Die Cottbuser Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann GmbH hat sich über die Jahre hinweg zu einem Leuchtturm im Bereich der Orthopädie- und Rehatechnik entwickelt. Die Südbrandenburger wurden zum zwölften Mal in Folge für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert, diesmal von der BTU Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und der Wirtschaftsmagnet GmbH.
Bereits im Jahr 2016 als Preisträger auf Länderebene ausgezeichnet, erfolgte dieses Jahr die Auszeichnung als Premier-Finalist gemeinsam mit nur sechs weiteren mittelständischen Unternehmen. Die Jury befand, dass die Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann GmbH ein Paradebeispiel für die Werte des deutschen Mittelstands ist: Qualität, Innovation und soziale Verantwortung.
„Für uns ist die Auszeichnung als ‚Premier-Finalist‘ beim ‚Großen Preis des Mittelstandes‘ eine besondere Ehrung unserer bisherigen Arbeit. Ich bin froh, dass wir als Team so gut aufgestellt sind – nicht umsonst haben wir das Wort TEAM in unseren Firmennamen inkludiert. Schließlich sind es die Mitarbeiter, die unserem Unternehmen ein Gesicht verleihen – ihnen sei an dieser Stelle ein großes Dankeschön dafür gesagt“, so Firmenchef Jörg Zimmermann, der für sein ehrenamtliches Engagement auch bereits als Ehrenobermeister der Landesinnung Berlin-Brandenburg ausgezeichnet wurde.
Das Jahr 2023 habe ein wirtschaftliches Highlight in der Unternehmensentwicklung markiert. Mit einem Umsatzplus von 20 Prozent und einem weiteren Wachstum von 4,9 Prozent im Folgejahr nach eigenen Angaben zeigt Zimmermann, dass nachhaltiges Wachstum kein Lippenbekenntnis ist, sondern ein strategisches Prinzip. Investitionen werden überwiegend aus eigenen Mitteln finanziert.
Meilensteine wie die Eröffnung des zweiten Firmengebäudes oder die Zusammenarbeit mit der Forschungsfabrik Chesco unterstreichen den Innovationsanspruch des Unternehmens. Mit der Einführung moderner digitaler Prozessketten, von der 3D-Modellierung bis zum Druck, zeigt das Unternehmen, dass es in der Lage ist, Handwerk mit Technologie zu verschmelzen.
Diese Innovationskultur spiegelt sich auch in den Produkten wider. Dazu gehören die Haftmethoden für die Verbindung von Stumpf und Prothese. Die Eigenfertigung individueller Silikonformteile hat nicht nur die Versorgung der Kunden verbessert, sondern auch Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Individuelle Arbeitszeitmodelle, die sich an den Lebensphasen der Beschäftigten orientieren, und regelmäßige Teamevents schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem sich Engagement und Teamgeist entfalten können.
Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit außerdem für sein Umweltmanagement mit dem Brandenburger Umweltsiegel ausgezeichnet. Ressourcenschonendes Wachstum und der Anspruch, über gesetzliche Anforderungen hinauszugehen, zeigen, dass ökologische Verantwortung Teil der Unternehmensstrategie ist.
Die Zukunftsorientierung des Unternehmens zeigt sich auch in Kooperationen. Die Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Technischen Universität oder Unternehmen wie Otto Bock und Össur unterstreicht den Anspruch, am Puls der Forschung zu bleiben. Gleichzeitig fördern Partnerschaften wie die mit der Selbsthilfegruppe ÖDEMI Lausitz den interdisziplinären Austausch und erweitern die Expertise des Unternehmens in spezialisierten Bereichen.
Großer Preis des Mittelstandes in Kürze
Der „Große Preis des Mittelstandes“ wurde zum 31. Mal von der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen. Nominiert wurden aus ganz Deutschland 4.208 mittelständische Unternehmen sowie wirtschaftsfreundliche Kommunen und Kreditinstitute. Bei ihrem Votum orientiert sich die Jury traditionell an den Kriterien Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe.