Verstärkt wird das dortige Team durch Esther Bernard als Filialleitung, die bereits seit 20 Jahren unter anderem als Expertin für Kompressionsbekleidung für Thönnissen im Einsatz ist. Zusätzlich wird Walter Borchard als fachlicher Leiter seine Nachfolger unterstützen. Eröffnung unter neuem Namen und mit verstärkter Mannschaft ist bereits am 2. November.
„Wir werden alle Kundinnen und Kunden in Lahnstein mindestens mit der gleichen Freundlichkeit, Sorgfalt, Diskretion und Fachkunde begrüßen, wie sie es die vergangenen rund 20 Jahre von der Firma Borchard gewohnt waren“, sagt Alexander Müller, neben Corinne Kraus einer von zwei Geschäftsführenden bei der Sanitätshaus Thönnissen GmbH. „Bei unserer Übernahme handelt es sich nicht um den Klassiker: große Firma schluckt kleine Firma“, führt Alexander Müller aus. „Wir freuen uns, dass wir die komplette Belegschaft übernehmen können und somit alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.“ Da eine interne Unternehmensnachfolge nicht möglich war, ist Walter Borchard froh, seinen Standort in die erfahrenen Hände der Thönnissen-Verantwortlichen legen zu können. „Der Standort in Lahnstein passt perfekt zu unserer Filialstruktur und bildet für uns eine optimale Ergänzung, um zukünftig noch mehr Menschen versorgen zu können“, ergänzt Betriebsleiterin Carmen Maurer.
Bereits vor 75 Jahren wurde der Grundstein für die Thönnissen-Gruppe gelegt. Seit dem Eintritt von Gründerenkelin Corinne Kraus im Jahre 1985 wird das Unternehmen in dritter Generation als Familienbetrieb geführt. Insgesamt 26 fachlich geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich heute am Standort in der Löhrstraße 91 in Koblenz um die Versorgung der Kundinnen und Kunden. Hilfsmittel der Schuh- und Einlagentechnik werden dabei traditionell in eigener Werkstatt hergestellt. Mit der Übernahme von Borchard wächst nun nicht nur die Zahl der Standorte, sondern auch die der Beschäftigten auf dann über 30 an. „Wir freuen uns sehr, mit diesem wichtigen Schritt die vorhandene Tradition fortzusetzen und gleichzeitig die Weichen für einen überregionalen Gesundheitsdienstleister zu stellen“, ergänzt Corinne Kraus.