Die AfPQ präqualifiziert Leistungserbringer gemäß § 126 SGB V. Sie ist akkreditiert und regelmäßig auditiert durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS).
Ende 2022 übernahm Oliver Launhardt die Geschäftsführung und brachte Nachhaltigkeit als weiteren zentralen Unternehmenswert ein: „Die EU-Pläne zur notwendigen Nachhaltigkeit in Unternehmen werden stark diskutiert und teils weiter abgeschwächt. Unabhängig davon verankern wir Nachhaltigkeit als festen Bestandteil unserer Unternehmensführung, weil es sinnstiftend, generationengerecht und für uns alle wichtig ist.“
Durch die Gründung einer „Taskforce Nachhaltigkeit” 2024 brachte die AfPQ das Thema in die Praxis. Anfang 2025 wurden Mitarbeitende, Gesellschafter, Kunden und Partner im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse (also Ermittlung der wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen) zur Nachhaltigkeit befragt. Die Rückmeldungen machten deutlich, welche Themen relevant sind und dass Chancen deutlich höher als Risiken bewertet werden.
Nachhaltigkeit zeigt sich bei der AfPQ auch im Miteinander, teilt das Unternehmen mit. Über 60 % Frauenanteil, gelebte Inklusion und vielfältige Teams sollen das Arbeitsumfeld prägen. Gesundheits- und Weiterbildungsangebote sowie ergonomische Arbeitsplätze gehören zum Standard. Ein jährliches Spendenprogramm unterstützt Organisationen aus Medizin, sozialer Teilhabe und Umweltschutz.
Die Nachhaltigkeitsstrategie der AfPQ basiert auf den Ergebnissen der Befragungen und orientiert sich an relevanten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Dazu gehören z. B. Maßnahmen zum Klimaschutz (wie Energieeffizienz und CO₂-Reduktion), neue Beschaffungsrichtlinien sowie Schulungen für Mitarbeitende. Damit will die AfPQ ökologische sowie soziale Verantwortung mit Effizienzgewinnen verbinden und zeigen, dass auch im Gesundheitswesen ein nachhaltiger Wandel möglich ist.
2026 plant die AfPQ die Veröffentlichung eines Folgeberichts inklusive einer ersten CO₂-Bilanz. Bis 2030 möchte sich das Unternehmen an einem international anerkannten Klimaneutralitäts-Standard ausrichten. Parallel werde die Kommunikation mit Kunden und Partnern intensiviert, um Wirkung über das Unternehmen hinaus zu entfalten.