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Corona-Pandemie

Höherer Bundesanteil für GKV-Finanzierung?

Höherer Bundesanteil für GKV-Finanzierung? Dr. Doris Pfeiffer (Foto: GKV-Spitzenverband)

Der GKV-Spitzenverband unterstützt die Maßnahmen gegen das Corona-Virus. Mit dem Bundesfinanzminister will er über einen höheren Bundesanteil an der Finanzierung sprechen.

Die Coronavirus-Pandemie stellt für das deutsche Gesundheitssystem eine beispiellose Herausforderung dar. Die gesetzliche Krankenversicherung unterstützt laut einer Mitteilung ausdrücklich die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor der weiteren Ausbreitung des Virus, zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung sowie zum Ausgleich pandemiebedingter finanzieller Belastungen von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und anderen betroffenen Leistungserbringern.

„Die gesetzliche Krankenversicherung sorgt dafür, dass die medizinische und pflegerische Versorgung in diesem Land auch unter Corona-Bedingungen zuverlässig finanziert wird“, so Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes.

Aufgrund der zusätzlichen Corona-Ausgaben einerseits und der zunehmenden wirtschaftlichen Probleme mit Beitragsrückgängen andererseits rücke nun auch die Frage der finanziellen Stabilität der GKV in den Blick. Pfeiffer: „Darüber haben wir in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre mit dem Bundesgesundheitsminister gesprochen. Wir waren uns einig, dass sowohl im Jahresverlauf als auch im Blick auf die Entwicklung in den Folgejahren die Stabilität der GKV-Finanzen eine herausragende Rolle spielt. Deshalb wird, auch darin waren wir uns einig, spätestens im Herbst mit dem Bundesfinanzminister über einen höheren Bundesanteil an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu sprechen sein.“

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Tobias Kurtz / 12.05.2020 - 09:23 Uhr

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