Folge #032
Wo liegen die Chancen einer aktiven Fehlerkultur, Ralf Kemmer?
Fehler passieren â auch im Gesundheitswesen. Doch wie kann eine Fehlerkultur in Betrieben der Hilfsmittelversorgung etabliert werden? Professor Ralf Kemmer von den SRH Hochschulen Berlin gibt im Podcast-GesprĂ€ch mit GesundheitsProfi einen Einblick in seine Arbeit mit Unternehmen und erklĂ€rt, warum Offenheit in FĂŒhrungsetagen entscheidend ist. âMenschen machen in der Regel keine Fehler mit Absichtâ, sagt Ralf Kemmer. Der Hochschulprofessor begleitet mit seinem Team seit ĂŒber zehn Jahren Unternehmen bei der Entwicklung einer konstruktiven Fehlerkultur.
Kern seiner Arbeit ist die Moderation sogenannter Fuck-up-Nights, bei denen Unternehmer ihre beruflichen Fehlentscheidungen öffentlich reflektieren. Dabei gehe es nicht darum, Fehler zu feiern, sondern aus ihnen zu lernen: âEin Fehler ist erstmal Mist. Aber es gibt die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse zu gewinnen â fĂŒr sich selbst, fĂŒr das Team, fĂŒr das Unternehmen.â Kemmer betont, dass eine funktionierende Fehlerkultur kein SelbstlĂ€ufer sei, sondern strukturell verankert werden mĂŒsse. âDas muss von oben kommenâ, sagt er. FĂŒhrungskrĂ€fte mĂŒssten offen ĂŒber eigene Fehler sprechen und den Umgang mit Fehlentscheidungen aktiv vorleben. Nur dann entstehe ein Klima, in dem Mitarbeitende sich trauen, Probleme frĂŒhzeitig zu benennen.
Fehler passieren â auch im Gesundheitswesen. Doch wie kann eine Fehlerkultur in Betrieben der Hilfsmittelversorgung etabliert werden? Professor Ralf Kemmer von den SRH Hochschulen Berlin gibt im Podcast-GesprĂ€ch mit GesundheitsProfi einen Einblick in seine Arbeit mit Unternehmen und erklĂ€rt, warum Offenheit in FĂŒhrungsetagen entscheidend ist. âMenschen machen in der Regel keine Fehler mit Absichtâ, sagt Ralf Kemmer. Der Hochschulprofessor begleitet mit seinem Team seit ĂŒber zehn Jahren Unternehmen bei der Entwicklung einer konstruktiven Fehlerkultur.
Kern seiner Arbeit ist die Moderation sogenannter Fuck-up-Nights, bei denen Unternehmer ihre beruflichen Fehlentscheidungen öffentlich reflektieren. Dabei gehe es nicht darum, Fehler zu feiern, sondern aus ihnen zu lernen: âEin Fehler ist erstmal Mist. Aber es gibt die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse zu gewinnen â fĂŒr sich selbst, fĂŒr das Team, fĂŒr das Unternehmen.â Kemmer betont, dass eine funktionierende Fehlerkultur kein SelbstlĂ€ufer sei, sondern strukturell verankert werden mĂŒsse. âDas muss von oben kommenâ, sagt er. FĂŒhrungskrĂ€fte mĂŒssten offen ĂŒber eigene Fehler sprechen und den Umgang mit Fehlentscheidungen aktiv vorleben. Nur dann entstehe ein Klima, in dem Mitarbeitende sich trauen, Probleme frĂŒhzeitig zu benennen.Folge #032
Wo liegen die Chancen einer aktiven Fehlerkultur, Ralf Kemmer? | 35:35
Fehler passieren â auch im Gesundheitswesen. Doch wie kann eine Fehlerkultur in Betrieben der Hilfsmittelversorgung etabliert werden? Professor Ralf Kemmer von den SRH Hochschulen Berlin gibt im Podcast-GesprĂ€ch mit GesundheitsProfi einen Einblick in seine Arbeit mit Unternehmen und erklĂ€rt, warum Offenheit in FĂŒhrungsetagen entscheidend ist. âMenschen machen in der Regel keine Fehler mit Absichtâ, sagt Ralf Kemmer. Der Hochschulprofessor begleitet mit seinem Team seit ĂŒber zehn Jahren Unternehmen bei der Entwicklung einer konstruktiven Fehlerkultur.
Kern seiner Arbeit ist die Moderation sogenannter Fuck-up-Nights, bei denen Unternehmer ihre beruflichen Fehlentscheidungen öffentlich reflektieren. Dabei gehe es nicht darum, Fehler zu feiern, sondern aus ihnen zu lernen: âEin Fehler ist erstmal Mist. Aber es gibt die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse zu gewinnen â fĂŒr sich selbst, fĂŒr das Team, fĂŒr das Unternehmen.â Kemmer betont, dass eine funktionierende Fehlerkultur kein SelbstlĂ€ufer sei, sondern strukturell verankert werden mĂŒsse. âDas muss von oben kommenâ, sagt er. FĂŒhrungskrĂ€fte mĂŒssten offen ĂŒber eigene Fehler sprechen und den Umgang mit Fehlentscheidungen aktiv vorleben. Nur dann entstehe ein Klima, in dem Mitarbeitende sich trauen, Probleme frĂŒhzeitig zu benennen.Folge #032
Wo liegen die Chancen einer aktiven Fehlerkultur, Ralf Kemmer? | 35:35
Die Fördergemeinschaft Rehakind blickt auf ein Vierteljahrhundert Einsatz fĂŒr eine bessere Hilfsmittelversorgung von Kindern und Jugendlichen zurĂŒck. GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Christiana Hennemann zieht im GP-Podcast mit GP-Chefredakteur Tobias Kurtz Bilanz und blickt in die Zukunft.
Was im Jahr 2000 aus einem akuten Mangel an Aufmerksamkeit fĂŒr die BedĂŒrfnisse von Kindern mit Behinderung entstanden ist, hat sich seither zu einer europaweit einzigartigen Plattform zwischen Fachhandel, Industrie, Medizin, Politik und Elterninitiativen entwickelt.
âWir mĂŒssen den Familien eine Stimme geben. Wir mĂŒssen auch diesem Teil der Branche eine Stimme gebenâ, beschreibt Christiana Hennemann die GrĂŒndungsidee. Aus einem anfĂ€nglichen Ehrenamt wurde fĂŒr die gelernte Journalistin bald ein zweites Berufsleben. Heute zĂ€hlt der Verein mehr als 215 Mitglieder â darunter Hersteller, SanitĂ€tshĂ€user, Selbsthilfegruppen und Freiberufler.
Die zunehmende HeterogenitĂ€t der Mitgliederstruktur ist fĂŒr Hennemann eine Herausforderung â aber auch ein klares Zeichen fĂŒr die Relevanz des Themas. âWas uns eint, ist das Ziel, es wirklich besser zu machen â und dabei fĂŒr die Branche auskömmlich zu halten.â
Dass Rehakind heute als etablierter GesprĂ€chspartner in Politik und Selbstverwaltung wahrgenommen wird, verdankt sich auch dem langjĂ€hrigen Engagement in der politischen Arbeit. Ein aktuelles Beispiel ist die gesetzlich verankerte beschleunigte Genehmigung von Hilfsmittelverordnungen aus SPZ und MZEB â ein Erfolg, der allerdings in der Praxis noch nicht flĂ€chendeckend ankommt. âDas Thema ist noch nicht vom Tischâ, so Hennemann.
Um die VersorgungsqualitĂ€t weiter zu verbessern, setzt Rehakind zunehmend auf internationale Studien. In einer neuen Datenbank werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus LĂ€ndern wie Kanada, Australien und Skandinavien aufbereitet â mit dem Ziel, prĂ€ventive und teilhabeorientierte Versorgungskorridore auch hierzulande besser belegen zu können. âGerade in der Kinderversorgung ist der Blick auf die gesamte Lebensspanne entscheidendâ, betont Hennemann.
Ein weiteres zentrales Standbein ist die Qualifizierung. Mit rund 900 Teilnehmenden pro Jahr bietet Rehakind ein breites Schulungsspektrum â von technischen Grundlagen bis hin zu rechtlichen Fragestellungen. Auch der Bedarfsermittlungsbogen mit ICF-Bezug, einst kritisch beĂ€ugt, findet heute verstĂ€rkt Eingang in die Verordnungspraxis.
Die nĂ€chsten Schritte sind bereits in Planung: Der Focus CP RehaKIND-Kongress 2026 soll unter dem Leitmotiv âEvidenz â IndividualitĂ€t â Praxisâ neue Impulse setzen. Erstmals wird es auch gezielte Angebote fĂŒr Familien und Schulklassen geben â mit dem Ziel, den FachkrĂ€ftenachwuchs fĂŒr die Kinderversorgung zu begeistern.
FĂŒr Hennemann ist klar: âDie Aufgaben verschieben sich, aber sie werden nicht weniger. rehaKIND bleibt notwendig â als BrĂŒckenbauer zwischen Profession und Mensch.âFolge #031
Wie blicken Sie auf die Hilfsmittelversorgung von Kindern, Christiana Hennemann? | 37:37
Der FachkrĂ€ftemangel ist lĂ€ngst in der Hilfsmittelversorgung angekommen â und viele Unternehmen setzen deshalb auf neue Wege, um Personal zu gewinnen und erfolgreich einzuarbeiten. Doch wie gelingt die wirtschaftlich erfolgreiche Einarbeitung, wenn neue Kollegen keine Vorerfahrung in der Branche haben und in kurzer Zeit viel Wissen vermittelt werden muss? Das klĂ€rt GP-Redakteurin Laura Klesper in der neuen Folge des GesundheitsProfi-Podcasts mit zwei spannenden GĂ€sten. Julien Kensicki, GrĂŒnder der Sanistar Akademie und Thomas Möller, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des SanitĂ€tshauses Stolle diskutieren gemeinsam ĂŒber die Auswirkung, die die digitale Einarbeitung auf Unternehmen hat. Wie kann digitale Einarbeitung erfolgreich gelingen? Wie werden neue Kollegen gezielt geschult und erfahrende Mitarbeitende trotzdem mitgenommen? Und wie viel kann ein Unternehmen eigentlich wirklich dadurch einsparen, dass die neuen Kollegen schnell fit auf der FlĂ€che sind? Solche und weitere Fragen werden in der neuen Folge rund um das Thema digitale Einarbeitung geklĂ€rt. Dabei bietet der Podcast wertvolle Insights aus dem SanitĂ€tshaus Stolle, dass nun seit einigen Jahren erfolgreich auf digitale Einarbeitung setzt. Folge #029
Wie funktioniert digitale Einarbeitung wirklich, Julien Kensicki und Thomas Möller? | 31:31
Nur bei rund 40% der Unternehmen, die vor der Herausforderung einer Nachfolgeregelung stehen, gelingt die erfolgreiche Ăbergabe. Dazu gehört das SanitĂ€tshaus Deppe aus Northeim. Anfang der 1990er Jahre hat Elke Deppe-Stark gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Lothar Deppe das SanitĂ€tshaus Deppe gegrĂŒndet. Nach dem Tod ihres Mannes war fĂŒr sie klar: Das Unternehmen soll eines Tages an den Sohn weitergereicht werden. Wie Elke Deppe-Stark den Ăbergang von Mutter auf Sohn wahrgenommen hat, welche Herausforderungen das GeschĂ€ftsfĂŒhrer-Duo erlebt hat und wie die erfahrene Unternehmerin den Abschied aus dem Unternehmen erlebt, erfahren Sie im GesundheitsProfi-Podcast. Gemeinsam mit Ulrich Clausen, Vital-er-leben, spricht GP-Redakteurin Laura Klesper mit ihr ĂŒber die Ăbergabe. Im Fokus steht neben den persönlichen Erfahrungen auch die Strategie, die die beiden fĂŒr einen gelungenen Generationswechsel fĂŒr sich ausgearbeitet haben. Denn wenn eines fĂŒr die Ăbergabe an den Nachfolger allgemein gilt: Nichts sollte dem Zufall ĂŒberlassen werden. Und offene GesprĂ€che zu jedem Zeitpunkt des Prozesses sind das A und O fĂŒr Unternehmerfamilien. Der Podcast ist der zweite Teil einer zweiteiligen Reihe, im ersten Teil haben Ulrich Clausen und Laura Klesper mit Philipp Deppe ĂŒber seine Erfahrungen mit der UnternehmensĂŒbernahme gesprochen.Folge #028
Wie ĂŒbergibt man ein Unternehmen, Elke Deppe-Stark? | 27:27
Nur bei rund 40% der Unternehmen, die vor der Herausforderung einer Nachfolgeregelung stehen, gelingt die erfolgreiche Ăbergabe. Dazu gehört das SanitĂ€tshaus Deppe aus Northeim. Mit Philipp Deppe hat der Sohn des GrĂŒnderehepaars Lothar Deppe und Elke Deppe-Stark die ZĂŒgel des Unternehmens ĂŒbernommen. Wie Philipp Deppe den Ăbergang von Mutter auf Sohn wahrgenommen hat, welche Herausforderungen das GeschĂ€ftsfĂŒhrer-Duo erlebt hat und wie die Belegschaft auf den jungen Nachfolger reagiert erfahren Sie im GesundheitsProfi-Podcast. Gemeinsam mit Ulrich Clausen, Vital-er-leben, spricht GP-Redakteurin Laura Klesper mit ihm ĂŒber die Ăbergabe. Im Fokus steht neben den persönlichen Erfahrungen auch die Strategie, die die beiden fĂŒr einen gelungenen Generationswechsel fĂŒr sich ausgearbeitet haben. Denn wenn eines fĂŒr die Ăbergabe an den Nachfolger allgemein gilt: Nichts sollte dem Zufall ĂŒberlassen werden. Und offene GesprĂ€che zu jedem Zeitpunkt des Prozesses sind das A und O fĂŒr Unternehmerfamilien. Der Podcast ist der erste Teil einer zweiteiligen Reihe, denn in Teil zwei sprechen Ulrich Clausen und Laura Klesper mit Elke Deppe-Stark ĂŒber ihre persönlichen Erfahrungen mit der UnternehmensĂŒbergabe. Folge #027
Wie ĂŒbernimmt man ein Unternehmen, Philipp Deppe? | 26:26
Kann KI den FachkrĂ€ftemangel auffangen? Thomas Seidl von Anni.care ist ĂŒberzeugt: Ohne KI wird es in Zukunft nicht gehen. Mit seinem Unternehmen Anni.care setzt Thomas Seidl auf KI-Telefonie fĂŒr SanitĂ€tshĂ€user. Im GP-Podcast mit Redakteurin Laura Klesper spricht der GrĂŒnder ĂŒber den Impact, den KĂŒnstliche Intelligenz in den kommenden Jahren auf die Hilfsmittelbranche haben wird. Denn Themen wie FachkrĂ€ftemangel, Ăberarbeitung und hohes Telefonaufkommen werden sich in den nĂ€chsten Jahren nur intensivieren. Mit Projekten wie der Anni.care Ki-Telefonie möchte das Startup Abhilfe schaffen und dem Markt einen echten Mehrwert bieten. Im Podcast sprechen Laura Klesper und Thomas Seidl nicht nur darĂŒber, wie die KI-Telefonie entwickelt wurde und was die Resonanz der Branche ist, sondern sie telefonieren auch mit der KI und geben so einen kleinen Einblick in das Können der KĂŒnstlichen Intelligenz.Folge #026
Was macht KI mit der Hilfsmittelbranche, Thomas Seidl? | 37:37
Daniel Niklas ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer des SanitĂ€tshauses Stortz in Köln. Im GP-Podcast berichtet er von seinen Erfahrungen mit Quereinsteigern, der Arbeitsagentur â und den HĂŒrden beim Versuch, einen Bewerber mit Behinderung als Azubi einzustellen.
Daniel Niklas ist zufĂ€llig in der SanitĂ€tshausbranche gelandet. Der gelernte Industriekaufmann war in der Verpackungsindustrie tĂ€tig und lernte die Hilfsmittelbranche ĂŒber seinen Zivildienst kennen.
Die Mitarbeiterakquise sei eine Herausforderung, berichtet Niklas im GesprĂ€ch mit Berater Ulrich Clausen (Vital-er-leben) und GP-Chefredakteur Tobias Kurtz. âEine SanitĂ€tshaus-FachverkĂ€uferin oder einen -verkĂ€ufer ist schwieriger zu finden als einen Krankenkassen-Vorstand.â
Quereinsteiger beschĂ€ftigt Stortz vor allem im Verkauf. Sie kommen aus dem Mode- oder Elektrofachhandel. Daniel Niklas schĂ€tzt an ihnen, dass sie unvoreingenommen âmit den Augen der Kundenâ beraten und sich in diese hineinversetzen können.
Bei der Bundesagentur fĂŒr Arbeit hat Stortz einen Unternehmens-Account, ĂŒber die fĂŒr jede Stelle ein Bewerberportal eröffnet werden kann. Niklas schĂ€tzt den regelmĂ€Ăigen Austausch mit der Arbeitsagentur. Deren Mitarbeitende besuchten ihn bereits vor Ort, um die Dienstleistungen eines SanitĂ€tshauses kennenzulernen.
Doch Daniel Niklas kĂ€mpft auch mit der BĂŒrokratie. Im Podcast schildert er anschaulich die HĂŒrden, die vor der Einstellung eines Auszubildenden mit Behinderung zum OrthopĂ€dietechniker-Mechaniker stehen.Folge #025
Was schÀtzen Sie an Quereinsteigern und an der Arbeitsagentur, Herr Niklas? | 30:30
Markus Wendler ist ein Freund klarer Worte. Im GP-Podcast erklĂ€rt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der PVM Patienten Versorgung Management GmbH in Bielefeld, welche Themen er politisch in den Vordergrund rĂŒcken will.
Patienten und pflegende Angehörige haben keinerlei Lobby in der politischen und öffentlichen Wahrnehmung, ist Markus Wendler ĂŒberzeugt. Seine Sichtweise macht er an zahlreichen Beispielen aus seinem Versorgungsalltag fest. âWie kann es sein, dass wir eine notwendige, aber teure Klinikreform anstreben und damit den Druck auf die Kliniken noch erhöhen, die Krankenkasse aber die Genehmigung des notwendigen Etac Turner, mit dem die 76jĂ€hrige Ehefrau ihren 80jĂ€hrigen pflegebedĂŒrftigen Ehemann gesichert aus dem Pflegebett in Rollstuhl umsetzen kann, verzögert?â Auch einen Erstattungspreis von 11,50 Euro fĂŒr eine monatliche Inkontinenzversorgung kann Markus Wendler nicht nachvollziehen. âDas ist doch ein Indiz, dass wir unsere Moral und unseren Anstand gegenĂŒber den damaligen ,Wirtschaftswunder-Erschaffernâ komplett verwirkt haben.â
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Angehörigen schultern Pflegelast
Die demographische Entwicklung stelle die Pflege vor enorme Herausforderungen, so Wendler weiter. Alleine in Nordrhein-Westfalen habe sich die PflegebedĂŒrftigkeit von 2012 bis 2023 um 16,4 Prozent auf insgesamt 1,4 Mio. BĂŒrger erhöht. Dabei sei zu beachten, dass rund 88 % der pflegebedĂŒrftigen im eigenen hĂ€uslichen Bereich, in der Regel mit und durch pflegende Angehörige, versorgt werden. âEntlasten und unterstĂŒtzen wir pflegende Angehörige nicht qualifiziert mit Hilfsmitteln, werden diese selbst ausfallen.â Verbunden mit entsprechenden persönlichen Leid, aber auch volkswirtschaftlichem Schaden.Folge #024
Warum engagieren Sie sich politisch, Markus Wendler? | 38:38
Michaela LĂŒckenotto ist ĂŒberzeugt: Gezieltes Coaching der VerkaufskrĂ€fte im SanitĂ€tshaus kann den Unterschied machen. Im GesundheitsProfi-Podcast spricht sie mit Redakteurin Laura Klesper ĂŒber die Wirkung von Coaching auf der VerkaufsflĂ€che und ihre PlĂ€ne, im kommenden Jahr auch digitale Angebote zu starten. LĂŒckenotto, die selbst jahrelang durch familiĂ€re Beziehungen in einem SanitĂ€tshaus tĂ€tig war und die Erfahrungen der Mitarbeitenden âvon der FlĂ€cheâ aus eigener Hand kennt, ist zertifizierter Coach und begleitet seit Jahren Unternehmen in der Gesundheitsbranche. Ob Arztpraxis oder SanitĂ€tshaus, in Strategieworkshops und mit Praxis-Standortanalysen hilft sie Unternehmern und BeschĂ€ftigten, in ihrem Business noch besser zu werden. Mit Tools zur âHilfe zur Selbsthilfeâ werden im Coaching u.a. verdeckte Ressourcen erkannt, benannt und damit nutzbar gemacht. Durch arbeitsbezogene Selbsthilfe wird ein offener Blick auf die AblĂ€ufe wĂ€hrend eines VerkaufsgesprĂ€chs geworfen. Im Podcast spricht sie unter anderem darĂŒber, wie wichtig es ist, zu verstehen, wie Menschen Entscheidungen treffen.Folge #023
Warum kann Coaching ein SchlĂŒssel zum Erfolg sein, Frau LĂŒckenotto? | 30:30
Erst wollte er nach seinem Studium der Technischen OrthopĂ€die und Biomechanik promovieren. Doch nachdem er vorĂŒbergehend einige Wochen im SanitĂ€tshaus seiner Eltern gearbeitet hatte, fand Alexander Behrmann Gefallen an der praktischen TĂ€tigkeit. Seit einigen Jahren leitet er jetzt bereits das gleichnamige SanitĂ€tshaus in Darmstadt. Im GP-Podcast berichtet er GP-Chefredakteur Tobias Kurtz und Berater Ulrich Clausen (Vital-er-leben) von seinen PlĂ€nen und Herausforderungen.
Ein wichtiges Projekt: die Digitalisierung des Einlagenprozesses im Zuge der Eröffnung seines neuen Standorts zum 1. Dezember. Dazu gehören fĂŒr Alexander Behrmann vor allem auch Kundenservices rund um das Produkt wie Informationen zum Lieferstatus, Erinnerungen an Folgeversorgungen oder Umfragen zur Kundenzufriedenheit. âIch glaube nicht, dass der alte Weg, per Post zu verschicken, gut funktioniertâ, ist Alexander Behrmann ĂŒberzeugt.
Neben der Digitalisierung stellen fĂŒr Behrmann vor allem Kommunikation und Networking Erfolgsfaktoren dar, um ein Unternehmen erfolgreich zu fĂŒhren. AuĂerdem interessant: Im SanitĂ€tshausbereich beschĂ€ftigt er inzwischen viele Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. âDa entscheiden wir viel nach Sympathie. Denn sobald jemand ins Team passt, arbeiten alle fĂŒreinander und bringen sich gegenseitig etwas bei.Folge #022
Wie leiten Sie Ihr SanitÀtshaus, Alexander Behrmann? | 28:28
An den Wochenenden hat er mitgeholfen, wenn Not am Mann war, in den Ferien seine Eltern bei der Inventur unterstĂŒtzt. Felix Jacobi wurde das Unternehmertum sozusagen in die Wiege gelegt. Heute leitet er als GeschĂ€ftsfĂŒhrer die Medical Gesundheits-Dienst GmbH in MĂŒhlhausen/ThĂŒringen. Dazu gehören neben den SanitĂ€tshĂ€usern unter dem Namen Mediaktiv auch ein Fahrdienst mit sieben Krankenfahrzeugen. Im GP-Podcast berichtet ĂŒber die Voraussetzungen fĂŒr eine geglĂŒckte Unternehmensnachfolge und was sein SanitĂ€tshaus stark macht. Eine wichtige Voraussetzung aus seiner Sicht: âWir fĂŒhlen uns im lĂ€ndlichen Gebiet extrem wohl. DafĂŒr muss man Strukturen schaffen und diese auch leben.â Hinzu komme eine starke Kundenorientierung: âWir sehen den Kunden als Kunden und nicht als Patienten.â Mit seinem BWL-Studium verfĂŒgt Felix Jacobi ĂŒber einen kaufmĂ€nnischen Hintergrund. Das sei im Alltag kein Problem, da er sich mit seinen Fachleuten im Team auf Augenhöhe austausche. âDs Wort unserer Meisterinnen und Meister hat Gewicht.âFolge #021
Wie leiten Sie Ihr Unternehmen, Felix Jacobi? | 26:26
Wer wachsen möchte, braucht ein starkes Team hinter sich. Um sein Team zu stĂ€rken hat Sebastian Pleil vom SanitĂ€tshaus Pleil sein Personalmanagement radikal umgestaltet. Im GesundheitsProfi-Podcast spricht Sebastian Pleil vom SanitĂ€tshaus Pleil in FĂŒrstenfeldbruck mit GP-Redakteurin Laura Klesper ĂŒber seinen neuen Management-Ansatz, die Reaktion seines Teams auf die neuen Strukturen und wie er es schafft, innerhalb kĂŒrzester Zeit Stellen neu zu besetzen. AusgewĂ€hlte Musik-Playlist fĂŒrs Meeting, Meditation zur Fokussierung oder monatliches One-on-One mit dem Chef: Sebastian Pleil hat sich einiges ĂŒberlegt, um âMagic Momentsâ fĂŒr das eigene Team und die Kunden zu schaffen. Mit der EinfĂŒhrung einer Head of People-Stelle möchte er neue Wege im Bereich HR gehen, AnsĂ€tze aus der systemischen Therapie miteingeschlossen. âIch habe gemerkt, ich muss in meinem Unternehmen eine entsprechende Stelle schaffen, die sich wirklich rein um die Menschen im Unternehmen kĂŒmmertâ, sagt Sebastian Pleil.Folge #020
Wie managen Sie Ihre Mitarbeitenden, Sebastian Pleil? | 31:31
Wann immer es geht, fĂ€hrt er zu GeschĂ€ftsterminen mit Bahn und Faltrad, er schreibt leidenschaftlich gerne â und er leitet hauptberuflich einen SanitĂ€tshausfilialisten. Dr. Fabian Elfeld ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Teraske Ortho Reha GmbH mit Sitz in Hannove Im GesprĂ€ch mit Ulrich Clausen (Netzwerk Vital-er-leben) und GesundheitsProfi-Chefredakteur Tobias Kurtz berichtet er von seinem Weg als Wirtschaftsrechtler in die Hilfsmittelbranche. Offen berichtet er: âIch war am Anfang völlig ignorant gegenĂŒber fachlichen Gepflogenheiten.â Daher habe er âgroĂes GlĂŒckâ gehabt mit seinen Kolleginnen und Kollegen, die ihn fachlich unterstĂŒtzt und in die Branche eingefĂŒhrt hĂ€tten.
In der Kommunikation mit Mitarbeitenden und Kunden legt Fabian Elfeld Wert auf Vertrauen und Ehrlichkeit. Dabei mĂŒsse man auch Verantwortung ĂŒbernehmen fĂŒr Dinge, die man falsch gemacht habe. âDas kommt bei uns natĂŒrlich auch vor.â
Um die VersorgungsqualitĂ€t weiter zu stĂ€rken, wĂŒrde sich Fabian Elfeld mehr Vernetzung zwischen den Leistungserbringern wĂŒnschen. Angesichts des FachkrĂ€ftemangels, des steigenden Arbeitsaufkommens sowie der aus seiner Sicht zu geringen Entlohnung der Mitarbeitenden in der SanitĂ€tshausbranche stellen sich fĂŒr ihn auch grundsĂ€tzliche Fragen. âWie stellen wir uns die Zukunft unserer Gesellschaft vor? Was ist unsere Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit? DarĂŒber denken viele zu wenig nach. Wir mĂŒssen etwas grundsĂ€tzlich verĂ€ndern in unserer Gesellschaft, wenn diese weiter funktionieren soll. Und wir mĂŒssen aufhören, alle Leute, die uns daran erinnern, dass wir etwas verĂ€ndern mĂŒssen, als lĂ€stige Störenfriede zu empfinden. Das gilt im Kleinen fĂŒr Unternehmen, aber auch im GroĂen.âFolge #019
Wie leiten Sie Ihr Unternehmen Teraske Ortho Reha, Fabian Elfeld? | 34:34
Wenn Muskeln nicht gebraucht werden, verkĂŒmmern sie. Sie degenerieren, fĂŒhren zu Spannungen und schmerzen im schlimmsten Fall sogar. Darum hat Stehen auch fĂŒr Rollstuhlfahrer eine enorm hohe Bedeutung, erklĂ€rt Michael Kirschner im Podcast mit GesundheitsProfi.
Der Rehaexperte ist Produktspezialist E-Power & Sondersteuerungen bei der Meyra Group schĂ€rft das Bewusstsein fĂŒr die richtige Positionierung und die Gefahr manifestierter Kontrakturen von Muskeln.
Aber nicht nur die Muskeln, sondern auch Knochen, Sehne, Darm oder Blase profitieren von einer Vertikalisierung. âAlle Strukturen im Körper werden durch regelmĂ€Ăiges Stehen entlastetâ, so Michael Kirschner. Hinzu kommt die Möglichkeit, sich mit Partnern wieder âauf Augenhöheâ unterhalten zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Die Versorgung mit einem Stehrollstuhl sei selbstverstĂ€ndlich aufwĂ€ndig. Doch die KostentrĂ€ger stĂŒnden solchen Konzepten immer aufgeschlossener gegenĂŒber, stellt Michael Kirschner fest. Eine lĂŒckenlose Dokumentation und Erprobung seien dafĂŒr Pflicht. âWir mĂŒssen der Krankenkassen ein sauberes Bild vermitteln.âFolge #018
Warum ist Stehen fĂŒr Rollstuhlfahrer so wichtig, Michael Kirschner? | 23:23
Das Medical-Center Ostwestfalen ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Inhaber Frank Grugel erlĂ€utert im GP-Podcast seine Strategie â und welchen Beruf er als erstes gelernt hat. Zusammen mit dem Branchenfachmann Ulrich Clausen (Netzwerk Vital-er-leben) und GP-Chefredakteur Tobias Kurtz spricht Frank Grugel ĂŒber seinen Weg in die SanitĂ€tshausbranche und wie er in den vergangenen Jahren sein Unternehmen aufgebaut hat.
In den letzten 25 Jahren ĂŒbernahm Frank Grugel 14 SanitĂ€tshĂ€user. Sein Credo: âMiteinander, nicht gegeneinander!â Offen berichtet er ĂŒber seine Erfahrungen in der PersonalfĂŒhrung, wie gegenseitige WertschĂ€tzung, oder finanzielle Schwierigkeiten durch zu schnelle Ăbernahmen allein mit Eigenkapital. Vor 15 Jahren sei er daher auf der âIntensivstation der Bankenâ gelegen. âDa bin ich ganz ehrlich.â Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören fĂŒr ihn Kostenmanagement und Prozessoptimierung. Zu seinen Prinzipien gehören BodenstĂ€ndigkeit und in den richtigen Momenten auch âloslassen zu könnenâ.Folge #017
Was zeichnet das Medical-Center Ostwestfalen aus, Herr Grugel? | 33:33
RechtsanwĂ€ltin Bettina Hertkorn-Ketterer kennt die SanitĂ€tshaus- und Hilfsmittelbranche seit vielen Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven. Im GP-Podcast spricht sie ĂŒber das Marktumfeld, geplante gesundheitspolitische Reformen sowie die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen.
Ist das Glas fĂŒr die SanitĂ€tshausbranche halbvoll oder halbleer? Bettina Hertkorn-Ketterer ist zwiegespalten. Von der Anzahl der Patienten aus gesehen, seien die Voraussetzungen wunderbar. Doch in Bezug auf Finanzierung, FachkrĂ€ftemangel sowie die Wahrnehmung in der Politik, habe die Hilfsmittelbranche ânoch einen guten Wegâ vor sich.
Angesichts der Herausforderungen â Stichwort demografische Entwicklung â fordert Bettina Hertkorn-Ketterer generell eine stĂ€rkere Zusammenarbeit ĂŒber die Sektorengrenzen hinweg: âKooperation und Interaktion sind zwingend notwendig.âFolge #016
Welche Entwicklungen sehen Sie auf dem SanitÀtshausmarkt, Frau Hertkorn-Ketterer? | 36:36
Michaela Lundius ist seit ĂŒber 20 Jahren als Verkaufsleiterin bei Ofa Bamberg tĂ€tig und veranstaltet seit mehr als 15 Jahre Seminare. Ab 2024 leitet sie die Akademie des Hilfsmittelspezialisten. GP hat mit ihr und Ulrich Clausen vom SanitĂ€tshaus-Netzwerk Vital-er-leben ĂŒber Aus- und Weiterbildung sowie die wachsende Bedeutung des Coachings am Arbeitsplatz gesprochen.
Wissen sei fĂŒr sie der SchlĂŒssel zum Erfolg â nicht zuletzt fĂŒr Quereinsteiger im SanitĂ€tsfachhandel, sagt Michael Lundius. âDenn in dem Moment, in dem ich kein Wissen habe, werde ich unsicher. Das fĂŒhrt zu Frustration und wir verlieren Mitarbeiter, die vielleicht sehr gut geeignet wĂ€ren, weil es ihnen zu viel wird.â In der komplexen SanitĂ€tshausbranche mĂŒssten neue Mitarbeiter daher intensiv begleitet werden.
Der Bedarf an Weiterbildung sei erkannt. Doch Michaela Lundius kennt die angespannte Situation in vielen Betrieben. âDie Problematik ist der Personalnotstand.â Sie appelliert daher: âEgal, wie es aussieht. Die Leute mĂŒssen ausgebildet sein, weil sie ansonsten nicht gut arbeiten können. Und das macht ja auch keinen Sinn.âFolge #015
Wie verÀndert sich die Weiterbildung in der SanitÀtshausbranche und warum ist Coaching so wichtig, Frau Lundius? | 35:35
Ariane Bröcker hat gemeinsam mit ihrem Bruder die elterliche OT Kormeyer ĂŒbernommen. Dort setzt sie einen Schwerpunkt auf die Versorgung von Kindern mit Schutzhelmen. Umbau, Generationswechsel, Spezialversorgung mit persönlichem Hintergrund. Bei Ariane Bröcker von OT Kormeyer kommt vieles zusammen, was im SanitĂ€tshausalltag gewöhnlich und gleichermaĂen auĂergewöhnlich ist. Im GesprĂ€ch mit Laura Klesper (GesundheitsProfi) und Ulrich Clausen (Vital-er-leben) spricht sie ĂŒber die Herausforderungen, die eine gelungene UnternehmensĂŒbergabe und die daraus resultierenden Neuerungen im Betrieb mit sich bringen.Folge #014
Was macht die Versorgung von Kindern so besonders, Frau Bröcker? | 27:27
Der SanitĂ€tsfachhandel setzt verstĂ€rkt auf Quereinsteiger. Julien Kensicki, Prokurist im SanitĂ€tshaus Alphamed, kennt die Herausforderungen fĂŒr alle Beteiligten. Im GP-Podcast spricht er ĂŒber seine Erfahrungen als Personalverantwortlicher â und seine AnfĂ€nge im SanitĂ€tsfachhandel.Folge #013
Wo liegen die Herausforderungen fĂŒr Quereinsteiger, Julien Kensicki? | 29:29
Zu den Kernkompetenzen des Rehatechnik-Spezialisten Dietz Group gehört die Individualversorgung. Im GP-Podcast erlĂ€utern Maximilian Raab und Sascha Becker den Prozess und die damit verbundenen Herausforderungen im Versorgungsalltag u.a. bei Adipositas oder Multipler Sklerose. Erste Erkenntnis: âBei Individualversorgungen ist es wichtig, mit Standards zu erarbeitenâ, sagt Sascha Becker. âDas bringt die QualitĂ€t.â
Maximilian Raab fordert einen â360 Grad-Blick auf den Patienten und die Versorgungâ. Dieser mĂŒsse strukturiert dokumentiert werden, damit der KostentrĂ€ger die Versorgung nachvollziehbar bewerten könne. Mit der ICF gebe es eine gemeinsame Sprache, die bei schwerstbetroffenen Erwachsenen zu selten angewandt werde, kritisieren die beiden Rehatechnik-Spezialisten.
An einem praktischen Versorgungsbeispiel einer Mutter zweier Kinder mit Multipler Sklerose illustrieren sie, welche Defizite die bestehende Versorgung mit einem Leichtgewicht-Rollstuhl aufgewiesen habe. Sie sei im Alltag nicht mehr klar gekommen und konnte ihre Aufgaben als Mutter nicht mehr wahrnehmen.
Raab und Becker erlĂ€utern die Anforderungen und Kriterien an die neue Versorgungslösung und schildern die bewegenden Erfahrungen bei der Erprobung. Nach einer ersten selbststĂ€ndigen Fahrt nach drauĂen etwa habe die MS-Betroffene angefangen zu weinen. âHier geht es um die elementaren GrundbedĂŒrfnisse. Sie konnte wieder selbststĂ€ndig in der KĂŒche arbeiten. Das war ein ,Volltrefferâ zu sehen, was ein Hilfsmittel alles leisten kann.âFolge #012
Maximilian Raab und Sascha Becker (beide Dietz Group) ĂŒber Individualversorgungen in der Rehatechnik | 39:39
Digitale Kundenansprache im SanitĂ€tshaus, die Rolle der Hersteller und neue Erlösmodelle: Im Podcast mit GesundheitsProfi blickt Detlef Pypke von Sanoa auf aktuelle Wettbewerber und skizziert die kĂŒnftige Marktentwicklung.Folge #011
Wie kann der SanitÀtsfachhandel neue Kunden gewinnen, Herr Pypke? | 38:38
3D-Druck, Palliativversorgung â und Tiere als Patienten: ein Podcast mit Georg Till vom SanitĂ€tshaus Manfred Klein und Ulrich Clausen (Vital-er-leben).
Er forciert die digitale Fertigung in seinem Betrieb, macht sich einen Namen in der TierorthopĂ€die â und ist gerade einmal 24 Jahre alt. Georg Till vom SanitĂ€tshaus Manfred Klein in Stade ist ein Ă€uĂerst engagierter Unternehmer. Zusammen mit Ulrich Clausen vom SanitĂ€tshaus-Netzwerk Vital-er-leben und Tobias Kurtz von GesundheitsProfi sprach er im GP-Podcast ĂŒber seinen Start in der SanitĂ€tshausbranche und seine Strategie. Der 3D-Druck hat fĂŒr Georg Till groĂe Bedeutung. âWir haben mittlerweile in unserem Betrieb ĂŒber zwanzig 3D-Drucker und bereits unsere komplette Einlagen-Produktion auf den 3D-Druck umgestellt.â Georg Till setzt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema auseinander. âWir bauen, produzieren und warten unsere 3D-Drucker selbst.â DarĂŒber hinaus legt er Wert auf Ausbildung und Schulung seiner Mitarbeitenden. Denn: âGeschultes Fachpersonal ist deutlich motivierter als ungeschultes.âFolge #010
Welche Potenziale sehen Sie in der digitalen Fertigung, Herr Till? | 31:31
Einblick in die Praxis: Ina Massing ist GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des SanitĂ€tshaus Goll & Schracke Massing in Remscheid. Zusammen mit Ulrich Clausen, Initiator des SanitĂ€tshaus-Netzwerks Vital-er-leben, spricht sie im GP-Podcast ĂŒber die GrĂŒnde fĂŒr ihren Neubau im letzten Jahr. Zu den Spezialgebieten des Unternehmens gehört unter anderem die Schlaganfallversorgung. DafĂŒr ist es von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe mit dem QualitĂ€tssiegel ausgezeichnet worden. DarĂŒber hinaus erlĂ€utert Ina Massing ihre Planungen im Bereich der Einlagenversorgung sowie ihre Erfahrungen mit Quereinsteigern in die SanitĂ€tshausbranche. Ihr Credo: âBei uns zĂ€hlt die Persönlichkeit.âFolge #009
Ina Massing ĂŒber die AktivitĂ€ten des SanitĂ€tshauses Goll & Schracke Massing | 32:32