Das Anforderungsprofil war klar umrissen: Stabil, flexibel, leicht und nachhaltig sollte die neue Orthesen-Generation von Sporlastic sein. Jetzt kommt sie unter dem Namen Organic auf den Markt. Für Torsten Schweizer, Prokurist beim Hilfsmittelspezialisten Sporlastic, stellt die Serie nicht weniger als den Einstieg in eine neue Generation der Orthetik dar.
Am Anfang der Entwicklung stand eine simple Frage: Warum sehen Strukturen in der Natur so und nicht anders aus? Die Antwort liefert Torsten Schweizer direkt nach. „Ziel in der Natur sind immer möglichst stabile, flexible und gleichzeitig leichte Gebilde bei einem möglichst geringen und damit nachhaltigen Einsatz von Ressourcen. Also genau die Ziele, die wir auch bei unserer neuen Serie ,Organic‘ verfolgt haben.“ Sporlastic habe sich bei der Entwicklung daher an Vorbildern aus der Natur orientiert – an dem Aufbau von Blättern oder Knochen etwa. Die aus der Natur inspirierte organische Struktur der Orthese sei keinesfalls willkürlich, sondern folge bewährten Mustern, die ihre Funktionsfähigkeit bewiesen haben, führt Schweizer aus. Sie sorge für die nötige Stabilität und zeichne sich gleichzeitig durch ihre Leichtigkeit und Atmungsaktivität aus.
„Der Fachhandel kann sich mit der Organic-Reihe dem Kunden gegenüber als innovativer Versorgungsspezialist positionieren.“
Torsten Schweizer, Sporlastic
In Italien und in der Schweiz wurde die neue Handgelenks-Orthese bereits im letzten Jahr auf dem Markt eingeführt. In Deutschland fällt in diesen Tagen der Startschuss. „Sporlastic ist traditionell stark im Bereich der Hand- und Daumenversorgung. In diesem Bereich erzielen wir hohe Stückzahlen. Deshalb führen wir die Organic-Serie im Bereich der Handversorgung ein.“
Organic: Technische Innovationen
Für die Organic-Reihe geht Sporlastic neue Wege. Die Orthesen mit ihren filigranen, bionischen Strukturen werden im Spritzgussverfahren aus nachhaltigen Kunststoffen gefertigt.
Warum Sporlastic die Einführung der Organic-Reihe auch als Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit versteht, lesen Abonnenten in der Januar-Ausgabe von GesundheitsProfi.