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Aufgaben wachsen

Spectaris: Doppelspitze für Technische Kommission Medizintechnik

Spectaris: Doppelspitze für Technische Kommission Medizintechnik Sarah Haake-Schäfer (2.v.l.) und Dr. Rainer Kalamajka (l.) bilden die neue Doppelspitze der Technischen Kommission Medizintechnik bei Spectaris. Dr. Peter Gebhardt (r.) wurde von Nadine Benad, Leiterin Regulatory Affairs bei Spectaris, feierlich verabschiedet. (Foto: Markenverband /CHLietzmann)

Die Technische Kommission Medizintechnik (TKMT) des Industrieverbandes Spectaris hat eine neue Führung: Sarah Haake-Schäfer von Carl Zeiss Meditec und Dr. Rainer Kalamajka von Miele & Cie. Dr. Peter Gebhardt von Drägerwerk verabschiedete sich in den Ruhestand.

Gebhardt hatte den Vorsitz der TKMT seit März 2006 inne. „In dieser Zeit konnten wir das Gremium gemeinsam mit weiteren Branchenmitstreitern zum zentralen Anlaufpunkt im Verband für alle regulatorischen Fragen rund um Medizinprodukte und als kompetenten Ansprechpartner bei der Politik etablieren. Darauf können wir alle stolz sein“, betonte Gebhardt. Spectaris-Geschäftsführer Jörg Mayer sagte Auf der Sommersitzung des Gremiums: „Wir danken Herrn Gebhardt für seinen unermüdlichen Einsatz für die Interessen der Branche. Die TKMT hat sich unter seiner Führung zu einer starken Stimme in Sachen Regulatroy Affairs entwickelt.“

Mit den neuen Vorsitzenden will man an Altbewährtes anknüpfen und dennoch neue Wege gehen: „Die Medizinproduktebranche in Deutschland und Europa durchlebt aktuell unruhige Zeiten“, so Sarah Haake-Schäfer. „Zahlreiche neue Anforderungen durch die im letzten Jahr in Kraft getretene EU-Medizinprodukteverordnung stellen die Hersteller vor große Herausforderungen. Hinzu kommt eine Vielzahl an weiteren nationalen und internationalen Regulierungen für die Hersteller, so dass das Portfolio der TKMT kontinuierlich wächst.“

Strukturell anpassen

Die Zahl der Sitzungsteilnehmer liegt inzwischen bei über 60 Personen und die zahlreichen Arbeitsgruppen der TKMT haben sich in den letzten Jahren weiter ausdifferenziert. „Das Gremium wird sich aufgrund der verstärkten Nachfrage und vieler neuer Aufgaben strukturell entsprechend anpassen müssen. Wir freuen uns darauf, diesen Prozess aktiv zu begleiten,“ kommentiert Dr. Rainer Kalamajka.

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Tobias Kurtz / 20.06.2018 - 15:33 Uhr

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