Welche Ziele verfolgen Amoena und Ofa Bamberg mit ihrer Zusammenarbeit?
Heiko Denk: Wir haben uns für diese Kooperation entschieden, weil wir daran glauben, dass wir gemeinsam mehr bewegen können. Im Sinne eines nachhaltigen Ansatzes können wir so Kräfte bündeln und wertvolle Ressourcen besser nutzen. Wir haben einen gemeinsamen Fokus: Frauen mit der Diagnose Brustkrebs bestmöglich zu unterstützen und aufzuklären. Amoena bietet viele verschiedene Produkte in den unterschiedlichen Heilungsphasen an, und Ofa Bamberg kann die Betroffene ebenfalls bei ihrem Weg zurück ins Leben unterstützen. Die daraus resultierenden individuellen Lösungen kommen dann exklusiv unserem Fachhandel und unseren Anwenderinnen zugute.
Von wie vielen Anwenderinnen sprechen wir aktuell?
Anja Wichmann: Brustkrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Frauen. Weltweit treten jährlich rund 2 Millionen neue Fälle auf. Allein in Deutschland erhalten jährlich über 70.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Im Laufe ihres Lebens erkrankt im Durchschnitt eine von acht Frauen an Brustkrebs. Statistisch gesehen sind die meisten Frauen zu diesem Zeitpunkt zwischen 50 und 60 Jahre alt.
Brustkrebs ist beileibe keine seltene Erkrankung. Und dennoch wissen betroffene Frauen zu wenig über sie?
Wichmann: Stimmt, man sollte heute inzwischen davon ausgehen, dass Frauen nach einer Diagnose umfassende Informationen und eine ausführliche Beratung erhalten. Dies ist aber leider nicht immer der Fall, wie uns häufig berichtet wird. Während der Therapie haben betroffene Frauen fast unüberschaubar viele Kontakte zu medizinischem Personal, Behandlungen und Folgetherapien.
Doch so gut die Betreuung nach der Diagnose auch sein mag, der Informationsfluss zwischen den einzelnen Fachgruppen funktioniert oft nicht optimal. Hier möchten wir mit Aufklärungsarbeit alle Zielgruppen unterstützen.
Das heißt konkret?
Das komplette Interview lesen GP-Abonnenten in der aktuellen Februar-Ausgabe.