblick in das Können der Künstlichen Intelligenz.
Was schätzen Sie an Quereinsteigern und an der Arbeitsagentur, Herr Niklas? | 30:30
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Daniel Niklas ist Geschäftsführer des Sanitätshauses Stortz in Köln. Im GP-Podcast berichtet er von seinen Erfahrungen mit Quereinsteigern, der Arbeitsagentur – und den Hürden beim Versuch, einen Bewerber mit Behinderung als Azubi einzustellen.
Daniel Niklas ist zufällig in der Sanitätshausbranche gelandet. Der gelernte Industriekaufmann war in der Verpackungsindustrie tätig und lernte die Hilfsmittelbranche über seinen Zivildienst kennen.
Die Mitarbeiterakquise sei eine Herausforderung, berichtet Niklas im Gespräch mit Berater Ulrich Clausen (Vital-er-leben) und GP-Chefredakteur Tobias Kurtz. „Eine Sanitätshaus-Fachverkäuferin oder einen -verkäufer ist schwieriger zu finden als einen Krankenkassen-Vorstand.“
Quereinsteiger beschäftigt Stortz vor allem im Verkauf. Sie kommen aus dem Mode- oder Elektrofachhandel. Daniel Niklas schätzt an ihnen, dass sie unvoreingenommen „mit den Augen der Kunden“ beraten und sich in diese hineinversetzen können.
Bei der Bundesagentur für Arbeit hat Stortz einen Unternehmens-Account, über die für jede Stelle ein Bewerberportal eröffnet werden kann. Niklas schätzt den regelmäßigen Austausch mit der Arbeitsagentur. Deren Mitarbeitende besuchten ihn bereits vor Ort, um die Dienstleistungen eines Sanitätshauses kennenzulernen.
Doch Daniel Niklas kämpft auch mit der Bürokratie. Im Podcast schildert er anschaulich die Hürden, die vor der Einstellung eines Auszubildenden mit Behinderung zum Orthopädietechniker-Mechaniker stehen.
Warum engagieren Sie sich politisch, Markus Wendler? | 38:38
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Markus Wendler ist ein Freund klarer Worte. Im GP-Podcast erklärt der Geschäftsführer der PVM Patienten Versorgung Management GmbH in Bielefeld, welche Themen er politisch in den Vordergrund rücken will.
Patienten und pflegende Angehörige haben keinerlei Lobby in der politischen und öffentlichen Wahrnehmung, ist Markus Wendler überzeugt. Seine Sichtweise macht er an zahlreichen Beispielen aus seinem Versorgungsalltag fest. „Wie kann es sein, dass wir eine notwendige, aber teure Klinikreform anstreben und damit den Druck auf die Kliniken noch erhöhen, die Krankenkasse aber die Genehmigung des notwendigen Etac Turner, mit dem die 76jährige Ehefrau ihren 80jährigen pflegebedürftigen Ehemann gesichert aus dem Pflegebett in Rollstuhl umsetzen kann, verzögert?“ Auch einen Erstattungspreis von 11,50 Euro für eine monatliche Inkontinenzversorgung kann Markus Wendler nicht nachvollziehen. „Das ist doch ein Indiz, dass wir unsere Moral und unseren Anstand gegenüber den damaligen ,Wirtschaftswunder-Erschaffern‘ komplett verwirkt haben.“
Angehörigen schultern Pflegelast
Die demographische Entwicklung stelle die Pflege vor enorme Herausforderungen, so Wendler weiter. Alleine in Nordrhein-Westfalen habe sich die Pflegebedürftigkeit von 2012 bis 2023 um 16,4 Prozent auf insgesamt 1,4 Mio. Bürger erhöht. Dabei sei zu beachten, dass rund 88 % der pflegebedürftigen im eigenen häuslichen Bereich, in der Regel mit und durch pflegende Angehörige, versorgt werden. „Entlasten und unterstützen wir pflegende Angehörige nicht qualifiziert mit Hilfsmitteln, werden diese selbst ausfallen.“ Verbunden mit entsprechenden persönlichen Leid, aber auch volkswirtschaftlichem Schaden.
Warum kann Coaching ein Schlüssel zum Erfolg sein, Frau Lückenotto? | 30:30
Episodeninfo anzeigen Michaela Lückenotto ist überzeugt: Gezieltes Coaching der Verkaufskräfte im Sanitätshaus kann den Unterschied machen.
Im GesundheitsProfi-Podcast spricht sie mit Redakteurin Laura Klesper über die Wirkung von Coaching auf der Verkaufsfläche und ihre Pläne, im kommenden Jahr auch digitale Angebote zu starten. Lückenotto, die selbst jahrelang durch familiäre Beziehungen in einem Sanitätshaus tätig war und die Erfahrungen der Mitarbeitenden „von der Fläche“ aus eigener Hand kennt, ist zertifizierter Coach und begleitet seit Jahren Unternehmen in der Gesundheitsbranche. Ob Arztpraxis oder Sanitätshaus, in Strategieworkshops und mit Praxis-Standortanalysen hilft sie Unternehmern und Beschäftigten, in ihrem Business noch besser zu werden. Mit Tools zur „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden im Coaching u.a. verdeckte Ressourcen erkannt, benannt und damit nutzbar gemacht. Durch arbeitsbezogene Selbsthilfe wird ein offener Blick auf die Abläufe während eines Verkaufsgesprächs geworfen. Im Podcast spricht sie unter anderem darüber, wie wichtig es ist, zu verstehen, wie Menschen Entscheidungen treffen.
Wie leiten Sie Ihr Sanitätshaus, Alexander Behrmann? | 28:28
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Erst wollte er nach seinem Studium der Technischen Orthopädie und Biomechanik promovieren. Doch nachdem er vorübergehend einige Wochen im Sanitätshaus seiner Eltern gearbeitet hatte, fand Alexander Behrmann Gefallen an der praktischen Tätigkeit. Seit einigen Jahren leitet er jetzt bereits das gleichnamige Sanitätshaus in Darmstadt. Im GP-Podcast berichtet er GP-Chefredakteur Tobias Kurtz und Berater Ulrich Clausen (Vital-er-leben) von seinen Plänen und Herausforderungen.
Ein wichtiges Projekt: die Digitalisierung des Einlagenprozesses im Zuge der Eröffnung seines neuen Standorts zum 1. Dezember. Dazu gehören für Alexander Behrmann vor allem auch Kundenservices rund um das Produkt wie Informationen zum Lieferstatus, Erinnerungen an Folgeversorgungen oder Umfragen zur Kundenzufriedenheit. „Ich glaube nicht, dass der alte Weg, per Post zu verschicken, gut funktioniert“, ist Alexander Behrmann überzeugt.
Neben der Digitalisierung stellen für Behrmann vor allem Kommunikation und Networking Erfolgsfaktoren dar, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Außerdem interessant: Im Sanitätshausbereich beschäftigt er inzwischen viele Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. „Da entscheiden wir viel nach Sympathie. Denn sobald jemand ins Team passt, arbeiten alle füreinander und bringen sich gegenseitig etwas bei.
Wie leiten Sie Ihr Unternehmen, Felix Jacobi? | 26:26
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An den Wochenenden hat er mitgeholfen, wenn Not am Mann war, in den Ferien seine Eltern bei der Inventur unterstützt. Felix Jacobi wurde das Unternehmertum sozusagen in die Wiege gelegt. Heute leitet er als Geschäftsführer die Medical Gesundheits-Dienst GmbH in Mühlhausen/Thüringen. Dazu gehören neben den Sanitätshäusern unter dem Namen Mediaktiv auch ein Fahrdienst mit sieben Krankenfahrzeugen. Im GP-Podcast berichtet über die Voraussetzungen für eine geglückte Unternehmensnachfolge und was sein Sanitätshaus stark macht. Eine wichtige Voraussetzung aus seiner Sicht: „Wir fühlen uns im ländlichen Gebiet extrem wohl. Dafür muss man Strukturen schaffen und diese auch leben.“ Hinzu komme eine starke Kundenorientierung: „Wir sehen den Kunden als Kunden und nicht als Patienten.“ Mit seinem BWL-Studium verfügt Felix Jacobi über einen kaufmännischen Hintergrund. Das sei im Alltag kein Problem, da er sich mit seinen Fachleuten im Team auf Augenhöhe austausche. „Ds Wort unserer Meisterinnen und Meister hat Gewicht.“
Wie leiten Sie Ihr Unternehmen Teraske Ortho Reha, Fabian Elfeld? | 34:34
Episodeninfo anzeigen Wann immer es geht, fährt er zu Geschäftsterminen mit Bahn und Faltrad, er schreibt leidenschaftlich gerne – und er leitet hauptberuflich einen Sanitätshausfilialisten. Dr. Fabian Elfeld ist Geschäftsführer der Teraske Ortho Reha GmbH mit Sitz in Hannove
Im Gespräch mit Ulrich Clausen (Netzwerk Vital-er-leben) und GesundheitsProfi-Chefredakteur Tobias Kurtz berichtet er von seinem Weg als Wirtschaftsrechtler in die Hilfsmittelbranche. Offen berichtet er: „Ich war am Anfang völlig ignorant gegenüber fachlichen Gepflogenheiten.“ Daher habe er „großes Glück“ gehabt mit seinen Kolleginnen und Kollegen, die ihn fachlich unterstützt und in die Branche eingeführt hätten.
In der Kommunikation mit Mitarbeitenden und Kunden legt Fabian Elfeld Wert auf Vertrauen und Ehrlichkeit. Dabei müsse man auch Verantwortung übernehmen für Dinge, die man falsch gemacht habe. „Das kommt bei uns natürlich auch vor.“
Um die Versorgungsqualität weiter zu stärken, würde sich Fabian Elfeld mehr Vernetzung zwischen den Leistungserbringern wünschen. Angesichts des Fachkräftemangels, des steigenden Arbeitsaufkommens sowie der aus seiner Sicht zu geringen Entlohnung der Mitarbeitenden in der Sanitätshausbranche stellen sich für ihn auch grundsätzliche Fragen. „Wie stellen wir uns die Zukunft unserer Gesellschaft vor? Was ist unsere Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit? Darüber denken viele zu wenig nach. Wir müssen etwas grundsätzlich verändern in unserer Gesellschaft, wenn diese weiter funktionieren soll. Und wir müssen aufhören, alle Leute, die uns daran erinnern, dass wir etwas verändern müssen, als lästige Störenfriede zu empfinden. Das gilt im Kleinen für Unternehmen, aber auch im Großen.“
Warum ist Stehen für Rollstuhlfahrer so wichtig, Michael Kirschner? | 23:23
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Wenn Muskeln nicht gebraucht werden, verkümmern sie. Sie degenerieren, führen zu Spannungen und schmerzen im schlimmsten Fall sogar. Darum hat Stehen auch für Rollstuhlfahrer eine enorm hohe Bedeutung, erklärt Michael Kirschner im Podcast mit GesundheitsProfi.
Der Rehaexperte ist Produktspezialist E-Power & Sondersteuerungen bei der Meyra Group schärft das Bewusstsein für die richtige Positionierung und die Gefahr manifestierter Kontrakturen von Muskeln.
Aber nicht nur die Muskeln, sondern auch Knochen, Sehne, Darm oder Blase profitieren von einer Vertikalisierung. „Alle Strukturen im Körper werden durch regelmäßiges Stehen entlastet“, so Michael Kirschner. Hinzu kommt die Möglichkeit, sich mit Partnern wieder „auf Augenhöhe“ unterhalten zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Die Versorgung mit einem Stehrollstuhl sei selbstverständlich aufwändig. Doch die Kostenträger stünden solchen Konzepten immer aufgeschlossener gegenüber, stellt Michael Kirschner fest. Eine lückenlose Dokumentation und Erprobung seien dafür Pflicht. „Wir müssen der Krankenkassen ein sauberes Bild vermitteln.“
Was zeichnet das Medical-Center Ostwestfalen aus, Herr Grugel? | 33:33
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Das Medical-Center Ostwestfalen ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Inhaber Frank Grugel erläutert im GP-Podcast seine Strategie – und welchen Beruf er als erstes gelernt hat. Zusammen mit dem Branchenfachmann Ulrich Clausen (Netzwerk Vital-er-leben) und GP-Chefredakteur Tobias Kurtz spricht Frank Grugel über seinen Weg in die Sanitätshausbranche und wie er in den vergangenen Jahren sein Unternehmen aufgebaut hat.
In den letzten 25 Jahren übernahm Frank Grugel 14 Sanitätshäuser. Sein Credo: „Miteinander, nicht gegeneinander!“ Offen berichtet er über seine Erfahrungen in der Personalführung, wie gegenseitige Wertschätzung, oder finanzielle Schwierigkeiten durch zu schnelle Übernahmen allein mit Eigenkapital. Vor 15 Jahren sei er daher auf der „Intensivstation der Banken“ gelegen. „Da bin ich ganz ehrlich.“ Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören für ihn Kostenmanagement und Prozessoptimierung. Zu seinen Prinzipien gehören Bodenständigkeit und in den richtigen Momenten auch „loslassen zu können“.
Welche Entwicklungen sehen Sie auf dem Sanitätshausmarkt, Frau Hertkorn-Ketterer? | 36:36
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Rechtsanwältin Bettina Hertkorn-Ketterer kennt die Sanitätshaus- und Hilfsmittelbranche seit vielen Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven. Im GP-Podcast spricht sie über das Marktumfeld, geplante gesundheitspolitische Reformen sowie die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen.
Ist das Glas für die Sanitätshausbranche halbvoll oder halbleer? Bettina Hertkorn-Ketterer ist zwiegespalten. Von der Anzahl der Patienten aus gesehen, seien die Voraussetzungen wunderbar. Doch in Bezug auf Finanzierung, Fachkräftemangel sowie die Wahrnehmung in der Politik, habe die Hilfsmittelbranche „noch einen guten Weg“ vor sich.
Angesichts der Herausforderungen – Stichwort demografische Entwicklung – fordert Bettina Hertkorn-Ketterer generell eine stärkere Zusammenarbeit über die Sektorengrenzen hinweg: „Kooperation und Interaktion sind zwingend notwendig.“
Michaela Lundius ist seit über 20 Jahren als Verkaufsleiterin bei Ofa Bamberg tätig und veranstaltet seit mehr als 15 Jahre Seminare. Ab 2024 leitet sie die Akademie des Hilfsmittelspezialisten. GP hat mit ihr und Ulrich Clausen vom Sanitätshaus-Netzwerk Vital-er-leben über Aus- und Weiterbildung sowie die wachsende Bedeutung des Coachings am Arbeitsplatz gesprochen.
Wissen sei für sie der Schlüssel zum Erfolg – nicht zuletzt für Quereinsteiger im Sanitätsfachhandel, sagt Michael Lundius. „Denn in dem Moment, in dem ich kein Wissen habe, werde ich unsicher. Das führt zu Frustration und wir verlieren Mitarbeiter, die vielleicht sehr gut geeignet wären, weil es ihnen zu viel wird.“ In der komplexen Sanitätshausbranche müssten neue Mitarbeiter daher intensiv begleitet werden.
Der Bedarf an Weiterbildung sei erkannt. Doch Michaela Lundius kennt die angespannte Situation in vielen Betrieben. „Die Problematik ist der Personalnotstand.“ Sie appelliert daher: „Egal, wie es aussieht. Die Leute müssen ausgebildet sein, weil sie ansonsten nicht gut arbeiten können. Und das macht ja auch keinen Sinn.“
Was macht die Versorgung von Kindern so besonders, Frau Bröcker? | 27:27
Episodeninfo anzeigen Ariane Bröcker hat gemeinsam mit ihrem Bruder die elterliche OT Kormeyer übernommen. Dort setzt sie einen Schwerpunkt auf die Versorgung von Kindern mit Schutzhelmen.
Umbau, Generationswechsel, Spezialversorgung mit persönlichem Hintergrund. Bei Ariane Bröcker von OT Kormeyer kommt vieles zusammen, was im Sanitätshausalltag gewöhnlich und gleichermaßen außergewöhnlich ist. Im Gespräch mit Laura Klesper (GesundheitsProfi) und Ulrich Clausen (Vital-er-leben) spricht sie über die Herausforderungen, die eine gelungene Unternehmensübergabe und die daraus resultierenden Neuerungen im Betrieb mit sich bringen.
Wo liegen die Herausforderungen für Quereinsteiger, Julien Kensicki? | 29:29
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Der Sanitätsfachhandel setzt verstärkt auf Quereinsteiger. Julien Kensicki, Prokurist im Sanitätshaus Alphamed, kennt die Herausforderungen für alle Beteiligten. Im GP-Podcast spricht er über seine Erfahrungen als Personalverantwortlicher – und seine Anfänge im Sanitätsfachhandel.
Zu den Kernkompetenzen des Rehatechnik-Spezialisten Dietz Group gehört die Individualversorgung. Im GP-Podcast erläutern Maximilian Raab und Sascha Becker den Prozess und die damit verbundenen Herausforderungen im Versorgungsalltag u.a. bei Adipositas oder Multipler Sklerose. Erste Erkenntnis: „Bei Individualversorgungen ist es wichtig, mit Standards zu erarbeiten“, sagt Sascha Becker. „Das bringt die Qualität.“
Maximilian Raab fordert einen „360 Grad-Blick auf den Patienten und die Versorgung“. Dieser müsse strukturiert dokumentiert werden, damit der Kostenträger die Versorgung nachvollziehbar bewerten könne. Mit der ICF gebe es eine gemeinsame Sprache, die bei schwerstbetroffenen Erwachsenen zu selten angewandt werde, kritisieren die beiden Rehatechnik-Spezialisten.
An einem praktischen Versorgungsbeispiel einer Mutter zweier Kinder mit Multipler Sklerose illustrieren sie, welche Defizite die bestehende Versorgung mit einem Leichtgewicht-Rollstuhl aufgewiesen habe. Sie sei im Alltag nicht mehr klar gekommen und konnte ihre Aufgaben als Mutter nicht mehr wahrnehmen.
Raab und Becker erläutern die Anforderungen und Kriterien an die neue Versorgungslösung und schildern die bewegenden Erfahrungen bei der Erprobung. Nach einer ersten selbstständigen Fahrt nach draußen etwa habe die MS-Betroffene angefangen zu weinen. „Hier geht es um die elementaren Grundbedürfnisse. Sie konnte wieder selbstständig in der Küche arbeiten. Das war ein ,Volltreffer‘ zu sehen, was ein Hilfsmittel alles leisten kann.“
Wie kann der Sanitätsfachhandel neue Kunden gewinnen, Herr Pypke? | 38:38
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Digitale Kundenansprache im Sanitätshaus, die Rolle der Hersteller und neue Erlösmodelle: Im Podcast mit GesundheitsProfi blickt Detlef Pypke von Sanoa auf aktuelle Wettbewerber und skizziert die künftige Marktentwicklung.
Welche Potenziale sehen Sie in der digitalen Fertigung, Herr Till? | 31:31
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3D-Druck, Palliativversorgung – und Tiere als Patienten: ein Podcast mit Georg Till vom Sanitätshaus Manfred Klein und Ulrich Clausen (Vital-er-leben).
Er forciert die digitale Fertigung in seinem Betrieb, macht sich einen Namen in der Tierorthopädie – und ist gerade einmal 24 Jahre alt. Georg Till vom Sanitätshaus Manfred Klein in Stade ist ein äußerst engagierter Unternehmer. Zusammen mit Ulrich Clausen vom Sanitätshaus-Netzwerk Vital-er-leben und Tobias Kurtz von GesundheitsProfi sprach er im GP-Podcast über seinen Start in der Sanitätshausbranche und seine Strategie. Der 3D-Druck hat für Georg Till große Bedeutung. „Wir haben mittlerweile in unserem Betrieb über zwanzig 3D-Drucker und bereits unsere komplette Einlagen-Produktion auf den 3D-Druck umgestellt.“ Georg Till setzt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema auseinander. „Wir bauen, produzieren und warten unsere 3D-Drucker selbst.“ Darüber hinaus legt er Wert auf Ausbildung und Schulung seiner Mitarbeitenden. Denn: „Geschultes Fachpersonal ist deutlich motivierter als ungeschultes.“
Ina Massing über die Aktivitäten des Sanitätshauses Goll & Schracke Massing | 32:32
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Einblick in die Praxis: Ina Massing ist Geschäftsführerin des Sanitätshaus Goll & Schracke Massing in Remscheid. Zusammen mit Ulrich Clausen, Initiator des Sanitätshaus-Netzwerks Vital-er-leben, spricht sie im GP-Podcast über die Gründe für ihren Neubau im letzten Jahr. Zu den Spezialgebieten des Unternehmens gehört unter anderem die Schlaganfallversorgung. Dafür ist es von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Darüber hinaus erläutert Ina Massing ihre Planungen im Bereich der Einlagenversorgung sowie ihre Erfahrungen mit Quereinsteigern in die Sanitätshausbranche. Ihr Credo: „Bei uns zählt die Persönlichkeit.“
Lais Kriwat über Generationswechsel und die Vorteile des 3D-Drucks | 42:42
Episodeninfo anzeigen Lais Kriwat ist mit Anfang 20 in die Geschäftsleitung des Familienunternehmens eingestiegen. Dort treibt er die Fertigung mithilfe von 3D-Druck voran.
Welche Vorteile 3D-Druck für kleine und mittelständische Orthopädiebetriebe generieren kann, erklärt Lais Kriwat im Gespräch mit den GesundheitsProfi-Redakteuren Tobias Kurtz und Laura Klesper. Zudem spricht er auch über den Einstieg in die Geschäftsleitung des Familienunternehmens, der er nun gemeinsam mit seinem Bruder angehört.
Thomas Piel über die Digitalisierungsaktivitäten der Krankenkassen | 33:33
Episodeninfo anzeigen Thomas Piel, Geschäftsführer des Reha-Service-Rings (RSR), gibt im GP-Podcast einen Einblick in die Digitalisierungsaktivitäten der Kostenträger.
Er ist ein profunder Kenner des Hilfsmittelmarkts und der Krankenkassenlandschaft. Als Geschäftsführer des Reha-Service-Rings (RSR) gehören Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen zu seinem Alltag. Darüber hinaus setzt sich Thomas Piel seit vielen Jahren mit Fragen und Herausforderungen der Digitalisierung auseinander. Mit Blick auf die Kostenträger stellt er fest: „Es gibt eine große Digitalisierungsbereitschaft.“ Piel geht u.a. auf Verbindungen von Suchmaschinen wie Google zu den Krankenkassen-Apps ein und Bewertungen von Leistungserbringern durch Versicherte ein. „Hier bieten wir als Verbunsgruppe auch Unterstützung an.“
Darüber hinaus nimmt er Stellung zur aktuellen Sonderauswertung Hilfsmittel des Bundesamts für Soziale Sicherung und dem Vorschlag des BAS-Präsidenten, zur Zulassung per Verwaltungsakt zurückzukehren.
Simon Maass über die Pläne von Meevo | 44:44
Episodeninfo anzeigen Wo steht Meevo in fünf Jahren, Herr Maass?
Die Kooperation in der Einlagenversorgung zwischen dem Sanitätshaus Meevo und der Barmer hat vergangenes Jahr für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. Simon Maas, einer der drei Meevo-Gründer, nimmt im GP-Podcast Stellung und erläutert seine Sicht auf die Sanitätshausbranche. Arlett Chlupka, Florian Birner und Simon Maass haben das Sanitätshaus Meevon im Jahr 2018 gegründet. Im Gespräch mit Laura Klesper und Tobias Kurtz erläutert Simon Maass den Ansatz von Meevo und warum dieser sich von der traditionellen Herangehensweise in der Hilfsmittelbranche unterscheide. Klare Worte auch zur online-unterstützten Einlagenversorgung auf Rezept mit der Barmer: Diese sei aktuell zwar auf Eis gelegt, werde sich langfristig aber als eine Versorgungsmöglichkeit für die Kunden etablieren, ist Maass überzeugt. Die Meevo-Macher planen, Kundenansprache und Versorgungswege in weiteren Produktgruppen zu digitalisieren. Maass wünscht sich künftig daher einen konstruktiven Austausch mit externen Fachleuten darüber, wie sich die Versorgung im Sinne der Kunden qualitativ hochwertig unter Einbeziehung digitaler Tools organisieren lässt.
Stichwort „Brille: Fielmann“: Simon Maass ist überzeugt, dass es künftig wie bei den Augenoptikern auch eine nationale Sanitätshaus-Marke geben wird. „Und es ist sicher unser Anspruch, hier eine vertrauensvolle Marke aufzubauen, die für Qualität und Kundenorientierung steht.“ (Podcast-Produktion: Ricardo Fernandes)
Markus Müller über Digitalisierung in der Pflege | 20:20
Episodeninfo anzeigen Mit Nui Care hat Markus Müller eine App für Pflegeangehörige gegründet.
Im Gespräch mit GP-Redakteurin Laura Klesper spricht der ehemalige Europachef von Blackberry über die Notwendigkeit von digitalisierter Pflege, den Bedürfnissen von Betroffenen, die ihre Angehörigen pflegen müssen und seine Umschulung zum Sterbebegleiter.
Björn Zeien über die Initiative Health4Ukraine | 45:45
Episodeninfo anzeigen Einen Tag nach Kriegsbeginn in der Ukraine hat Björn Zeien gemeinsam mit wenigen Partnern die Initiative Health4Ukraine ins Leben gerufen.
Im GP-Podcast berichtet der Gesundheits- und Hilfsmittel-Branchenexperte Björn Zeien im Gespräch mit Tobias Kurtz eindrücklich über seine Erfahrungen – und was er dabei über die Kraft von Netzwerken gelernt hat. Björn Zeien ist seit vielen Jahren in der Gesundheitsbranche tätig, u.a. für HMM Deutschland, die Opta Data Gruppe sowie als Chief Strategy Officer von Noventi. Im vergangenen Jahr machte er sich selbstständig und gründete das Beraternetzwerk HealthH. In einem rund 45minütigen Podcast schildert Björn Zeien die dynamische Entwicklung, welche die Initiative Health4Ukraine in wenigen Wochen genommen hat. Für den Gesundheitsexperten ist sie ein Musterbeispiel für die Kraft von Netzwerken. Dabei schlägt er die Brücke zu den Herausforderungen der Gesundheitsbranche und wie diese sich anpacken lassen könnten. Eine wichtige Erkenntnis: „Wenn man mit verschiedenen Expertinnen und Experten, die ein Ziel verfolgen, einfach beginnt, dann kann man großes leisten.“
Patrick Straubinger über Mitarbeitermotivation im Sanitätshaus | 41:41
Episodeninfo anzeigen Der Geschäftsführer von Schlather Orthopädietechnik spricht mit den GP-Redakteuren Laura Klesper und Tobias Kurtz über die gezielte Motivation seiner Mitarbeitenden, der Suche nach Auszubildenden und die Erweiterung seiner Zentrale.
„Jeder soll bei uns seinen Lieblingsplatz finden.“ Unter diesen Worten steht die Modernisierung der Firmenzentrale. Was „Zukunftsräume“ mit der Motivation von Mitarbeitenden zu tun haben und in welchen Sozialen Netzwerken man am besten Azubis findet, verrät Schlather-Geschäftsführer Patrick Staubinger im Gespräch mit dem GesundheitsProfi.
Patrick Straubinger über Mitarbeitermotivation im Sanitätshaus | 41:41
Episodeninfo anzeigen Der Geschäftsführer von Schlather Orthopädietechnik spricht mit den GP-Redakteuren Laura Klesper und Tobias Kurtz über die gezielte Motivation seiner Mitarbeitenden, der Suche nach Auszubildenden und die Erweiterung seiner Zentrale.
„Jeder soll bei uns seinen Lieblingsplatz finden.“ Unter diesen Worten steht die Modernisierung der Firmenzentrale. Was „Zukunftsräume“ mit der Motivation von Mitarbeitenden zu tun haben und in welchen Sozialen Netzwerken man am besten Azubis findet, verrät Schlather-Geschäftsführer Patrick Staubinger im Gespräch mit dem GesundheitsProfi.
Dr. Jana Drechsler über Start-ups in der Gesundheits- und Hilfsmittelbranche | 29:29
Episodeninfo anzeigen Dr. Jana Drechsler ist Managerin Start-ups, Bereich Corporate Development/M&A bei der Opta Data-Gruppe. Sie leitet das Start-up-Programm, das der IT-Dienstleister aus Essen ins Leben gerufen hat.
Noch im vergangenen Jahr blickte sie im Videochat mit GesundheitsProfi-Chefredakteur Tobias Kurtz auf ihre erste Zeit bei der Opta Data-Gruppe zurück. Im Gespräch machte sie klar, welche Herausforderungen die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierte Unternehmen stellt. Und: In welchen Gesundheitsbereichen ist die Start-up-Szene eigentlich besonders aktiv? Was passiert bei Hilfsmitteln?
Dr. Jana Drechsler über Start-ups in der Gesundheits- und Hilfsmittelbranche | 29:29
Episodeninfo anzeigen Dr. Jana Drechsler ist Managerin Start-ups, Bereich Corporate Development/M&A bei der Opta Data-Gruppe. Sie leitet das Start-up-Programm, das der IT-Dienstleister aus Essen ins Leben gerufen hat.
Noch im vergangenen Jahr blickte sie im Videochat mit GesundheitsProfi-Chefredakteur Tobias Kurtz auf ihre erste Zeit bei der Opta Data-Gruppe zurück. Im Gespräch machte sie klar, welche Herausforderungen die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierte Unternehmen stellt. Und: In welchen Gesundheitsbereichen ist die Start-up-Szene eigentlich besonders aktiv? Was passiert bei Hilfsmitteln?
Sven Koppelwiser über die Herausforderungen der Sanitätshausbranche 2022 | 53:53
Episodeninfo anzeigen Sven Koppelwiser im Gespräch mit Tobias Kurtz
Sven Koppelwiser ist Key Account Manager und Vertriebsleiter Außendienst beim Pflegebetten-Spezialisten Burmeier. Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Hilfsmittel und außerklinische Versorgung engagiert er sich im Industrieverband Spectaris.
Kurz vor dem Jahreswechsel im Dezember 2021 blickte er zusammen mit GesundheitsProfi-Chefredakteur Tobias Kurtz auf die Sanitätshausbranche: Vor welchen Herausforderungen stehen die Betriebe? Wie entwickeln sich die Preise auf den Rohstoffmärkten und in der Logistikkette? Und welche Chancen bietet die Digitalisierung?
Sven Koppelwiser über die Herausforderungen der Sanitätshausbranche 2022 | 53:53
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Sven Koppelwiser ist Key Account Manager und Vertriebsleiter Außendienst beim Pflegebetten-Spezialisten Burmeier. Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Hilfsmittel und außerklinische Versorgung engagiert er sich im Industrieverband Spectaris.
Kurz vor dem Jahreswechsel im Dezember 2021 blickte er zusammen mit GesundheitsProfi-Chefredakteur Tobias Kurtz auf die Sanitätshausbranche: Vor welchen Herausforderungen stehen die Betriebe? Wie entwickeln sich die Preise auf den Rohstoffmärkten und in der Logistikkette? Und welche Chancen bietet die Digitalisierung?
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