Damit einhergehend trennt sich die GHD von dem Entwicklungs- und Produktionszentrum in Berlin sowie dem Direktvertrieb Oakmed in Großbritannien, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Der Vertrag mit der Private-Equity-Gruppe Duke Street wurde am 1. November 2024 unterschrieben. Der Abschluss der Transaktion („Closing“) soll voraussichtlich bis Ende 2024 erfolgen.
Der Schritt in die Eigenständigkeit soll der Forlife-Gruppe Expansionschancen ermöglichen. Im Rahmen ihres Wachstumsplans sollen die GHD und Forlife auch zukünftig partnerschaftlich verbunden bleiben. Die Basis dafür ist eine mehrjährige Einkaufspartnerschaft zwischen Forlife und dem Medizin- und Pharmagroßhandel Sangro innerhalb der GHD-Unternehmensgruppe. Forlife bleibe zudem einer der Kernlieferanten der GHD Homecare.
„Die GHD und Forlife werden auch künftig auf Marketing- und Vertriebsebene eng zusammenarbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass der Eigentümerwechsel für die Forlife großes Potential mit sich bringt. Gleichzeitig werden wir bei der GHD unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen: Wir fokussieren uns im Rahmen unseres Transformationsprozesses verstärkt auf unser Kerngeschäft, denn unsere DNA ist und bleibt die Homecare-Patientenversorgung“, sagte Dr. Chima Abuba, Chief Executive Officer (CEO) der GHD.
Ziel für Forlife sei es, den Kundenstamm zu erweitern und damit sowohl im Heimatmarkt Deutschland als auch darüber hinaus mehr Stomapatienten zu erreichen. Im Rahmen der Übernahme werde Duke Street in die Produkte, Kompetenzen in der Produktentwicklung und in das Managementteam von Forlife investieren, um die Weiterentwicklung des Unternehmens voranzubringen.
Das neu ausgegliederte Unternehmen wird nach eigenen Angaben sämtliche Mitarbeiter von Forlife und Oakmed weiter beschäftigen, wodurch eine nahtlose Fortsetzung des Geschäfts und die Sicherung der Arbeitsplätze gewährleistet werde.