Mit der Ergänzung des Portfolios im Bereich Neuromobility will Ottobock Kinder und Jugendliche zukünftig ganzheitlich mit Mobilitätslösungen versorgen. Veldink4kids fokussiert sich nach eigenen Angaben auf Rollstühle für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren. Bei der Entwicklung neuer Produkte arbeitet Veldink4kids eng mit Therapeutinnen und Therapeuten zusammen, um den Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Betreuungskräften gerecht zu werden. Dabei setze Veldink4kids auf eine Balance von Design und Funktionalität. Abhängig von der Größe und den Bedürfnissen des Kindes, werde jeder Rollstuhl individuell konfiguriert und wächst in Breite, Tiefe und Höhe mit dem Kind mit.
„Das Sortiment von Veldink4kids ergänzt unsere strategische Neuromobility-Initiative an entscheidender Stelle. So können wir zukünftig auch für jüngere Kinder sowie für Kinder und Jugendliche, die unter neurologischen Indikationen wie Zerebralparese leiden, eine ganzheitliche Versorgung sicherstellen.“
Philipp Schulte-Noelle, CEO von Ottobock
Konkret schließe das Portfolio von Velking4kids die Lücke für Kinderrollstuhle in der Altersgruppe der Drei- bis Zehnjährigen, die aus dem Ottobock Reha-Kinderwagen Kimba herauswachsen. „Damit unterstreichen wir unseren Führungsanspruch bei Innovationen und in der Patientenversorgung – auch und gerade für die Kleinsten unserer Gesellschaft“, so Schulte-Noelle weiter.
Das Management-Team von Veldink4kids wird dem Unternehmen auch zukünftig erhalten bleiben und die internationale Expansion begleiten, teilt Ottobock weiter mit. „Wir freuen uns sehr darauf, unsere Produkte durch das globale Vertriebsnetzwerk von Ottobock in weiteren Märkten einzuführen und damit noch mehr Kindern in Europa und darüber hinaus zugänglich zu machen“, so Arnold van Zuijlekom, Managing Director von Veldink4kids.
Der Geschäftsbereich Neuromobility bei Ottobock umfasst Lösungen der Neuro-Orthetik sowie das Reha- und Rollstuhlgeschäft. Durch die Bündelung der Kompetenzen und Services bietet Ottobock Gesamtlösungen für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Indikationen an. Dazu zählen beispielsweise der Exopulse Suit – ein Elektroden-Anzug, der Spastiken mit elektrischen Impulsen löst –, das computergesteuerte Orthesensystem C-Brace und das Rollstuhl-Portfolio von Ottobock.