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Massenmarkt erschließen

Zembro Notrufarmband startet Vertrieb über Sanitätsfachhandel

Zembro Notrufarmband startet Vertrieb über Sanitätsfachhandel

Das belgische Unternehmen Uest NV vertreibt sein digitales Notrufarmband Zembro ab sofort auch über den Sanitätsfachhandel. Erster Handelspartner ist das Sanitätshaus Tingelhoff.

Das Zembro Notrufarmband ist ein Wearable, das Senioren mit ihren Kindern, ihrer Familie oder ihren Pflegekräften vernetzt. Es sendet in Notsituationen einen Notruf an die Angehörigen des Trägers. Ab sofort ist es sowohl im Onlineshop als auch in den Tingelhoff-Filialen erhältlich, teilt das Unternehmen mit. Tingelhoff hat seinen Hauptsitz in Dortmund und betreibt mit 255 Mitarbeitern sieben Filialen in Bochum, Kamen, Holzwickede und Ahlen. Zembro ist zudem online direkt beim Hersteller sowie über Amazon erhältlich.

„Große soziale Veränderungen und die steigende Zahl alter und pflegebedürftiger Menschen stellen unsere Gesellschaft und das Gesundheitswesen vor enorme Herausforderungen“, sagt Jörg Batz, Regional Director DACH bei Zembro. „Mit dem Sanitätshaus Tingelhoff haben wir einen innovativen Partner gefunden, der durch moderne Medizintechnologie den Alltag von Menschen erleichtert. Das ist auch das Ziel von Zembro: Mit unserem Notrufarmband ermöglichen wir Senioren ein selbstbestimmtes Leben.“

Zembro möchte „eine Erfolgsgeschichte“ im Sanitätsfachhandel aufbauen, führt Batz auf Nachfrage von GP aus. Mit einem kleinen Vertriebsteam sollen in diesem Jahr 50 bis 75 Händler gewonnen werden. „Das wichtigste Kriterium für einen potentiellen Zembro-Händler ist die Motivation, sich außerhalb der traditionellen Produktkategorien zu bewegen. Die Lage oder Größe des Händlers sind zweitranging – eine geographische Konkurrenzsituation soll aber natürlich vermieden werden.“ Bei circa 20 Millionen Bundesbürgern im Alter von über 65 Jahren spricht Batz von einem Massenmarkt. „Entsprechend wollen wir natürlich auch flächendeckend vertreten sein. Das ist unser Ziel für 2019.“

Hinter Zembro steckt das belgische Start-Up Uest NV. Neben dem Investment-Fond Fidimex von Imec haben weitere Entrepreneure in Zembro investiert.

Tobias Kurtz / 15.03.2018 - 09:01 Uhr

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