Durch die Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen entwickeln sich an der Schnittstelle von Gesundheit und E-Commerce „absehbar enorme Potenziale für eine qualitativ bessere und effizientere medizinische Versorgung der Menschen“. Davon ist der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) laut einer Mitteilung überzeugt.
Um den E-Commerce-Unternehmen im noch jungen Markt eine Stimme zu geben, hat der Verband daher den Arbeitskreis „Digital Health“ ins Leben gerufen. Dr. Philip Nölling Geschäftsführer von dpv-analytics und Sprecher des Arbeitskreises „Digital Health“, sagt: „Der Arbeitskreis will die Rahmenbedingungen der Branche durch den Verband politisch mitgestalten und verbindet die Mitglieder zu einem starken Netzwerk. Gemeinsam wollen wir zeigen, was der E-Commerce bereits für das Gesundheitswesen leistet und welche rechtlichen Stellschrauben noch angegangen werden müssen.“
Manuel Grahammer, bei der Otto Group zuständig für Public Affairs im Bereich „Digital Health“, ergänzt: „Die Otto Group unterstützt die Gründung des Arbeitskreises mit Schwerpunkt Digital Health. Die Herausforderungen der Zukunft verlangen eine Anpassung des regulatorischen Rahmens, um eine nachhaltige Gesundheitsversorgung weiterhin sicherzustellen. Der Zusammenschluss innerhalb des bevh will hier hilfreiche Impulse setzen und mit relevanten Stakeholdern in Austausch treten.“
Wichtigstes Anliegen sei es, das grundgesetzlich verankerte Politikziel zu verwirklichen, eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu sichern. Dort, wo Apotheken und Ärzte fehlen, könnten digitale Lösungen und der Arzneimittelversandhandel den Menschen vor Ort eine bessere Versorgung ermöglichen.
Über den bevh
Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ist die Branchenvereinigung der Interaktiven Händler (d.h. der Online- und Versandhändler). Neben den Versendern sind ihm auch Dienstleister angeschlossen.