In einer aktuellen Anwendungsbeobachtung unter der Leitung von Dr. Hans-Walter Fiedler, Facharzt für Gefäßchirurgie und Lymphologie am Gefäßmedizinischen Versorgungszentrum Kreis Soest, konnte der Juzo Compression Wrap, ein Produkt der Julius Zorn GmbH (Juzo), seine hohe Wirksamkeit und Anwenderfreundlichkeit bei der Behandlung von Ulcus cruris venosum (UCV) unter Beweis stellen. Das teilte der Hersteller Juzo mit.
Im Rahmen der Studie wurden 16 Patientinnen und Patienten mit diagnostiziertem UCV über einen Zeitraum von durchschnittlich 24 Tagen mit dem Medizinischen adaptiven Kompressionssystem (MAK) von Juzo behandelt. Die Ergebnisse:
- Wundheilung beschleunigt: Bei 14 von 16 Betroffenen kam es zur vollständigen Granulation, bei vier sogar zur vollständigen Abheilung. Die durchschnittliche Wundfläche reduzierte sich um 63,4 %.
- Ödemreduktion messbar: Umfangsreduktionen von bis zu 6,3 % an den Messpunkten belegen die effektive Entstauung.
- Schmerz deutlich reduziert: Die mittlere Schmerzintensität sank um 83 %. Elf von 16 Anwenderinnen und Anwendern waren am Ende der Beobachtung schmerzfrei.
- Hautzustand verbessert: Die Zahl der Patientinnen und Patienten mit verhärtetem Gewebe oder reduziertem Hautempfinden sank signifikant.
Darüber hinaus wurde der Juzo Compression Wrap auch hinsichtlich seiner Handhabung und Alltagstauglichkeit bewertet. Die Probandinnen und Probanden vergaben im Durchschnitt Schulnoten zwischen 1,0 und 1,88 für Kriterien wie Passform, Tragekomfort, An- und Ausziehen sowie Halt. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Möglichkeit zur eigenständigen Anwendung im häuslichen Umfeld – ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Kompressionsverbänden.
Die ärztliche Bewertung bestätigte diese Einschätzungen: Der medizinische Nutzen wurde mit der Note 1,06, die Funktionserfüllung mit der Bestnote 1,0 bewertet. Auch die Druckmessungen zeigten stabile und therapeutisch wirksame Werte mit einem mittleren Kompressionsdruck von 44,2 mmHg.
„Die Ergebnisse bestätigen, dass der Juzo Compression Wrap eine effektive, anwenderfreundliche und leitliniengerechte Alternative zur klassischen Bandagierung darstellt – insbesondere in der initialen Entstauungsphase“, so Ulrich Frey, Leiter Medical Affairs bei Juzo. „Die hohe Adhärenz der Patientinnen und Patienten und die einfache Handhabung sind zentrale Erfolgsfaktoren.“