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Digitalisierung

Wirtschaftsministerium fördert RehaVital-Netzwerk

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt die RehaVital-Arbeitsgruppe „SmartOT“ finanziell.

Die Gelder für die RehaVital-Arbeitsgruppe „SmartOT“ stammen aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), teilte die Leistungserbringergruppe aus Hamburg mit. Während der einjährigen Projektlaufzeit von August 2020 bis Juli 2021 wird damit ein Netzwerkmanager in der Forschungsgruppe Biomechatronik an der Technischen Hochschule Ulm finanziert.

Steffen Matyssek (Häussler Technische Orthopädie), der bisher in Nebentätigkeit als Projektleiter agierte, übergibt die Verantwortung an den neuen Netzwerkmanager Daniel Jäger. Er soll sich in Vollzeit auf die Koordination des Netzwerks und dessen Zielerreichung konzentrieren. Nach dem 31. Juli 2021 soll die Netzwerkförderung um weitere zwei Jahre verlängert werden.

Die RehaVital veranstaltete im Oktober 2017 gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen und Experten einen Auftakt-Workshop, um die Digitalisierung von Fertigungsprozessen in der Orthopädietechnik voran zu treiben. Ziel sei es, Standards im Umgang mit neuen digitalen Werkzeugen zu definieren. Auf Basis der Software Geomagic FreeForm des Lizenzgebers Antonius Köster soll ein Leitfaden zur Anwendung digitaler Verfahren in der Orthopädietechnik entstehen.

RehaVital: „SmartOT“ in zwei Arbeitskreisen

Das Netzwerk arbeitete in den letzten beiden Jahren in zwei Arbeitskreisen (Rumpforthetik und Orthetik-Extremitäten) daran, digitale Werkzeuge wie 3D-Scanverfahren oder neue Techniken zur Erstellung von Zweckformen bzw. Körpermodellen gewinnbringend zu nutzen. Dabei lag der Fokus auf einer Verschlankung, Modernisierung sowie Standardisierung konventioneller Produktionsprozesse.

Im weiteren Projektverlauf soll es darum gehen, Erfahrungen untereinander auszutauschen und daraus Standardprozesse abzuleiten. Dem Netzwerkmanager der THU fällt dabei die Aufgabe zu, in den Arbeitskreistreffen besprochene Lösungswege zu testen und von den Netzwerkpartnern benannte Probleme zu lösen.

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Tobias Kurtz / 12.08.2020 - 14:39 Uhr

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