Der Pokal und die Urkunde haben einen Ehrenplatz im Schaufenster erhalten, Mitarbeitende haben sich gefreut und die Lokalpresse hat über den Sieg in den Tageszeitungen berichtet. „Man muss aber schon festhalten, dass in unserer schnelllebigen Welt Themen wie der Sieg beim Leonardo Award schnell wieder aus dem Gedächtnis der Menschen verschwinden, weil Neues wichtiger erscheint. Das war in meinen Augen vor ein paar Jahren noch nicht so stark ausgeprägt. Man darf sich also nicht auf seiner Trophäe ausruhen, sondern immer weiter machen“, resümiert Daniel Schöb, Vertriebsleiter bei Carstens, die Zeit nach der Preisverleihung.
Für ihn bedeutete, beim Leonardo Award zu gewinnen, eine Bestätigung seines Tuns. Und nicht nur er denkt so: „Für unsere Mitarbeitenden war der Sieg eine Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Der richtige Weg bedeutet für das Sanitätshaus Carstens, Vertrieb und Marketing ganz auf Social Media auszurichten. „Die Kunden wollen Geschichten, die ihnen einen Mehrwert bringt. Wir versuchen, Kundenfragen und die Lösungen immer in Form von Videos an die anderen Kunden zu bringen, denn oftmals betrifft das Problem nicht nur eine einzelne Person.“ Mit großem Erfolg, wenn man sich die Follower-Zahlen der Kanäle ansieht, die das Sanitätshaus mit inzwischen zwei Vollzeitkräften betreibt. „Seit dem Leonardo Award ist unsere Followerzahl weitergewachsen, wir sind inzwischen bei circa 22.000 Followern bei Instagram, 16.500 bei YouTube und 40.000 bei Tiktok“, berichtet Schöb. „Vertrieb und Marketing machen für uns nur noch in Verbindung mit Social Media Sinn. Nur so erreichen wir die Kundinnen und Kunden, die wir wollen. Für uns fahren Interessierte auch schon mal fünf Stunden durch Deutschland“, erklärt der Social Media-Experte seinen Ansatz. Den nächsten Schritt hat er dabei fest im Blick: „Unser Ziel ist es, dass die Kunden Produkte auf Social Media entdecken und diese dadurch als Vorschläge in die Sanitätshäuser bringen. Wir haben viele Kunden, die durch unsere Videos genaue Vorstellungen haben, welches Produkt sie wollen und wer sie dabei beraten soll. So entsteht eine einmalige Kundenbindung.“
Was rät Daniel Schöb Sanitätshäusern, die ihre Social Media-Präsenz ausbauen wollen? „Wer Social Media auf dem hohen Niveau betreiben möchte, der muss sich vor Augen halten, wie wichtig Kontinuität ist.“ Es reiche nicht, ein oder zwei Posts online zu stellen, und danach zur Eintagsfliege zu mutieren. Auch die Interaktion mit dem Kunden sei nicht aus den Augen zu verlieren. Am besten gelänge dies, wenn man sich Ziele stecke und auf diese zuarbeite: „Dass wir gewonnen haben, hat uns in unserer Arbeit bestärkt. Tatsächlich war die Motivation im Vorfeld der Verleihung sehr hoch, gewisse Ziele zu erreichen. Dass wir dann gewonnen haben, war eine schöne Bestätigung für unseren Weg. Ich würde also sagen, dass der Leonardo Award als Motivationstreiber eine wichtige Funktion erfüllt.“
Weitere schöne Rückblicke auf den Abend der Preisverleihung finden Sie in unserem Leonardo-Video.