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Umfrage

Warum Ärzte die Online-Terminvergabe anbieten

Die Plattform Jameda hat eine Befragung zur Online-Terminvergabe durchgeführt. Demnach wollen Ärzte damit vor allem den Wünschen ihrer Patienten nachkommen.

Mehr als jeder zweite Arzt nennt den Wunsch seiner Patienten als Hauptgrund für die Nutzung einer Online-Terminvergabe (55%). Am zweithäufigsten wollen Ärzte ihren Patienten einen besonderen Service bieten (39%). Jeder Dritte vergibt Termine online, um so neue Patienten zu gewinnen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Befragung, für die Jameda, Deutschlands nach eigenen Anhaben größte Arztempfehlung und Marktführer für Online-Arzttermine, 932 Ärzte und andere Heilberufler befragt hat. 38 Prozent von ihnen bieten bereits eine Terminbuchung im Internet an.

Dass die Ärzte am Puls der Zeit sind, bestätigt eine im letzten Jahr veröffentlichte Studie des Branchenverbands Bitkom. Demnach hatten 58 Prozent der befragten Patienten schon einmal Arzttermine online gebucht oder signalisierten Interesse. Gleichzeitig zeigte die Studie jedoch auch das von den Ärzten bislang ungenutzte Potenzial auf: 40 Prozent der Befragten gaben damals an, noch keinen Termin online gebucht zu haben, es sich künftig aber vorstellen zu können.

Viele Mediziner äußerten im Rahmen der Befragung, dass sie ähnliche Angebote anderer Dienstleister selbst nutzten oder deren Nutzung bei anderen beobachten. Ein Viertel der befragten Ärzte mit Online-Terminvergabe verspricht sich von diesem Service die Entlastung ihres Praxispersonals (26%). Kaum eine Rolle spielen hingegen die Vergabe kurzfristiger Termine (6%) sowie der Vergleich mit Wettbewerbern (3%).

Tobias Kurtz / 23.08.2018 - 11:31 Uhr

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