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Verband erweitert sein Betätigungsfeld um die Kompressionstherapie

Ofa Bamberg tritt Spectaris bei

Ofa Bamberg tritt Spectaris bei Marcus Kuhlmann

Der Hilfsmittel-Anbieter Ofa Bamberg ist Spectaris beigetreten. Der Industrieverband will sich verstärkt um die Kompressionstherapie kümmern.

Über 33 Millionen Menschen allein in Deutschland leiden heute unter Venenerkrankungen, teilt Spectaris mit. Jedes Jahr sterben hierzulande über 30.000 Menschen an den Folgen einer Beinvenenthrombose oder an einer Lungenembolie. Die Behandlungskosten, die pro Jahr wegen Venenleiden entstehen, werden auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt. Aufgrund der demographisch bedingten Alterung der Gesellschaft und dem zunehmenden Bewegungsmangel moderner Gesellschaften wird sich diese Zahl in den nächsten Jahren weiter erhöhen. Venenleiden ist somit eine ernstzunehmende Volkskrankheit in Deutschland.

Eine umso größere Bedeutung kommt daher künftig der Kompressionstherapie zu, um diesen Krankheiten vorzubeugen, Leiden zu lindern und zu heilen. Der Fachverband Medizintechnik des Industrieverbandes Spectaris habe sich daher zum Ziel gesetzt, diesem medizinischen Bereich zukünftig mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Entsprechend ist das Bamberger Unternehmen Ofa, Hersteller medizinischer Kompressionsstrümpfe, Bandagen und Orthesen, zum 1. Juli 2017 dem Verband beigetreten.

"Mit Ofa Bamberg zählen wir seit Anfang Juli einen der führenden Hersteller von Kompressionsstrümpfen und Bandagen zu unseren Mitgliedern. Damit erweitern wir nicht nur das Spektrum an Medizinprodukten und Hilfsmitteln, das von Spectaris-Mitgliedsunternehmen repräsentiert wird. Vielmehr nehmen wir dies zum Anlass, uns in unserer Verbandsarbeit verstärkt auch diesem wichtigen Therapiebereich zu widmen", so Marcus Kuhlmann, Leiter des Fachverbandes Medizintechnik bei Spectaris.

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Tobias Kurtz / 28.07.2017 - 09:00 Uhr

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