Die Triton-Carbonfüße eignen sich aufgrund ihrer hohen Dynamik und Energierückgabe für hochaktive Anwender, teilt der Prothetikspezialist mit. Auch der Triton smart ankle setzt auf die eingeführte Triton-Technologie, erweitert das Anwenderspektrum als Fuß mit einem mechatronischen Knöchel aber auf die mittleren Mobilitätsgrade 2 bis 3. Er wurde für Prothesenträger entwickelt, die Wert auf einen Prothesenfuß legen, der sich an unterschiedliche Situationen anpasst und flexibel einstellbar ist.
Als Alltagsfuß besitzt der Triton smart ankle eine moderate Dynamik. Mit seinem hydraulischen Knöchelgelenk unterstützt er Anwender beim Gehen in der Ebene, aber auch auf Steigungen oder in abschüssigem Gelände. Der Fuß besitzt mehrere Sensoren, die unter anderem Beschleunigung, Winkel, Kräfte und Momente messen. Ein integrierter Mikroprozessor regelt die Bewegung des Fußes graduell und passt ihn beispielsweise sukzessive an Steigung oder Gefälle an.
Der Bewegungsumfang des Triton smart ankle beträgt insgesamt 34°, das sind dorsal und plantar jeweils 17°, zuzüglich der Beweglichkeit aus den Carbonfederelementen. Bei jedem Schritt ist eine Bewegung von 2° vorhanden. Von dieser Funktionalität zeigten sich viele derbisherigen Testanwender begeistert, so Ottobock. Für eine Entlastung des Stumpfes, eine gelenkschonende Körperhaltung und nicht zuletzt eine natürliche Optik sorgt die Entlastungsfunktion, bei der sich der Triton smart ankle beim Sitzen Richtung Bodenabsenkt.
Insbesondere Frauen, die gerne Absatzschuhe tragen, schätzen zusätzlich die mögliche Einstellung der Absatzhöhe von 0 bis 5 cm, die sie selbst vornehmen können. Für jeweils 15 Sekunden kann der Knöchel zudem auch komplett freigestellt werden – praktisch beim Anziehen einer Hose, um mit Bein und Fuß hineinzuschlüpfen.