Um die Gesundheit und Sicherheit von Teilnehmern, Referenten, Ausstellern und Organisatoren zu garantieren, wird die diesjährige ISPO als „Virtual Edition“ unter dem Motto „Digital Transformation in an Evolving World“ stattfinden. Das gaben die Veranstalter bekannt. Geplant ist ein interdisziplinäres Programm, welches sowohl den wissenschaftlichen als auch klinischen Fortschritt abdecken solle. Man wolle zudem hinterfragen, wie die Hilfsmittelversorgung von der Nutzung digitaler Technologien profitieren kann.
„Die ISPO verfolgt das Ziel, die Hilfsmittelversorgung global zu optimieren, zu erleichtern und vor allem zu verbessern. Gerade in der von der Covid-19-Pandemie geprägten Zeit ist es wichtiger denn je, über die weltweite Grundversorgung zu sprechen und die damit einhergehenden digitalen Möglichkeiten unter die Lupe zu nehmen“, erklärt Edward Lemaire, World Congress Chair und Präsident der ISPO. „Wie kann das besser gelingen als im digitalen Raum? Wir nutzen die aktuellen, digitalen Möglichkeiten selbst, um unabhängig von Reisebeschränkungen Teilnehmer von allen Kontinenten zu erreichen. Ich freue mich darauf, mich im November online zu treffen, wenn die Welt zusammenkommt, um aktuelle Innovationen und Erfahrungen auszutauschen.“
Zu den „digitalen“ Themen im Kongress gehören beispielsweise die digitale Datenerfassung und Analyse, die digitale Transformation von prothetischer Versorgung oder das Training mit myoelektrischen Prothesen mittels virtueller Systeme. Aber auch klassische Themen zur Hilfsmittelversorgung von Menschen mit Behinderung in den unterschiedlichen internationalen Märkten stehen auf dem Programm.
Zu den Speakern gehören unter anderem Dr. Alarcos Cieza von der WHO, Dr. Matthew Major von der Northwestern University/Chicago sowie Dr. Alex Dickinson, Dozent an der Universität Southampton.
Das vollständige Kongressprogramm ist online unter http://www.ispo-congress.com verfügbar. Die Registrierung zum 18. ISPO Weltkongress ist ab Ende Juni unter www.ispo-congress.com möglich.