Der Zukauf von Mawendo sei eine strategische Maßnahme, die die Position von Oped im Gesundheitsbereich weiter stärken solle. Die Geschäftsführung wird von Johannes Merg, Mitgründer der Mawendo GmbH, sowie von Michael Silbernagl und Christian Puritscher von der Oped GmbH übernommen.
Mawendo bietet Patienten 12-wöchige digitale Trainingsprogramme für eine Vielzahl von Diagnosen und Krankheitsbildern aus dem orthopädischen Bereich an. Der Therapieplan kann dabei schnell und einfach durch den behandelnden Arzt verordnet und an die Indikation angepasst werden.
Mawendo ist bereits als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) in das Verzeichnis des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen. Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung ist derzeit für die Nachbehandlung von Patella-Erkrankungen möglich. Für weitere Therapiepläne, die über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden können, sollen im Laufe des Jahres entsprechende Zulassungen erteilt werden.
„In Anbetracht des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen, ist es notwendig neue Wege in der Nachbehandlung zu etablieren, damit Patientinnen und Patienten nach der Versorgung sofort und ohne Wartezeiten mit ihrer Physiotherapie beginnen können. In der Nachbehandlung wird die Eigenbeteiligung des Patienten immer entscheidender für einen positiven Heilungsverlauf. Oped bietet bereits seit Langem neben dem reinen Produktsortiment komplette Therapiekonzepte für Patienten an. Aus diesem Grund war es für uns als Hersteller von Orthesen und Bandagen der nächste logische Schritt in ein Unternehmen zu investieren, das sich mit digitalen Nachbehandlungskonzepten bereits auf dem Markt etabliert hat und über eine DiGA-Zulassung verfügt.“, so Geschäftsführer Michael Silbernagl.
Über Mawendo:
Gegründet wurde Mawendo im Jahr 2013 von Johannes Merg, Dr. med Daniel Wagner und Michael Merg. „Ich bin überzeugt von unseren entwickelten Therapiekonzepten.“, so Johannes Merg, Mitgründer von Mawendo. „Uns fehlten jedoch die Vertriebsstrukturen, um das Produkt flächendeckend auf den Markt zu bringen und möglichst viele Patienten versorgen zu können. Hier sehen wir mit der starken Außendienstmannschaft von Oped und dem bestehenden Netzwerk eine große Chance.“