Was für eine Entwicklung: Am 8. November 2023 postete das Sanitätshaus Carstens seinen ersten Beitrag auf Tiktok. Heute erreicht das Unternehmen bereits über 14.000 Follower. „Die rasante Steigerung der Follower bestätigt unser Vorgehen und die Relevanz unserer Inhalte“, freuen sich Geschäftsführer Steffen Weishaupt und Vertriebsleiter Daniel Schöb, der für die Social Media-Aktivitäten verantwortlich zeichnet.
Carstens nutzt Social Media gezielt für Kooperationen, um die rollstuhlfahrende Zielgruppe mit wertvollen Alltagshilfen und Produkttipps zu versorgen. „Als Sanitätshaus vermitteln wir zwischen reichweitenstarken Personen aus der Zielgruppe und den Herstellern, die inzwischen auf uns zugehen, um weitere Kollaborationen zu planen“, führt Steffen Weishaupt aus. „In die gemeinsame Produktion von authentischem Content fließt unsere Beratungskompetenz und Produktexpertise natürlich mit ein. Aus den erfolgreichsten Postings und der Diskussion in den Kommentaren und Likes ermitteln wir den Bedarf an weiteren Informationen und entwickeln neue Beratungsformate wie Digitale Services und Events.“
Carstens konzentriert sich auf Lösungen für den Alltag im Rollstuhl. Menschen stehen im Mittelpunkt. „Wir legen hier Wert auf Abwechslung und Authentizität. Es wird klar, dass wir nicht nur Produktexpertise mitbringen, sondern mit einer wachsenden Kundengruppe in Kontakt stehen, immer aufmerksam zuhören und Lösungen bieten. Unsere Beiträge provozieren den Dialog über gezeigte Lösungen und Leistungen. Die Bestätigung oder der Austausch zu den gezeigten Inhalten liegt uns sehr am Herzen und fördert wertschätzende Kommentare, motivierende Likes und hilfreiches Feedback.“
Die Strahlkraft der Social Media-Aktivitäten reicht über Anwender hinaus. „Unsere Präsenz in Social Media führt dazu, dass wir uns auch für viele Menschen, die sich temporär oder dauerhaft mit dem Rollstuhl zurechtfinden wollen, als Ansprechpartner etabliert haben“, erklärt Weishaupt. „Im Entlassmanagement bedeutet das, dass wir mit Kliniken in Kontakt stehen, die uns direkt in die Versorgung einbinden wollen. Therapeuten wenden sich an uns für die Anpassung eines Rollstuhls vor Ort und einer parallelen Wohnraumberatung mit Angehörigen.“ Dabei habe Carstens die komplette Customer Journey vor Augen und kümmere sich ganzheitlich um die Kunden. Nach der Auslieferung des Hilfsmittels sei die Reise nicht vorbei.