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Verbandmittel

VVHC begrüßt Klarstellung des BAS

Der Verband Versorgungsqualität Homecare (VVHC) begrüßt die Klarstellung des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) zur Genehmigungsfreiheit von Verbandmitteln.

In der täglichen Versorgungsrealität kommt es laut einer Mitteilung des VVHC immer wieder vor, dass gesetzliche Krankenkassen im Bereich der Verbandmittelversorgung Kostenvoranschläge einfordern, um unter anderem die Versorgung mit modernen Wundversorgungsprodukten zu genehmigen.

Auf Anfrage des VVHC habe das BAS dem VVHC bestätigt, dass der Anspruch des Versicherten auf die Versorgung mit Verbandmitteln bereits mit der Verordnung des Vertragsarztes entsteht. Der Gesetzgeber habe für die Verordnung von Verbandmitteln durch die Vertragsärzte im SGB V keine von der sonstigen Arzneimittelverordnung abweichenden Regelungen vorgesehen.

Es gelten, so das BAS, die ansonsten für Leistungen des § 31 SGB V getroffenen Regelungen, die eine Genehmigung für Arzneimittelverordnungen der Vertragsärzte nicht beinhalten und in § 29 Abs. 1 BMV-Ä sogar explizit ausschließen. Das BAS schließt seine Ausführungen mit der Aussage, dass eine Verwirklichung des Sachleistungsanspruchs nicht an einer verweigerten Genehmigung scheitern dürfe.

Der VVHC begrüßt die Ausführungen des BAS. Für Verbandmittel nach § 31 SGB V bestehe nun eine generelle Genehmigungsfreiheit, so VVHC-Geschäftsführer Norbert Bertram.

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Tobias Kurtz / 19.03.2020 - 09:49 Uhr

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