Die Verbundgruppe GMS hat im Februar zu zwei Veranstaltungsformaten für die Branche der Orthopädieschuhtechniker eingeladen. Insgesamt 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien dieses Mal bei der jährlich stattfindenden Reihe an Fachgruppensitzungen zusammengekommen. Diese fand dieses Jahr in Kassel, Trier, Freiberg und Kempten statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Branche transformieren müsse, um zukunftssicher aufgestellt zu bleiben und auch neue Herausforderungen zu bewältigen.
Jeweils bei einem Branchenkollegen im Ort haben sich die Unternehmerinnen und Unternehmer eingetroffen, um sich über Arbeitsabläufe auszutauschen und sich zu inspirieren. In Vorträgen wurden diverse Themen beleuchtet: unter anderem die Begegnung des Fachkräfte- und Meistermangels durch ein Franchise-Konzept, die Digitalisierung des Kundenmarketings und die Planung und Umsetzung der Unternehmensnachfolge. Vorgestellt wurden außerdem Tools für Personalmarketing, Workflow und die Nutzung künstlicher Intelligenz. Horst Purschke, OST-Verantwortlicher des GMS-Verbundes, zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der Veranstaltungsreihe: „Auch nach zwanzig Jahren ist sich die Branche unverändert anpassungsfähig. Unseren Unternehmern gelingt in beeindruckender Art und Weise die Verknüpfung einer traditionsreichen Handwerkskunst mit den aktuellen Anforderungen durch Kunden, Mitarbeiter und den wirtschaftlichen und bürokratischen Rahmenbedingungen. Mit unserer Vortragsreihe bieten wir Hilfestellung und Anregung, die durch unsere Handwerksprofis gut angenommen wird. Wir freuen uns darauf, auch weiterhin partnerschaftlich mit unseren Kunden den Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen.“
In Bio-Hotel im Zeulenroda kamen hingegen 20 junge Unternehmerinnen und Unternehmer der OST-Branche zusammen. GMS und Bauerfeind luden zur Juniorentagung ein. An zwei Tagen gab es Vorträge über diverse Möglichkeiten, die sich den Unternehmern bieten, die Kundinnen und Kunden zu versorgen. Viele dieser Möglichkeiten seien in vielen Betrieben noch nicht ausgeschöpft worden. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit der Orthopädieschuhtechnik der Zukunft, der ganzheitlichen Versorgung der Kunden und den Themen New Work und Change Management. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Juniorentagung hätten gezeigt, wie viel Innovationskraft in der Branche steckt, die noch ausgehoben werden könne, um sich immer wieder den sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen.