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Neue Schulungsformate von RehaVital

Die RehaVital Gesundheitsservice GmbH setzt bei Spezialversorgungen auf ein neues Schulungsformat. Gemeinsam mit den Herstellern Invacare, Permobil, Reha-Med Hilfsmittel und Sunrise Medical wurden in Berlin und Düsseldorf die ersten beiden Veranstaltungen in der PG 18.99 Kranken- und Behindertenfahrzeuge durchgeführt.

Nach Präsentation konkreter Fallbeispiele der jeweiligen Krankheitsbilder machten Vertreter der Lieferanten Vorschläge für Versorgungen. Der Fokus lag dabei in der PG 18.99 auf den Elektro-Rollstühlen. Im Teilnehmerkreis wurden anschließend mögliche Varianten und etwaige weitere Versorgungen aus anderen Kompetenzbereichen diskutiert.

"Es gibt hier keine Standardlösungen. Je nach den Bedürfnissen und Wünschen der Kranken ergeben sich unterschiedliche Versorgungsvorschläge. Unser Ziel ist es, patientenorientierte Lösungen anzubieten", so der RehaVital-Versorgungsexperte und Arzt, Dr. Jürgen Fröhlich. Zum Abschluss jedes Fallbeispiels wurde die klinische Nutzenargumentation gegenüber den Kostenträgern erarbeitet, um den Patienten möglichst schnell die Kostenübernahme und damit die Versorgung zu sichern.

Zum Hintergrund: Komplexe Krankheitsbilder wie bei Patienten nach Schlaganfall, mit Multipler Sklerose oder mit erblichen Muskelerkrankungen stellen eine besondere Herausforderung in der Hilfsmittelversorgung dar. Dadurch ergeben sich sehr hohen Anforderungen an den Fachhandel, die gleichzeitig Aushängeschild und ein ideales Kundenbindungsinstrument sind, ist man bei der RehaVital überzeugt.

RehaVital weist auf Chancen bei Spezialversorgungen hin

Dabei sei die Sicherstellung und Weiterentwicklung des Versorgungsniveaus zum Wohle des Patienten notwendig und mit den neuen EU-Vergaberichtlinien gefordert. Krankenkassen achteten vermehrt darauf, dass die Fachhändler hochwertige Dienstleistungen selber ausführen. Gut ausgebildetes Personal könne auch argumentativ gegenüber den Krankenkassen zu den Krankenverläufen Stellung nehmen. Die Fachhändler müssten nur dann auf Industriepartner im Vertrieb zurückgreifen, wenn sie selbst nicht über die nötige Qualifikation verfügten. Die RehaVital ist überzeugt: "Viele Betriebe vergeben so Chancen auf Marktanteilswachstum bei Spezialversorgungen und versäumen es außerdem, als der persönliche Ansprechpartner bei den Patienten wahrgenommen zu werden."

Die Schulung am 22. Juni in Berlin verzeichnete 27 Teilnehmer, am 29. Juni in Düsseldorf waren 45 Teilnehmer. Insgesamt wurden Mitarbeiter aus 21 RehaVital-Betrieben weiterqualifiziert. Im kommenden Jahr sind zwei weitere Schulungen zur Spezialversorgung in der PG 18.99 geplant. Sie sollen im Februar 2017 in Mannheim und München stattfinden. Die genauen Termine werden im neuen Schulungskatalog der RehaVital Akademie aufgeführt, der im Oktober 2016 erscheinen wird.

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Tobias Kurtz / 05.08.2016 - 09:47 Uhr

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