Jameda, die nach eigenen Angaben in Deutschland führende Arzt-Patienten-Plattform und einer der größten Anbieter von Software für Ärzte und Kliniken, wird Teil der Docplanner Group. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben die weltweit führende Healthcare-Plattform und bietet Software-as-a-Service-Lösungen.
Bisher erreicht Docplanner rund 110.000 Ärztinnen und Ärzte sowie monatlich fast 70 Millionen Patienten. Nun kommen durch Jameda mehr als 20.000 Ärztinnen und Ärzte und 8 Millionen Patienten monatlich hinzu, teilt das Unternehmen mit.
Durch die Übernahme will Jameda die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland schneller und kraftvoller vorantreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, werde das Jameda in den nächsten zwei bis drei Jahren mindestens 200 neue Mitarbeitende einstellen. In diesem Zeitraum werde Docplanner mehr als eine Viertel Milliarde Euro in den deutschen Markt investieren.
Die Übernahme von Jameda wird am 1. Januar 2022 wirksam. Alle Mitarbeiter sollen übernommen werden. Jameda werde unter der aktuellen Geschäftsführung weiterhin eigenständig fortgeführt.
Als Marktführer in Italien und Spanien sowie im Heimatland Polen stärkt Docplanner mit der Übernahme von Jameda seine Rolle in Europa. Vor vier Jahren kamen weitere Standorte in Mexiko und Brasilien dazu. Damit habe Docplanner bereits heute die größte geographische Reichweite im Bereich des digitalen Gesundheitswesens. Nach der Übernahme von Jameda wird Docplanner nun in Märkten vertreten sein, die in Europa 50 % und in Lateinamerika 84 % der Gesundheitsausgaben ausmachen.
Mariusz Gralewski, Gründer und CEO von Docplanner, sagt: „Wir sehen den Zukauf von Jameda als einmalige Chance, in einen der größten europäischen Märkte einzusteigen und die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu prägen.“
Über Docplanner
Docplanner wurde 2012 in Polen gegründet und verfügt heute über ein Team von mehr als 1.800 Mitarbeitende in Büros in Warschau, Barcelona, Istanbul, Rom und Bologna, Mexiko-Stadt und Curitiba. Das Unternehmen wird von Investoren wie Point Nine Capital, Goldman Sachs Asset Management und One Peak Partners unterstützt und hat in verschiedenen Finanzierungsrunden mehr als 300 Millionen Euro Kapital erhalten.