1. Beschreibe den Nutzen eures Produkts in zwei Sätzen!
Julien Kensicki: Die Sanistar Akademie ermöglicht eine einheitliche und effiziente Grundlagenschulung für neue Mitarbeiter in Sanitätshäusern. Mit unserer Lösung haben wir bereits über 300 Mitarbeiter erfolgreich eingearbeitet, die Einarbeitungszeit von sechs auf drei Monate reduziert und die Produktivität neuer Mitarbeiter erheblich gesteigert.
2. Wie hat sich euer Start-up seit seiner Gründung weiterentwickelt (Kundenanzahl, Mitarbeitende, …)?
Julien Kensicki: Seit unserer Gründung haben wir uns stetig weiterentwickelt: Heute arbeiten wir mit über 30 Sanitätshäusern deutschlandweit zusammen und haben mehr als 300 Mitarbeiter erfolgreich digital eingearbeitet. Diese Fortschritte spiegeln sich auch in unserer deutschlandweiten Kooperation mit führenden Herstellern wider, die unsere Reichweite und Expertise weiter gestärkt hat.
3. Wie sieht das Geschäftsmodell eures Start-ups aus?
Julien Kensicki: Unser Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, Sanitätshäuser bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter zu unterstützen. Dafür bieten wir zwei Modelle an: eine Unternehmenslizenz, die Sanitätshäusern unbegrenzten Zugang zu unserer Akademie ermöglicht, oder sie buchen einen vierwöchigen Kurs für einzelne Mitarbeiter.
4. Wer ist die Zielgruppe?
Julien Kensicki: Unsere Zielgruppe sind Sanitätshäuser, die neue Mitarbeiter effizient einarbeiten möchten, insbesondere solche, die Personal aus branchenfremden Bereichen einstellen. Der Fokus liegt derzeit auf dem Sanitätsfachhandel und der Schachtelorthopädie, da hierfür die größte Nachfrage besteht.
5. Was sind eure Pläne für 2025?
Julien Kensicki: Wir werden unser Erfolgskonzept auf weitere Versorgungsbereiche wie Rehatechnik, Homecare, Medizintechnik und Schuhtechnik ausweiten. Zusätzlich werden wir es Sanitätshäusern ermöglichen, die Sanistar Akademie individuell zu konfigurieren – maßgeschneidert für spezifische Rollen, Abteilungen und Versorgungsbereiche. Unsere Vision ist es, die führende Wissensplattform für Sanitätshaus- und Hilfsmittelwissen in der Branche zu werden.
Dieses Kurzinterview erscheint in einer Reihe von Gesprächen im GesundheitsProfi 12 im Rahmen des Themenschwerpunkts Digitalisierung.