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„Erfahrungen in der Konsumgüterindustrie helfen“

Ottobock setzt auf externe Kompetenz

Ottobock setzt auf externe Kompetenz Stefan F. Heidenreich, stellv. Vorsitzender des Verwaltungsrats von Ottobock (Foto: Ottobock)

Das Medizintechnikunternehmen Ottobock verstärkt sich im Verwaltungsrat mit erfahrener externer Kompetenz.

Im Januar wurde der ehemalige Beiersdorf-Chef Stefan F. Heidenreich (58) in den Verwaltungsrat berufen, teilt Ottobock mit. Im Februar wählte ihn das oberste Entscheidungsgremium zum stellvertretenden Vorsitzenden.
„Mit Stefan Heidenreich haben wir den perfekten Partner für unsere weitere Entwicklung verpflichten können – kundenorientiert, anwenderzentriert und zum Wohl der Patienten“, sagt Prof. Hans Georg Näder, Vorsitzender des Verwaltungsrats und Eigentümer von Ottobock. „Seine Erfahrungen in der Konsumgüterindustrie helfen uns in der verstärkten Ausrichtung auf Endkunden wie im Fall unserer Exoskelette. Daneben gibt er uns wertvolle Impulse in Schlüsselbereichen wie Brand, Marketing und Digitalisierung.“

Die Bedeutung des unabhängigen Managers unterstreicht Miteigentümer EQT. „Ich kenne Stefan Heidenreich aus vielen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit. Beiersdorf hat er auf eine neue Ebene gebracht. Er verstärkt uns im Verwaltungsgrat und ist ein idealer Sparringspartner für die Geschäftsführung um Philipp Schulte-Noelle als CEO“, sagt Marcus Brennecke, Global Co-Head Private Equity bei EQT ist.

Stefan Heidenreich freut sich auf die neue Aufgabe im Verwaltungsrat: „Ich kenne viele erfolgreiche Unternehmen, aber die Mischung aus innovativer Versorgung von Menschen und moderner Technologie bei Ottobock bietet einzigartige Chancen.“ Heidenreich begann seine Karriere als Brand Manager bei Procter & Gamble. Nach verschiedenen Führungspositionen bei Reckitt Benckiser, Bertelsmann und der Hero-Gruppe war er von 2004 bis 2011 CEO von Hero. 2012 wurde er CEO von Beiersdorf. Im selben Jahr startete er die Unternehmensstrategie Blue Agenda mit dem Fokus auf Nivea. Seit 2020 ist er als aktiver Investor und Senior Advisor tätig.

Ottobock: Dr. Bernd Bohr führt Aufsichtsrat weiter

Dr. Bernd Bohr soll in den nächsten fünf Jahren weiterhin den Europäischen Aufsichtsrat als Kontrollgremium der SE & Co. KGaA führen. Darauf verständigten sich die Eigentümer, Familie Näder und EQT. Der frühere Chef des Automobilbereichs von Bosch steht dem Aufsichtsrat seit seiner Konstituierung im Jahr 2017 vor.

„Mit Bernd Bohr, Stefan Heidenreich und unseren Partnern bei EQT haben wir gestandene und kompetente Unternehmerpersönlichkeiten an der Seite, die unsere Geschäftsführung auf unserem Weg in die Zukunft professionell beraten und kontrollieren“, so Näder.

Mehr zum Verwaltungsrat der Ottobock Management SE

Das Entscheidungsgremium besteht aus den Non-Executive Directors Prof. Hans Georg Näder (Vorsitzender), Stefan F. Heidenreich (stellv. Vorsitzender), Marcus Brennecke (EQT) und Dr. Joachim Kreuzburg (Sartorius) sowie den Executive Directors Philipp Schulte-Noelle (CEO), Jörg Wahlers (CFO) und Oliver Jakobi (CSO).

Mehr zum Europäische Aufsichtsrat der Ottobock SE & Co. KGaA

Der Europäische Aufsichtsrat besteht auf der Kapitalseite aus Dr. Bernd Bohr (Vorsitzender), Dr. Joachim Kreuzburg (stellv. Vorsitzender), Prof. Dr. Gesche Joost (Universität der Künste Berlin), Georgia Näder, Johannes Reichel (EQT) und Prof. Dr. Christoph Seibt (Freshfields, Bruckhaus, Deringer). Auf der Arbeitnehmerseite sind seine MitgliederInnen Anja Rupprecht (Deutschland), Marcus Eder (Österreich), Jean-Yves Audran (Frankreich) und Pia Upola (Schweden).

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