Im April 2024 hat sich Marcus Löffler an das Abenteuer Pacific Crest Trail (PCT) gewagt, eine Strecke von rund 4.300 Kilometern im Westen der USA durch die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington. Mit dabei: die orthopädische Einlage Igli Heel.
Wie sind Sie zum Wandern gekommen, Herr Löffler?
Marcus Löffler: „Zu meiner Abiturzeit 1993 habe ich über den Pacific Crest Trail gelesen und damit die Liebe zu Fernwanderungen entdeckt. Ich genieße es, in der Natur zu sein und mich selbst besser wahrnehmen zu können. Im Laufe der Jahre haben sich sukzessive die Tourlängen gesteigert, bis jetzt der Punkt gekommen war, das Abenteuer Pacific Crest Trail anzugehen.“
Auf Ihrer Reise tragen Sie auch die orthopädische Einlage Igli Heel. Weshalb?
Löffler: „Ich habe Chondromalacia patellae, eine Abnutzung des Knorpels hinter der Kniescheibe, Senk-Spreizfüße, und 2016 wurde zudem ein Fersensporn an beiden Füßen diagnostiziert. Dies ist ein knöcherner Auswuchs, der am Fersenbein entsteht. Bei mir war zudem das Gewebe um den Fersensporn entzündet – das Auftreten fiel mir schwer und war äußerst schmerzhaft, eine sogenannte Plantarfasziitis. Anfangs habe ich entzündungshemmende Medikamente genommen, die Füße ruhiggestellt und Übungen gemacht, um die Fuß und Wadenmuskulatur zu dehnen. Plus eine Sporteinlage getragen. Eine merkliche Besserung hat aber erst die Igli Heel Einlage gebracht, die mir im Sanitätshaus Ilse angepasst wurde.“
Frau Neubrand, Sie sind dort Orthopädietechnik-Mechanikerin. Welche Vorteile bietet die Igli Heel?
Jacqueline Neubrand: „Grundsätzlich kann sie individuell an das Bewegungsmuster von Patienten und Patientinnen angepasst werden und unterstützt so den Fuß optimal, ohne ihn in seiner natürlichen Beweglichkeit einzuschränken. Das Besondere: Die Igli Heel Schuheinlagen haben einen Aussparungskanal von der Ferse bis zum Großzehengrundgelenk, der die schmerzhaften Bereiche entlastet. Gleichzeitig sorgt die zusätzliche starke Fersenpolsterung für eine Schmerzreduktion und die hohe Schalenführung mit der flexiblen Carbon-Spange stützt den Fuß und gibt ein angenehmes Tragegefühl. Durch die individuellen Postings – das sind frei platzierbare Stützelemente – können wir aktiv den Druck von der Ferse wegnehmen, Druckstellen vorbeugen und erzielen eine bessere Verteilung am Vorfuß, da das Quergewölbe der Träger und Trägerinnen wieder aufgerichtet werden kann. Während des Therapieverlaufs kann mit den Postings jederzeit nachjustiert werden. Insgesamt können wir mit der Igli Heel eine bestmögliche Entlastung des an der Fußsohle liegenden Fersensporns erreichen – bei allen Patienten und Patientinnen mit Fersenschmerzen.“
Herr Löffler, wie war das erste Tragegefühl?
Löffler: „Grundsätzlich sind neue Einlagen, egal welcher Art, anfangs immer gewöhnungsbedürftig. Aber ich bin schnell gut damit zurechtgekommen und merke mittlerweile nicht mehr, dass ich orthopädische Einlagen trage. Begeistert bin ich insbesondere von den Postings – sie machen den Unterschied. Ich spüre eine komplett andere Unterstützung, insbesondere innen am Fußgewölbe. Zudem habe ich das Gefühl, dass sie meine Fußmuskulatur stimulieren und trainieren. Bereits nach wenigen Wochen haben sich meine Schmerzen in der Ferse und in den Knien merklich verbessert. Das hatte ich in dem Ausmaß nicht erwartet! Bisher habe ich die Igli Heel hauptsächlich beim Sport und Wandern benutzt, auf dem PCT trage ich sie aktuell täglich.“