Das Herbstsymposium soll die Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen Kliniken, Ärzten und medizinischem Fachpersonal aufrechterhalten und fördern. Haben Sie ihr Ziel erreicht? Wie bewerten Sie die Resonanz?
Robert Schumann: Wir können ein positives Feedback ziehen. Obwohl unter den Teilnehmern vorrangig medizinisches Fachpersonal aus ambulanter und stationärer Pflege anwesend war, erfolgte dennoch ein regsamer fachlicher Austausch zwischen allen Teilnehmern und Referenten sowie anwesenden Fachberatern der Industriepartner. Rückblickend betrachtet hätten gern noch mehr Ärzte und medizinisches Personal aus Arztpraxen und Kliniken anwesend sein können. Denn Themen wie die moderne Wundversorgung und Kompressionstherapie können zum Wohle des Patienten nur interdisziplinär gelöst werden.
Bietet Kröger ähnliche Veranstaltungen in weiteren Versorgungsbereichen an?
Das Unternehmen ist weiterhin bemüht in allen Versorgungsbereichen von der Medizintechnik mit u.a. eigener Hausmesse bis hin zu Öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung wie einem Tag der offenen Tür oder Fachveranstaltungen wie unserem Wundsymposium selbst Veranstaltungen in der Region Südbrandenburg anzubieten. Aber auch die Frequenz an Beteiligungen von öffentlichen Veranstaltungen oder bei Kooperationspartnern, Messen etc. haben in den letzten Monaten seit Corona erheblich zugelegt. Wobei wir hier aus der Vor-Corona Perspektive einfach nur wieder das gewohnte Maß an Veranstaltungen erreicht haben. Wir sind weiterhin offen für weitere Anfragen für Veranstaltungsbeteiligungen als auch sehr bemüht beim Verwirklichen eigener Ideen für weitere tolle Kröger-Veranstaltungen in den kommenden Monaten.
Das Herbstsymposium ist eine Präsenzveranstaltung. Ist es seit der Corona-Pandemie schwieriger geworden, Teilnehmende für Vor-Ort-Veranstaltungen zu gewinnen? Oder ist der persönliche Austausch mehr denn je gesucht?
Unsere Erfahrungen der letzten Veranstaltungen ergeben eigentlich zwei klare Tendenzen. Alle Teilnehmer, Aussteller und auch wir selbst sind begeistert vom persönlichen Austausch auf Fach- und Informationsveranstaltungen. Viele sind froh „wieder normal“ und vor Ort dabei sein zu können. Das schafft auf vielen Veranstaltungen wirklich eine spürbar positive Energie und wirkliches Interesse bei allen Anwesenden.
Auf der anderen Seite wird es für medizinisches Personal und Unternehmen zunehmend schwerer, in den Dienstplänen Freiräume für Fort- und Weiterbildungen oder Informationsveranstaltungen zu finden. Private Freizeit des Personals wird mittlerweile auch nicht mehr so schnell für berufliches Interesse geopfert.