Ottobock hat nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen im Geschäftsjahr 2025 seine Prognose vollständig erfüllt und ein Rekordergebnis erzielt. Die Umsatzerlöse im Kerngeschäft stiegen um 11,7 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro (organisches Wachstum: 10,6 Prozent).
Das bereinigte EBITDA im Kerngeschäft legte überproportional um 29,5 Prozent auf 415,3 Mio. Euro zu (2024: 320,6 Millionen Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich um 3,6 Prozentpunkte auf 26,0 Prozent.
„Wir sind sehr zufrieden mit unseren im Geschäftsjahr 2025 erzielten Ergebnissen. Wie in den vergangenen Jahren haben wir unsere Position als Marktführer mit zweistelligen organischen Wachstumsraten weiter ausgebaut und einen Profitabilitätssprung erreicht. Unser skalierbares Geschäftsmodell, unsere konsequente Nutzerorientierung und Innovationsstrategie zahlen sich kontinuierlich aus“, sagt Oliver Jakobi, CEO der Ottobock SE & Co. KGaA.
Wachstumsimpulse kamen aus allen Regionen. In EMEA stieg der Umsatz um 12,7 Prozent (organisch: 9,5 Prozent), in Americas um 9,5 Prozent (organisch: 14,0 Prozent) und in APAC um 7,4 Prozent (organisch: 11,7 Prozent). Das Geschäft mit Produkte & Komponenten wuchs um 14,5 Prozent (organisch: 15,2 Prozent), während Patient Care um 8,3 Prozent (organisch: 4,9 Prozent) zulegte.
Auch beim Cashflow verzeichnete das Unternehmen eine deutliche Verbesserung: Der Free Cashflow erhöhte sich um 23,7 Prozent auf 228,0 Mio. Euro. Der dynamische Verschuldungsgrad sank auf 2,3x (2024: 3,5x).
Strategie und Innovation als Wachstumstreiber
Grundlage der positiven Entwicklung ist laut Unternehmen die konsequente Umsetzung der Strategie rund um die globale Plattform zur Skalierung von Innovationen im Bereich Human Bionics. 2025 brachte Ottobock unter anderem eine neue Generation seines marktführenden Kniegelenks für hochaktive Anwender sowie eine vollständig überarbeitete Produktgeneration in der Arm- und Handprothetik auf den Markt.
Zudem wurden neue Erstattungen für hochwertige prothetische Komponenten und mikroprozessorgesteuerte Orthesensysteme in den USA, Frankreich und Japan etabliert. Das Portfolio bionischer Exoskelette wurde um aktive Systeme erweitert. Parallel baute Ottobock sein Patient-Care-Netzwerk durch Akquisitionen in Belgien und Australien aus.
Für 2026 erwartet das Unternehmen im Kerngeschäft ein Umsatzwachstum von 5,0 bis 8,0 Prozent sowie eine weiter steigende bereinigte EBITDA-Marge von mehr als 26,5 Prozent. Auch die Mittelfristprognose bis 2029 mit einem organischen Wachstum von 7,0 bis 9,0 Prozent und einer EBITDA-Marge von 29,0 bis 30,0 Prozent wurde bestätigt.
„Auf Basis der starken Finanzzahlen des Jahres 2025, unserer Innovationskraft und des skalierbaren Geschäftsmodells sind wir hervorragend gerüstet für weiteres deutliches Umsatzwachstum und überproportionale Ertragssteigerungen“, sagt Dr. Arne Kreitz, CFO der Ottobock SE & Co. KGaA.