Kern der Zusammenarbeit ist ein Miet- und Full-Service-Modell für Sauerstoffgeräte, teilen die Geschäftspartner mit. Westfalen Medical stellt Kaphingst moderne Sauerstoffsysteme im Rahmen eines Mietmodells zur Verfügung und übernimmt sämtliche technischen Dienstleistungen. „Wir bringen unsere Kernkompetenzen in Form der Wartung und Reparatur der Geräte, sowie des technischen Service ein. Damit ist für Kaphingst die Geräteseite geregelt, die Patientinnen und Patienten werden aber weiterhin von dem ihnen bekannten Dienstleister versorgt“, erklärt Siegfried Hupas, Geschäftsführer von Westfalen Medical.
Ziel des Modells ist es, technologische und servicebezogene Kompetenzen, die Kaphingst intern nicht mehr vollständig abbilden könne, durch einen spezialisierten externen Partner abzusichern, teilen die Unternehmen mit. „So halten wir für unsere Kundinnen und Kunden weiterhin ein vollständiges und qualitativ hochwertiges Versorgungsangebot im Bereich der Sauerstofftherapie aufrecht“, betont Waldemar Möllmann, Vertriebsleiter der zentralen Reha der Kaphingst GmbH.
Für Westfalen Medical sei die kontinuierliche Auslastung der Geräte ein großes Plus in Sachen Wirtschaftlichkeit. „Unsere Angebote ergänzen sich gut, und wir freuen uns außerdem, mit dafür zu sorgen, dass in der Branche ein immer stärkeres Netzwerk für die Patientinnen und Patienten entsteht. So geht gute Versorgung“, so Hupas.
Nach mehr als zwölf Monaten Zusammenarbeit ziehen beide Partner eine positive Zwischenbilanz: „Die etablierten Prozesse gelten als stabil und effizient. Das spiegeln uns auch unsere Kundinnen und Kunden wider“, so Möllmann. Die Partnerschaft stehe beispielhaft für eine zunehmend arbeitsteilige Struktur im Gesundheitsmarkt: Spezialisierte Dienstleister bündeln technische Expertise, während regionale Versorger ihre Nähe zu Patientinnen und Patienten sowie ihre Beratungskompetenz stärken.
So sehen beide Unternehmen das Potenzial, die Kooperation auf weitere Versorgungsbereiche auszuweiten. „Kooperationen wie diese bringen Vorteile für alle Seiten, im Fokus stehen aber immer die Kundinnen und Kunden und ihre Versorgung. Mit dem aktuellen Modell schaffen wir die besten Voraussetzungen für sie und bleiben als vertrauter Ansprechpartner präsent“, so Möllmann.