In der begleitenden Ausstellung präsentierten sich 138 Firmen aus 23 Ländern, teilte die Leipziger Messe mit. Techniker, Ärzte, Therapeuten und Ingenieure nutzten die interdisziplinäre Veranstaltung zur Information, Weiterbildung und zum persönlichen Austausch. Auf rund 5.000 Quadratmetern informierten alle Marktführer aus Prothetik und Orthetik über ihre Innovationen und Produkte. Gezeigt wurden auch Entwicklungen aus den Bereichen Orthopädieschuhtechnik, Bewegungsanalyse, Robotik, Rehabilitation und mehr. Die meisten Aussteller kamen aus Frankreich, den USA, Deutschland und Großbritannien.
Am Vortragsprogramm beteiligten sich 469 Referenten. Unter dem Motto "AIM: Assessment, Integration and Mobility" wurden aktuelle Forschungsergebnisse und Studien vorgestellt und diskutiert. "Wissen baut Brücken und Beziehungen auf und sorgt dafür, dass Menschen, die Prothesen und Orthesen benötigen, eine besser zugängliche Betreuung erhalten", so Bengt Söderberg während der Eröffnungsveranstaltung. Zudem freute er sich über die Bekanntgabe der ISPO/WHO- und UN GATE-Initiative (Global Cooperation on Assistive Health Technology – Globale Zusammenarbeit im Bereich unterstützender Technologien im Gesundheitsbereich). Sie zielt darauf ab, 85 Prozent der Weltbevölkerung ohne Zugang zu Dienstleistungen oder Behandlungen zu versorgen.
Die Leipziger Messe und die International Society for Prosthetics and Orthotics (ISPO) wollen ihre Zusammenarbeit fortsetzen und haben in Lyon eine Kooperationsvereinbarung für die begleitende Ausstellung zum Weltkongress 2017 in Südafrika unterschrieben. Seitdem der Weltkongress im Jahr 2010 in Leipzig stattgefunden hatte, organisiert die Leipziger Messe die Ausstellung. Der nächste Kongress lädt vom 8. bis 11. Mai 2017 nach Kapstadt ein.