Auf der 35. Gesellschafterversammlung am 19. Juni 2026 in Hamburg zog die Rehavital Gesundheitsservice GmbH eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Das Einkaufsvolumen stieg um 13,8 Prozent. Zudem wurden 75 neue Gesellschaftsanteile ausgegeben. Insgesamt entwickelte sich die Verbundgruppe weiter dynamisch und konnte ihre Marktposition im Hilfsmittelmarkt ausbauen.
„Unser Wachstum zeigt die gemeinsame Stärke unserer Verbundgruppe“, erklärt Jens Sellhorn, Geschäftsführer der Rehavital. „Gerade auch in herausfordernden Zeiten wie dieser stehen wir bei der Rehavital für verlässliche Partnerschaft, wirtschaftliche Stabilität und nachhaltigen Erfolg.“
Auch die Anpassung des Gesellschaftsvertrages aus dem Vorjahr zeigt Wirkung. Zehn Gesellschafter übernahmen insgesamt 75 neue Anteile. Gleichzeitig verzeichneten die bestehenden Anteile eine positive Wertentwicklung. „Die steigende Nachfrage nach Gesellschaftsanteilen unterstreicht das Vertrauen unserer Mitglieder in die Zukunftsfähigkeit der Rehavital“, betont Frank Rosenbach, Kaufmännischer Leiter der Rehavital.
Austausch zu Politik und Cybersicherheit
Neben der wirtschaftlichen Entwicklung stand die strategische Ausrichtung der Verbundgruppe im Fokus der Versammlung. Sellhorn hob insbesondere die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit gelisteten Herstellern hervor. Der Austausch mit Herstellern und Lieferanten soll weiter intensiviert werden, um Herausforderungen in der Hilfsmittelversorgung gemeinsam zu adressieren.
Im Rahmen des Nachmittagsprogramms diskutierten Mitglieder und Industriepartner aktuelle Themen aus Politik und Branche. Der ehemalige Erste Bürgermeister Hamburgs, Ole von Beust, gab einen Ausblick auf politische Rahmenbedingungen der kommenden Jahre. Ein geplantes Grußwort aus der Bundespolitik von CDU-Politikerin Simone Borchardt konnte kurzfristig nicht stattfinden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Cybersicherheit. Vertreter der Polizei Hamburg sowie Branchenunternehmen berichteten über zunehmende Hackerangriffe und diskutierten Präventionsmaßnahmen. Auch Erfahrungsberichte aus betroffenen Unternehmen wie Rahm und Medi verdeutlichten die Relevanz des Themas für die Gesundheitsbranche.
„Sei es im Bereich Cyberkriminalität, auf dem politischen Parkett oder in Hinblick auf die sich zuspitzende geopolitische und wirtschaftliche Lage – mit unserem stetig wachsenden Mitgliederkreis, einem stabilen Wachstum und dem Willen zur Zusammenarbeit innerhalb der Branche sehen wir uns als Rehavital gut gewappnet, uns auch zukünftigen Herausforderungen selbstbewusst zu stellen“, fasst Sellhorn zusammen.