logo

Medizintechnik

Tracoe medical steigert Umsatz

Tracoe medical steigert Umsatz Die Zentrale von Tracoe Medical in Nieder-Olm. (Foto: Tracoe Medical)

Die Tracoe medical GmbH aus Nieder-Olm hat ihren Umsatz nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2018 um 13 Prozent auf rund 24 Mio. Euro gesteigert.

Der Hersteller von Medizinprodukten für die Bereiche Tracheostomie und Laryngektomie Tracoe medical ist Teil der Unternehmensgruppe XTR Group. Zu ihr gehören auch das britische Tochterunternehmen Kapitex Healthcare Ltd. und die niederländische MC Europe B. V.. Die Gruppe steigerte ihren Gesamtumsatz auf rund 33 Mio. Euro (+10 Prozent).

„Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, unseren Wachstumskurs weiter fortzuführen. Wichtige strategische Schritte, wie die Einführung einer Produktlinie für Neugeborene und Kinder oder die Gründung unserer ersten Tracoe Tochtergesellschaft in Österreich, haben hierfür den Grundstein gelegt“, sagt Stephan Köhler, Geschäftsführer Tracoe medical. „Mit unserem Standort in Österreich können wir unsere Kunden dort noch besser beraten und enger mit ihnen zusammenarbeiten.“ Unterstützt wird die Tochtergesellschaft dabei mit der gesamten Innendienststruktur und Logistik der Tracoe medical in Deutschland.

Auch innerhalb des Unternehmens setzt Tracoe medical auf Verstärkung. So kann der Medizintechnikhersteller 2018 im Personalbereich einen Zuwachs um 10,5 Prozent verzeichnen. „Die Anzahl der Beschäftigten ist seit Beginn des Jahres von 200 auf rund 220 gestiegen“, so Dr. Thomas Jurisch, Geschäftsführer Tracoe medical.

Tracoe medical bereitet sich auf MDR vor

Tracoe medical bereitet sich auf die Umsetzung der Medical Device Regulation (MDR) vor, die im Mai 2020 endgültig in Kraft tritt. Dafür hat der Medizintechnikhersteller zwei Programme initiiert, die die MDR-Kompatibilität sicherstellen sollen. Die regulatorischen Aufwendungen seien so hoch, dass die Gefahr bestehe, dass sie für Nischenprodukte und vor allem für kleine Medizintechnikhersteller zu unüberwindbaren Hürden werden. „Wir wollen uns für die Zukunft bestmöglich aufstellen. Deshalb haben wir uns bewusst dazu entschlossen, die neuen Regularien schnellstmöglich umzusetzen“, erklärt Jurisch.

„Die MDR wird uns auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen“, weiß Köhler. Auch die Standorterweiterung sei noch nicht abgeschlossen: „Wir werden die Büroflächen in Nieder-Olm ausbauen – entweder durch Aufstockung des Bestandsgebäudes oder durch einen Neubau im unmittelbaren Umfeld.“ Zudem wolle sich der Medizintechnikhersteller mit den anderen Unternehmen der XTR Gruppe noch stärker verzahnen. Im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie werde Tracoe medical seine ERP-Software „proAlpha“ erneuern und dessen Funktionsumfang erweitern.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

  • Tracoe Medical: Positive Halbjahresbilanz
  • Marcus Keidl erweitert Führung von Tracoe medical
Tobias Kurtz / 13.02.2019 - 10:05 Uhr

© Sternefeld Medien GmbH