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APOkix / IFH Köln

Wie sich Apotheken vor Einbrüchen schützen

Wie sich Apotheken vor Einbrüchen schützen

Sieben von zehn Apothekern sind der Meinung, dass sie gut vor Einbrüchen und Co. geschützt sind. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen APOkix-Umfrage des IFH Köln unter rund 200 Apotheken.

Der Schutz vor Diebstählen, Einbrüchen und Überfällen spielt für mehr als ein Viertel der Apotheker eine große Rolle. So versuchen beispielsweise vier von zehn Befragten, das Personal durch Schulungen auf mögliche Diebstähle oder Überfälle vorzubereiten. Allein im letzten Jahr wurde mehr als jeder zweite Apotheker Opfer von Diebstahl, knapp 17 Prozent der Befragten haben 2017 Erfahrungen mit Einbrüchen sammeln müssen.

Top 3 Sicherheitsmaßnahmen: Tresore, sichere Türen und Videoüberwachung

Ein Blick auf die konkreten Maßnahmen, die Apotheken aktuell zur Sicherheit von Räumlichkeiten, Mitarbeitern und Waren ergreifen, zeigt: Tresore werden von 88 Prozent der Befragten und damit am häufigsten eingesetzt. An zweiter Stelle folgen einbruchsichere Türen, die knapp 59 Prozent der APOkix-Teilnehmer als Schutzmaßnahme verwenden. Etwas mehr als jeder zweite Apotheker setzt zudem auf Videoüberwachung, um sich gegen Diebstähle, Einbrüche und Überfälle in der Apotheke zu wappnen. Die spezielle Sicherung von Waren, beispielsweise mittels Etiketten oder Antennen, wird hingegen nur sehr selten genutzt.

Für die kommenden Jahre plant jeder fünfte APOkix-Teilnehmer, die bereits vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen weiter auszubauen.

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Tobias Kurtz / 28.03.2018 - 15:37 Uhr

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