Als Partner des Organisationskomitees lieferte Bauerfeind Bandagen, Orthesen, Einlagen und Kompressionsstrümpfe nach Rio und war in der Poliklinik des Olympischen Dorfes vor Ort. Hier arbeiteten vom 18. Juli bis zum 21. August insgesamt acht Bauerfeind-Mitarbeiter aus Brasilien, Deutschland, Österreich und den Niederlanden im Schichtdienst. Vier Orthopädietechniker pro Tag sicherten die Präsenz von 7 bis 23 Uhr.
Täglich suchten Athleten aus unterschiedlichsten Ländern ärztlichen Rat. Die Bandbreite der Verletzungen umfasste eine Vielzahl von typischen Sportverletzungen: akute muskuläre Probleme, Zerrungen, Faserrisse, Schäden an der Lendenwirbelsäule, Patellaspitzensyndrome, Umknickverletzungen, Reizzustände der Achillessehne und Kreuzbandrisse.
Um den Athleten helfen zu können, arbeiteten die Bauerfeind-Mitarbeiter Hand in Hand mit den Kollegen aus den anderen Abteilungen der Poliklinik, zum Beispiel mit Orthopäden. Zum Service gehörte auch das individuelle Anpassen von orthopädischen Hilfsmitteln, beispielsweise, wenn der Athlet eine Knieorthese benötigte, die auf seine benötigten Bewegungsumfänge eingestellt werden musste.
"Am gefragtesten waren Bandagen und Orthesen für Knie, Sprunggelenk und Rücken", informiert Jörg Ritzerfeld, Senior-Manager Sport-Sponsorings und -Marketing bei Bauerfeind. Dabei gingen mehr als die Hälfte aller Knieprodukte an Hallen-Ballsportarten (Volleyball, Handball, Basketball), Kampfsportler und Leichtathleten. Volleyballer, Hockeyspieler und Leichtathleten wurden am häufigsten mit Bandagen und Orthesen für das Sprunggelenk versorgt.
Insgesamt kamen mehr als 900 Mal Bauerfeind-Produkte zum Einsatz. Vor vier Jahren bei den Olympischen Sommerspielen in London war es noch rund 700 Mal. "Wir haben gemerkt, wie bekannt und begehrt unsere Produkte mittlerweile im olympischen Umfeld sind. Bauerfeind war gefragt wie nie zuvor", erklärt Jörg Ritzerfeld.
Insgesamt nutzten knapp 700 Athleten aus 124 Ländern den Service von Bauerfeind. Traditionell kamen sie zahlenmäßig am häufigsten aus dem Gastgeberland und darüber hinaus in diesem Jahr vor allem aus osteuropäischen und afrikanischen Staaten und von der iberischen Halbinsel. Auch Sportler aus sehr kleinen Mannschaften wurden versorgt, zum Beispiel Leichtathleten aus Tonga, Dschibuti und von den Seychellen, Gewichtheber aus Samoa und Vietnam oder ein Taekwondo-Kämpfer aus Papua Neuguinea. Insgesamt nahmen Athletinnen und Athleten aus 35 von 42 Sportarten die Hilfe von Bauerfeind in Anspruch, an der Spitze Leichtathleten, Volleyballer und Handballer.