logo

Medi

Kongress „Synergie 2017“ mit Besucherrekord

Kongress „Synergie 2017“ mit Besucherrekord

Synergie 2017 von Medi in Bonn: Vom 11. bis 14. Mai trafen sich Ärzte, Therapeuten und Fachhändler, um Impulse in der Therapie von Lip- und Lymphödempatienten zu setzen.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Stefanie Reich-Schupke (Venenzentrum der Dermatologischen und Gefäßchirurgischen Kliniken, Ruhr-Universität Bochum) und Dr. med. Christine Schwahn-Schreiber (Fachärztin für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Phlebologie, Lymphologie, Otterndorf) erlebten die knapp 350 Teilnehmer bei der 10. Auflage von „Synergie“ wissenschaftliche Vorträge, praxisrelevante Workshops und tauschten sich über ihre tägliche Arbeit aus.

Der Leitgedanke von Synergie: Nur mit einem starken Netzwerk, intensiver Kommunikation und eigenverantwortlichen Patienten entwickelt sich die Lymphologie weiter. Das machte auch Ilona Wermers, Leitung Anwendungsberatung Lymphologie / Phlebologie bei Medi, deutlich: "Gemeinsam schenken wir Ödempatienten wieder mehr Lebensqualität. Dieser Erfolg ist möglich, wenn sich Ärzte, Therapeuten und Fachhändler intensiv vernetzen und die Therapie jedes einzelnen Patienten individuell gestalten. Dank des Engagements der Teilnehmer haben wir mit Synergie ein starkes Netzwerk geschaffen, das sich den politischen und medizinischen Herausforderungen stellt."

Selbstmanagement der Patienten stärken

Dr. med. Anya Miller, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lymphologie, informierte über Neuerungen der geplanten S2k Leitlinie zur Diagnostik und Therapie in der Lymphologie. Die Ödemtherapie sei nur erfolgreich, wenn der Patient Verantwortung für seine Gesundheit übernehme. Patienten benötigten mehr Aufklärung zum Selbstmanagement und eine bedarfsgerechte Versorgung: Die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie müsse beispielsweise nicht zwingend zweimal pro Woche stattfinden, sondern sich an den individuellen Lebensumständen des Patienten ausrichten. Diese bedarfsorientierten Verordnungen ermöglichten Ärzten eine glaubwürdige Argumentation gegenüber Kostenträgern.

Einen ausführlichen Kongress-Nachbericht finden Sie in der kommenden Ausgabe von GesundheitsProfi.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

  • Kassen zahlen befristet Liposuktion bei Lipödem (Stadium III)
  • Eurocom: Neue Broschüren zu Lymphödem und Kompressionstherapie
  • Liposuktion: G-BA beschließt Erprobungsstudie
Tobias Kurtz / 23.05.2017 - 09:58 Uhr

© Sternefeld Medien GmbH