Das Edenred-Ipsos-Barometer 2016 zeigt, wie ähnlich Mitarbeiter unter 30 Jahren ihren älteren Kollegen sind.
19.12.2016
Tobias Kurtz
2 Minuten
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Selbstbewusst, anspruchsvoll, gebildet, digital-affin – dies ist nur eine kleine Auswahl an Begriffen, mit denen die Arbeitnehmer unter 30 beschrieben werden. Anstatt auf Karriere, Geld und Status setzt die Generation Y auf eine ausgewogene Work-Life-Balance mit ausreichend Zeit für Familie, Freunde und Hobbies. Eine neue Herausforderung für Unternehmen? Nein. Diese liegt woanders: im Management einer neuen Arbeitswelt, die weit mehr umfasst als den Umgang mit der Generation Y. So lautet ein Ergebnis des Edenred-Ipsos-Barometers.
Für das Edenred-Ipsos-Barometer hat das Marktforschungsinstitut Ipsos in diesem Jahr mehr als 14.000 Mitarbeiter aus 15 Ländern befragt. 3.552 davon waren jünger als 30 Jahre. In Deutschland nahmen rund 800 Angestellte an der repräsentativen Studie teil, von denen 200 unter 30 Jahren waren.
In einem Punkt unterscheiden sich die jüngeren Mitarbeiter in Deutschland von ihren älteren Kollegen: Sie scheinen grundsätzlich etwas zufriedener mit ihrem Beruf zu sein. Dies lässt sich insbesondere an der Einstellung zum Job festmachen: 43 Prozent der befragten Unter-30-Jährigen verbinden mit ihrem aktuellen Beruf Freude oder sogar Leidenschaft. Dies sehen nur 35 Prozent der Über-30-Jährigen so. Für 36 Prozent dieser Altersgruppe bedeutet der Job vor allem Routine – was sicherlich auch auf die längere Berufstätigkeit zurückzuführen ist.
Wichtig für alle: Leistung belohnen
Wenn es darum geht, welche Führungsqualitäten der ideale Vorgesetzte mitbringen muss, haben alle die gleichen Vorstellungen. Die Anerkennung von Leistung (60 Prozent) steht an erster Stelle. Darüber hinaus sollte er in den Augen der jungen Arbeitnehmer fair und gerecht handeln (59 Prozent) sowie ehrlich sein (57 Prozent). Diese beiden Qualitäten zählen auch die älteren Umfrageteilnehmer zu den Top 3 des idealen Vorgesetztenverhaltens. "Dies zeigt mir, dass die Unterschiede zwischen den beiden Altersgruppen längst nicht so groß sind wie häufig angenommen. Führungskräfte sollten also nicht den Fehler begehen, junge Mitarbeiter anders zu führen als ältere – etwa, indem sie ihnen häufiger Feedback geben als ihren erfahreneren Kollegen. Die Ergebnisse bringen klar zum Ausdruck, dass auch die älteren Arbeitnehmer ihre Leistung anerkannt wissen wollen", so Christian Aubry, Geschäftsführer von Edenred Deutschland.
Herausforderung Fachkräftebindung
Den kompletten Beitrag finden Sie in GesundheitsProfi 11/2016
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