Die OTWorld 2026 vereint vom 19. bis 22. Mai die internationale Branche der modernen Hilfsmittelversorgung in Leipzig. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Du machst den Unterschied“ und feiert zugleich ihr 50-jähriges Bestehen.
Mehr als 570 Aussteller aus über 40 Ländern präsentieren in drei Messehallen Innovationen und Weltpremieren aus den Bereichen Orthopädie-Technik, Orthopädie-Schuhtechnik, Reha-Technik, Kompressionstherapie und digitale Fertigung. Parallel dazu findet der Weltkongress mit über 300 Referenten und Referentinnen aus mehr als 30 Ländern statt. Insgesamt erwarten die Teilnehmenden rund 100 Stunden wissenschaftliches Programm.
Geleitet wird der Weltkongress von den Kongresspräsidenten Dr. Doris Maier, Ärztliche Direktorin der BG Unfallklinik Murnau, und Orthopädietechnik-Meister Thomas Münch aus Duisburg. Gemeinsam mit einem 23-köpfigen interdisziplinären Programm- und Workshopkomitee haben sie ein vielfältiges Programm für verschiedene Berufsgruppen der Hilfsmittelversorgung entwickelt – von Orthopädie-Technik und Orthopädie-Schuhtechnik über Rehabilitation, Physiotherapie und Medizin bis zur Forschung.
Neue Formate und internationale Vernetzung
Inhaltlich konzentriert sich der Weltkongress auf die drei Schwerpunkte Rehabilitation, integrative Versorgung und Ausbildung. Damit rückt die OTWorld die gesamte Versorgungskette in den Fokus – von der Akutphase über die langfristige Versorgung bis hin zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.
Rund 30 internationale Symposien bilden das Herzstück des Kongresses. Ergänzt wird das Programm durch mehr als 35 Workshops sowie rund 180 Vorträge und Posterpräsentationen aus freien Einreichungen. Neue Formate wie der OTWorld.eSummit, über 130 Workshops sowie Sonderschauen zu Robotik und zur Versorgung neurologischer Erkrankungen geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Branche.
Erstmals kommt zudem eine KI-gestützte Liveübersetzung in Deutsch und Englisch zum Einsatz. Teilnehmende können Vorträge über ihr Smartphone und eigene Kopfhörer in Echtzeit verfolgen. Auch Menschen mit Hörbehinderung profitieren davon, da die Beiträge vollständig in Textform mitgelesen werden können. Der Weltkongress wird außerdem mit Fortbildungspunkten für mehrere Berufsgruppen anerkannt.