Im Alter steigt das Risiko von Stürzen und damit die Gefahr, dass die eigene Beweglichkeit dauerhaft eingeschränkt wird. Digitale Lösungen und innovative Technologien wie die Mobilitätsanalyse des Berliner Unternehmens Lindera können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Sturzprophylaxe zu verbessern und damit die Lebensqualität vor allem bei älteren Menschen zu erhöhen, teilt der Premium-Rollatorenhersteller Saljol mit und arbeitet daher ab sofort mit Lindera zusammen.
Hintergrund: Neben Designer-Hilfsmitteln zur Sturzprävention bietet Saljol auch Fortbildungen für Sanitätshausfachkräfte zum zertifizierten Wohnumfeldberater an. Durch die Kooperation mit Lindera will das Unternehmen seine Stellung als Schnittstelle zwischen Sanitätshaus, Kunden und Pflegeeinrichtung ausbauen. Das gebe seinen Partnern im Sanitätsfachhandel die Möglichkeit, eine ganzheitliche Beratung anzubieten, die Kundenbindung zu festigen und sich als die zentrale Anlaufstelle für Menschen im Alter zu positionieren „Mit der Lindera Mobilitätsanalyse eröffnen wir Sanitätshäusern die Chancen der Digitalisierung“, sagt Thomas Appel, Geschäftsführer von Saljol. „Mehr noch legen wir jedoch die Basis für eine umfassende und dokumentierte Wohnumfeldberatung. Langfristig wollen wir damit die Wirksamkeit von Hilfsmitteln zur Sturzprophylaxe evaluieren.“
Sturzrisiko mit dem Smartphone ermitteln
Der Anbieter von digitalen Lösungen Lindera will über die Kooperation einen Schritt machen, um seine Mobilitätsanalyse in der Versorgungsstruktur der Pflegelandschaft zu verankern. Die digitale Gesundheitslösung ermittelt mithilfe künstlicher Intelligenz das Sturzrisiko von älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen. Eine Videoaufnahme mit dem Smartphone reicht nach eigenen Angaben aus, damit die künstliche Intelligenz in der Lindera Mobilitätsanalyse das Sturzrisiko der Person ermitteln und individuelle Handlungsempfehlungen gemäß Expertenstandard liefern kann.
Sanitätshaus Beuthel testet für Saljol
Als Kooperationspartner von Saljol testet das Sanitätshaus Beuthel in Wuppertal bereits die Lindera Mobilitätsanalyse. Die Ergebnisse aus der Ganganalyse kämen dem Beratungsangebot des Sanitätshauses zugute. „Die App macht die Entwicklung des Sturzrisikos eines Patienten für uns nachvollziehbar. Welches unserer Produkte passt zum jeweiligen Sturzrisiko? Wie verändert sich der Gang des Patienten und mit welchen Hilfsmitteln können wir ihn zurück in einen selbstbestimmten Alltag begleiten? Auf diese Fragen liefert die App uns Antworten und trägt so zur besseren und ganzheitlichen Beratung bei“, erklärt Sanitätshaus-Inhaber Rüdiger Neumann.