754 Aussteller aus 37 Ländern stellten ihre Neuheiten und Weiterentwicklungen rund um Rehabilitation und Pflege vor. Mehr als 100 Verbände und Organisationen aus Selbsthilfe und Sozialwirtschaft standen mit Beratungsleistungen zur Verfügung.
Die Rehacare präsentierte sich turnusmäßig mit einem Angebotsspektrum, das mit dem des Jahres 2013 vergleichbar ist. Damals kamen 43.500 Besucher in die Düsseldorfer Messehallen.
"Auch wenn die Besucherzahl unter dem Niveau des Jahres 2013 liegt: Die Rehacare findet immer ihr Publikum, unabhängig von quantitativen Aspekten," so Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. "Sie ist mit ihrem jährlichen Turnus eine verlässliche Informationsquelle sowohl für internationale Branchenprofis als auch für Betroffene, vor allem hier in Nordrhein-Westfalen. Wir leisten mit dieser Fachmesse einen wichtigen Beitrag zu Sicherung und Ausbau von sozialer Teilhabe, Selbstbestimmung und Pflege in Würde und damit zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit."
Nach Aussage der BAG Selbsthilfe sei keine Messeveranstaltung so fest bei Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und chronischen Krankheiten verankert wie die Rehacare. Sie ist das "alljährliche bundesweite Familientreffen von Betroffenen und ihren Angehörigen", meint Wolfgang Tigges, Stellvertretender Bundesgeschäftsführer der BAG Selbsthilfe.
Ein neues Angebot war der Hilfsmittel-Kummerkasten: Betroffene und Angehörige konnten ihre Probleme und Erfahrungen bei der Hilfsmittelversorgung mit Hilfe eines Fragebogens online schildern. Während der Laufzeit standen Kummerkästen auch in den Messehallen zur Verfügung. Die Diskussionsrunde am Samstag zum Thema "Hilfsmittel: Verordnung – Bewilligung – Verweigerung", in der Experten zu den Fragen und Themenkomplexen Stellung nahmen, zog viele Betroffene an.