Rund 200 geladene Gäste folgten der Einladung zur Jubiläumsveranstaltung in die Event-Location „Lufre“ in Kamp-Lintfort. Vertreten waren neben Fachärzten und Partnerkliniken auch Funktionsträger aus Politik und Gesundheitswirtschaft – darunter der Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort, Prof. Dr. Christoph Landscheidt, sowie Rehavital-Geschäftsführer Jens Sellhorn.
Vom kleinen Sanitätshaus hat sich Hodey seit 1970 zu einem der größten Vollsortimenter am Niederrhein und im Raum Aachen entwickelt. In seiner Rede betonte Geschäftsführer Frank Hodey: „55 Jahre Hodey – das ist nicht nur ein Jubiläum, sondern Ausdruck von Vertrauen, Qualität und Menschlichkeit in der Gesundheitsversorgung. Wir verbinden Hightech mit Handwerk und bleiben dabei immer nah am Menschen.“
Das Unternehmen wurde für seine Leistungen mehrfach gewürdigt. Bürgermeister Landscheidt nannte die Entwicklung von Hodey „unvergleichlich“ und „beispielhaft vorbildlich“ für die Stadt Kamp-Lintfort. Jens Sellhorn unterstrich die Bedeutung der Partnerschaft innerhalb der Rehavital: „Um die Zukunft gestalten zu können, bedarf es Neugier, unternehmerischen Mut, Durchhaltevermögen und Weitsicht. Genau auf diesen Werten fußt das sehr starke Fundament von Hodey.“
Digitale Fertigungskompetenz
Seit seiner Gründung 1970 hat Hodey in moderne Fertigungstechnologien, digitale Prozesse und interdisziplinäre Versorgungsangebote investiert. Heute umfasst das Leistungsspektrum sämtliche Bereiche der Hilfsmittelversorgung.
Die orthopädietechnische Werkstatt zählt nach eigenen Angaben zu den modernsten in Deutschland. CAD/CAM-Modellierung, 3D-Druck, präzise Messverfahren und digitale Scan-Technologie ermöglichen passgenaue Versorgungslösungen auf höchstem Niveau. Ergänzt wird das Angebot durch die Submarke Hodey Kids, die sich auf die pädiatrische Versorgung spezialisiert.
Mit zwölf Standorten, rund 175 Mitarbeitenden und einer Werkstatt- und Logistikfläche von 8.400 Quadratmetern bietet das Unternehmen eine wohnortnahe Versorgung. Darüber hinaus engagiert sich Hodey in Forschungskooperationen, etwa mit der Technischen Universität München, um neue Materialien, digitale Fertigungsprozesse und individuelle Versorgungslösungen weiterzuentwickeln.