Das Unternehmen hat die Preisspanne für den geplanten Börsengang und die Notierung seiner Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse auf 62 bis 66 Euro je Aktie festgelegt, teilt Ottobock mit. Das Angebot setzt sich aus rund 1,6 Millionen neu auszugebenden Inhaber-Stückaktien aus einer Barkapitalerhöhung zusammen, die voraussichtlich von einer außerordentlichen Hauptversammlung am oder um den 7. Oktober 2025 beschlossen wird. Hinzu kommen rund 9,1 Millionen bestehende Inhaber-Stückaktien, die aus dem Besitz der Näder Upside Vermögensverwaltungs GmbH angeboten werden. Darüber hinaus stellt diese rund 1,6 Millionen bestehende Aktien im Rahmen einer Wertpapierleihe für eine mögliche Mehrzuteilungsoption zur Verfügung.
Die Kühne Holding AG habe sich vorbehaltlich bestimmter Kündigungsrechte verpflichtet, Aktien im Rahmen des Angebots bis zu einem Gesamtkaufpreis von maximal 125 Mio. Euro zum endgültigen Angebotspreis zu erwerben, wobei sich ihr daraus resultierender Anteil am Grundkapital der Gesellschaft auf maximal 2,99 % belaufen soll.
Smallcap World Fund Inc., ein Fonds der Capital Group, habe sich vorbehaltlich bestimmter Kündigungsrechte verpflichtet, Aktien im Rahmen des Angebots bis zu einem Gesamtkaufpreis von maximal 115 Mio. Euro zum endgültigen Angebotspreis zu erwerben.
Bei einer Platzierung sämtlicher Angebotsaktien entspräche dies einem Angebotsvolumen zwischen rund 766 Mio. Euro und 808 Mio. Euro. Abhängig vom endgültigen Angebotspreis liegt die angestrebte Marktkapitalisierung bei der Platzierung aller Aktien zwischen ca. 4,0 Mrd. Euro und ca. 4,2 Mrd. Euro.
Oliver Jakobi, CEO von Ottobock: „Mit dem geplanten Börsengang wollen wir unsere ausgewiesene Innovationskraft weiter stärken und Technologien entwickeln, die Menschen helfen, ihre Bewegungsfreiheit zu erhalten oder wiederzuerlangen. Die Erlöse aus dem geplanten Börsengang verschaffen uns zusätzliche finanzielle Flexibilität, gezielt in neue Technologien zu investieren, weiterhin neue Maßstäbe in Human Bionics zu setzen und neue strategische Chancen zu nutzen.“
Die angestrebten Bruttoerlöse sollen dem Unternehmen zusätzliche finanzielle Flexibilität verschaffen, um Technologieinvestitionen zu finanzieren und Chancen in den Bereichen Produkte & Komponenten (B2B) sowie Patientenversorgung (B2C) durch gezielte Übernahmen (M&A) zu verfolgen.