„Die Zeit ist reif für den Wandel der fragmentierten, auf Krankheiten ausgerichteten Gesundheitsversorgung von heute hin zu einem echten Gesundheitswesen, in dem Ärzte und Gesundheitsdienstleiter zusammen mit der lokalen Bevölkerung Gesundheit generieren und daran gemessen werden“, so Jochen Herdrich, Partner des Münchener Impact-Investors Bonventure. „Dieses Modell verbessert die Gesundheit der Bevölkerung, fördert Prävention und Patientenzufriedenheit und senkt nicht zuletzt die Gesundheitskosten. Optimedis ist in diesem Feld Marktführer in Deutschland und der nachgewiesene Social Impact überzeugt uns sowohl von der Qualität als auch von der finanziellen Nachhaltigkeit der regionalen Lösungen“, erläutert Herdrich weiter.
Das Ziel bleibe die Entwicklung eines nachhaltigen und patientengerechten Gesundheitswesens, so Optimedis. Das Unternehmen für Management, Analytik und Forschung im Gesundheitswesen will in den regionalen Netzwerken, wie Gesundes Kinzigtal, Gesunder Werra-Meißner-Kreis oder Gesunder Schwalm-Eder-Kreis, vorleben, wie es funktionieren kann. „Wir wünschen uns in der kommenden Legislatur endlich den Wandel in Richtung sektorenverbindendes, patientenorientiertes Gesundheitswesen“, betont Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender von Optimedis.
Modell skalieren –Innovationen entwickeln
Die erfolgreiche Finanzierungsrunde ermögliche Optimedis die Skalierung des international erprobten und auf sozialen Nutzen ausgerichteten Versorgungsmodells sowie die Entwicklung neuer, innovativer Lösungen und Produkte im Bereich der Gesundheitsförderung und Restrukturierung der Versorgung.
Das unternehmensübergreifende Wachstum sei dabei dreidimensional ausgerichtet: Zum einen werde das Team künftig von weiteren Mitarbeitern aus den Bereichen Versorgungsforschung und Analytik, Gesundheitswissenschaften- und -ökonomie sowie der Projekt-, Produkt- und Organisationsentwicklung verstärkt. Zum anderen werde neben neuen (Forschungs-)Projekten im In- und Ausland ein Roll-Out des populationsorientierten Optimedis-Modells in weitere Regionen Deutschlands, so u. a. in Bochum-Wattenscheid, in Brandenburg und in der Pfalz sowie in den europäischen Nachbarländern, wie in Ostbelgien, vorbereitet. „Als dritten Baustein erweitern wir unseren Bereich der Innovationsförderung, damit künftig smarte, digitale Lösungen im regionalen Versorgungskontext eine reale Unterstützung werden“, skizziert Hildebrandt die Pläne.