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Lymphtherapie

Bauerfeind und Bösl Medizintechnik kooperieren

Bauerfeind und Bösl Medizintechnik kooperieren

Der Hilfsmittelhersteller Bauerfeind aus Zeulenroda arbeitet laut einer Unternehmensmitteilung künftig mit Bösl Medizintechnik aus Aachen zusammen.

Bösl entwickelt Geräte zur Intermittierenden Pneumatischen Kompression (IPK) für die Therapie lymphatischer Erkrankungen. Die Produkte sind Bestandteil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) zur Reduzierung und Kontrolle eines Ödems. „Unsere Unternehmen forschen intensiv und entwickeln spezielle Produkte für die Lymphtherapie, um den Leidensdruck der Patienten zu mindern und die Adhärenz zu erhöhen. Indem wir unsere Kompetenzen bündeln, können wir einen nahtlosen Therapiepfad zum Wohle der Patienten entwickeln“, erklärt Prof. Hans B. Bauerfeind, Vorstandsvorsitzender der Bauerfeind AG.

„Bauerfeind und Bösl können dank der Kooperation die beiden Bausteine der KPE künftig zusammen komplett anbieten. Für die Patienten ist eine lückenlose Therapie enorm wichtig – das heißt, dass nach der Entstauung umgehend die richtigen Kompressionsstrümpfe zum Einsatz kommen“, erläutert Erik Küppers, Arzt und Geschäftsführer von Bösl Medizintechnik.

Als erste Maßnahme sei ein Forschungsprojekt geplant. Dabei soll untersucht werden, wie sich ein besseres Monitoring der jeweiligen Situation der Lymphpatienten auf den Therapieerfolg auswirkt. Involviert sind neben Bauerfeind und Bösl eine Klinik für Gefäßerkrankungen, ein Hersteller von Kompressionsbinden, eine Fachhochschule mit Fokus auf Mess- und Sensortechnik sowie ein Unternehmen für Industrie und Elektroservice.

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Tobias Kurtz / 08.02.2018 - 13:32 Uhr

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