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Gemeinsame Forschung

Hochschule Fulda und IETEC kooperieren

Hochschule Fulda und IETEC kooperieren

Der Partnerschaftsverbund IETEC und die Hochschule Fulda arbeiten künftig eng zusammen. Beide Seiten streben eine langfristige Bindung an, teilt der Einlagenspezialist mit.

"Viele unserer Themenfelder überschneiden sich", sagt Michael Jahn, Leiter Forschung & Entwicklung bei IETEC. Künftig werden Mitarbeiter Seminare und Vorlesungen als Referenten begleiten. Fuldaer Studenten können Bachelor- und Masterarbeiten bei IETEC schreiben. Geplant sind zudem weitere gemeinsame Forschungsprojekte.

"Die Hochschule Fulda ist ein kompetenter Partner, der viele Bereiche im Gesundheitswesen und im Bereich Digitalisierung und Technologie abdeckt. Durch die Kooperation werden Ressourcen geschaffen, um neue Themenfelder zu bearbeiten", sagt IETEC-Geschäftsführer Dominik Stumpf. "So können wir die Forschung und Entwicklung für unseren Partnerschaftsverbund noch weiter ausbauen."

"Mit IETEC sieht der Fachbereich Pflege und Gesundheit optimale Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in Forschung und Lehre", erklärt Professor Dr. Udo Wolf, Studiengangsleiter Physiotherapie an der Hochschule Fulda. "Besonders groß ist die Schnittmenge in der Physiotherapie." So werden die IETEC Biomechanik-Experten Michael Jahn und Nina Gröhl ab dem Wintersemester 2016/17 die Hochschule bei Lehrveranstaltungen als Referenten unterstützen. Zudem führen Studenten ein Forschungsprojekt durch, das die Hochschule und IETEC gemeinsam begleiten. "Dabei wird von IETEC entwickelte Messtechnik zur Körperoberflächen-Vermessung validiert", erläutert Wolf.

Eine erste Kooperation zwischen IETEC und der Fuldaer Hochschule gab es bereits 2012 bei der Pilotstudie "Netzwerkgestütztes Mess- und Beurteilungssystem für orthopädieschuhtechnische Betriebe zur Fußversorgung des diabetischen Fußsyndroms". Das Kooperationsprojekt wurde 2015 von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ausgezeichnet.

Messtechnik im Fokus

Die Kooperation beschränkt sich aber nicht nur auf den Fachbereich Pflege und Gesundheit. Neben Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, und Prof. Dr. Steven Lambeck, Vizepräsident und Fachbereichsleiter Mess- und Regelungstechnik, besichtigten vor kurzem auch Prof. Dr. Martine Herpers (Angewandte Informatik), Prof. Dr. Frank Klingert (Business Intelligence) und Dr. Anke Günther (Public Health) die Firma IETEC und ihr biomechanisches 3D-Labor. Von der Messtechnik sollen künftig auch die Fuldaer Studenten profitieren. "Ein besonderer Vorteil an unserem 3D-Labor ist, dass die Messtechnik praxisnah an Patienten eingesetzt wird", führt Jahn aus. Neben weiteren Forschungsprojekten mit IETEC als Partner können Studenten der Fuldaer Hochschule bei Bachelor- oder Masterarbeiten Fragestellungen aus der Orthopädie-Schuhtechnik und dem Partnerschaftsverbund bearbeiten – und dabei auch die Vorzüge der räumlichen Nähe nutzen.

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Tobias Kurtz / 15.11.2016 - 13:26 Uhr

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