Vom 22. bis 24. Mai 2025 zeigten 400 Ausstellende aus 16 Ländern auf der Rehab, wie die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, aber auch der Arbeitsalltag von Fachkräften verbessert werden kann. 15.500 Besuchende aus 37 Ländern nutzten die Messe, um sich über Hilfsmittel, Trends der Reha- und Orthopädietechnik sowie Pflege- und Therapiekonzepte zu informieren. Darüber hinaus zählte der begleitende Fachkongress Conthera mehr als 250 Teilnehmende.
Chancen auf Teilhabe für alle einzufordern, ist eine Kernbotschaft von Jürgen Dusel, dem geschäftsführenden Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Zum dritten Mal besuchte er die Rehab persönlich und tauschte sich mit Teilnehmenden bei einem Messerundgang aus. Dabei betonte er: „Das Wort Inklusion ist zurzeit in aller Munde und für manche ist es ja fast zum Zankapfel geworden. Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Voraussetzungen es braucht für gelungene Inklusion, für gelungene Teilhabe – und das ist oftmals eine gute, eine qualitativ hochwertige Rehabilitation. Inklusion und Rehabilitation gehören zusammen. Dabei spielen Hilfsmittel eine ganz wichtige Rolle.“
Testen, Vergleichen und Erleben der Produkte – diese Gelegenheit ist sowohl für Ausstellende als auch für Besuchende von großer Bedeutung. Heiko Hoppenberg, Geschäftsführung DACH bei Rehasense, sagt: „Besonders die Resonanz auf unseren großzügig gestalteten Testparcours war überwältigend. Die Möglichkeit, unsere Neuheiten zu testen, kommt unglaublich gut an.“
Meyra-Geschäftsführer Stefan Schäfer ergänzt: „Der Mix an Besuchenden ist genau auch einer der wichtigen Punkte für uns. Wir haben von Nutzenden und Therapeuten über Kliniken und Einrichtungen und natürlich den Fachhandel das breiteste Spektrum hier, was wir uns wünschen können. Mit den Therapeuten können wir in Details gehen und individuell sprechen. Wir haben schon sehr viele Leads generiert und konnten bereits auf der Messe auch über den Handel verkaufen.“ Dem stimmt auch Nebojsa Sukman, Vertriebsleiter bei Alber, zu: „Die Frequenz der Besuchenden am Stand ist sehr gut. Die Rehab ist für uns immer sehr interessant, weil wir viele Gespräche führen, viele Fachhändlerbesuche haben. Es ist eine tolle Mischung zwischen Endkunden und Fachhändlern.“
Die Qualität der Ausstellenden wird von rund 97 Prozent der Besuchenden honoriert. Valérie Kunz, Geschäftsleiterin von drei ambulanten Pflegediensten in Karlsruhe, erklärt: „Ich möchte mich für meine Kunden und Beratungseinsätze weiter informieren: Was gibt es Neues? Wie kann man helfen? Was ist besser – welcher Rollator, welche Gehhilfe?“ Dementsprechend planen 93 Prozent der Besuchenden, die Rehab in zwei Jahren wieder zu besuchen, knapp 98 Prozent empfehlen sie weiter. Mehr als zwei Drittel der Besuchenden kommen nur auf die Rehab und besuchen keine themenverwandte andere Messe.