logo

Global Educators Meeting an der PFH

Orthopädietechnik-Experten tagen in Göttingen

Orthopädietechnik-Experten tagen in Göttingen Haben das Global Educators Meeting gemeinsam eröffnet: Bryan Malas, Prof. Dr. Friedbert Kohler (beide ISPO), Prof. Dr. Frank Albe (PFH) und Prof. Dr. Bernhard Greitemann. (Foto: PFH)

Vom 18. bis zum 20. September 2018 ist die PFH Private Hochschule Göttingen Gastgeber des zweiten Global Educators Meetings der International Society of Prosthetics & Orthotics (ISPO).

Rund 120 Teilnehmer aus 38 Ländern treffen sich in Göttingen, um Wissen zu teilen, persönliche Netzwerke auf- und auszubauen sowie neue Projekte rund um Bildung im Bereich der Prothetik und Orthetik zu initiieren. Die englischsprachige Veranstaltung sieht eine große Themenauswahl rund um die Vermittlung von Lehrinhalten und der Entwicklung von Aus- und Weiterbildungsstandards vor. Sie richtet sich sowohl an junge als auch an erfahrene Lehrende von Schulen und Hochschulen der Prothetik und Orthetik.

Das Global Educators Meeting fand erstmals 2014 in Kobe (Japan) statt und soll sich nun alle vier Jahre wiederholen. Bereits 2016 hatte sich die PFH für die Austragung des internationalen Meetings beworben und sich dabei gegen die Wettbewerber aus Peking und Kobe durchgesetzt. „Wir freuen uns, dass die PFH Gastgeber dieser für die Branche so bedeutenden Veranstaltung ist. Von Beginn an sind wir im Studienprogramm Orthobionik stark mit dem Weltverband verbunden. Alle Absolventen erhalten mit dem Bachelor auch die höchste Zertifizierung der ISPO”, so Prof. Dr. Frank Albe, Präsident der PFH.

Den Studiengang Orthobionik der PFH hautnah erleben konnten die Teilnehmer am ersten Tag des Treffens im hochschuleigenen ZHT Zentrum für Healthcare Technology: Professoren lassen in ihre Lehre blicken, wie etwa bei der Vorführung der eigens für die Lehre entwickelten Demonstratoren – Modelle, mit deren Hilfe biomechanisches Wissens anschaulich vermittelt wird. Master- und Bachelor-Studierende präsentierten ihre Arbeits- und Forschungsergebnisse und Erfahrungen. Als einen Höhepunkt hebe die Veranstalter die Vorführung des Orthobionik-Studierenden Felix Oswald vor, der als „free runner“ mit zwei weiteren Sportlern das Thema Bewegung und Mobilität über den normalen Gangzyklus hinaus im Hörsaal neu interpretiert: mit akrobatischen Drehungen, athletischen Sprüngen und dynamischen Bewegungen über Hindernisse.

Der amtierende Präsident der ISPO, Prof. Dr. Friedbert Kohler, aus Australien eröffnete die Veranstaltung: „Der internationale Austausch zu diesem weltweit wichtigen Thema ist der Grundstein für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ausbildungsstandards. Nur so können wir die Qualität der orthetischen und prothetischen Patientenversorgung nachhaltig verbessern.“

Dass Schulen und Hochschulen nur dann eine wertvolle Ausbildung leisten können, wenn die optimalen Rahmenbedingungen geschaffen sind, erläuterte der internationale Gastredner Sebastian Purps-Pardigol. Mit praktischen Beispielen zeigte er den Teilnehmern, wie die Prinzipien der modernen Hirnforschung auf die Lernumgebung und damit auf die Potenzialentfaltung der Studierenden übertragen werden können.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

  • ISPO-Weltkongress lockte rund 2.000 Besucher an
  • ISPO veranstaltet Weltkongress in Kapstadt
  • ISPO Weltkongress eröffnet in Lyon
Tobias Kurtz / 20.09.2018 - 08:59 Uhr

© Verlag Sternefeld GmbH & Co KG