Marcus Schöfisch ist Deutscher Marathonmeister 2016. Der 35-Jährige hatte aufgrund seines Knick-Senkfußes immer wieder Schmerzen in der Fußsohle und dem Sprunggelenk. Im Expertentalk mit Medi berichtet er über seine Erfahrungen mit der Einlage Bow.
Herr Schöfisch, Sie mussten in den letzten Jahren teilweise verletzungs- und krankheitsbedingt auf Marathon-Wettkämpfe verzichten. Woran lag das?
Schöfisch: Ich hatte immer wieder Probleme mit dem Rücken und dem Kreuzbein. Das hat sich auch auf meine unteren Extremitäten ausgewirkt. Dazu kommt ein leichter Knick-Senkfuß. Laufe ich lange Strecken, ermüdet die Muskulatur – ich bekomme Schmerzen in der Fußsohle und dem Sprunggelenk, die später in die Knie und Hüfte ausstrahlen. Es war ein langer Prozess, bis ich körperlich wieder umfassend fit war.
Wie kann man das therapieren?
Schöfisch: Anfangs habe ich probiert, die Probleme mit speziellem Training und Physiotherapie in den Griff zu bekommen. Ich habe weniger trainiert, um meinem Körper mehr Zeit zur Regeneration zu geben. Aber das reichte nicht aus. Mein Orthopäde hat mir dann sensomotorische Einlagen verschrieben. Mit denen war ich nicht zufrieden. Im Sanitätshaus Helmut Haas hat man mir daraufhin die Bow von Medi vorgestellt, eine spezielle 3D-Einlage, die insbesondere für Patienten mit Knick-Senkfuß geeignet ist. Und damit laufe ich jetzt wieder schmerzfrei.
Was war Ihr erster Eindruck?
Schöfisch: Ich habe sofort den Unterschied gespürt: Diese Einlage gibt mir beim Laufen eine Art Extra-Kick, also zusätzliche Energie in der Abstoßphase, wenn der Fuß den Boden wieder verlässt. Zudem hat sich mein ganzer Körper aufgerichtet. Das ist jetzt ein gutes Jahr her und seitdem trainiere ich regelmäßig mit der Bow.
Was ist das Besondere an der Einlage?
Schöfisch: Sie richtet das Fußgewölbe auf. Damit ahmt sie die Bewegung eines gesunden Fußes nach. Während andere Einlagen den Fuß zwar in der Standphase unterstützen, hilft mir die Bow aktiv bei jedem Schritt, die Schwächen meines Fußes zu kompensieren – vom Auftreten bis zum Abrollen.
Wem würden Sie diese Einlage empfehlen?
Schöfisch: Die Bow eignet sich in erster Linie für Menschen mit einer Fußfehlstellung wie dem Knick-Senkfuß. Aber auch Leistungssportler, Laufanfänger oder allgemein sportlich aktive Menschen können von der Wirkungsweise der Einlage profitieren.
Inwiefern?
Schöfisch: Wann immer ich die Bow trage, fühlt sich mein Sprunggelenk stabiler an und das wirkt sich auf den ganzen Körper aus. Das Knie bleibt stabil und mein ganzer Oberkörper richtet sich auf. Ich muss für die gleiche Leistung gefühlt weniger Kraft aufwenden. Und ich habe das Gefühl, vom Fuß daran erinnert zu werden, groß zu bleiben, auf meinen Schritt und meine Körperhaltung zu achten. Aus meiner Sicht ist die Einlage auch für regenerierende Dauerläufe ideal oder um nach einer Trainingspause den Körper wieder in Form zu bringen.
Tragen Sie die Einlage bei Wettkämpfen?
Schöfisch: Nein, im Wettkampf ist das nicht erlaubt, da sind die Schuhe streng reglementiert. Das wäre ansonsten ein Wettbewerbsvorteil. Aber ich habe subjektiv das Gefühl, dass der positive Effekt bei Wettkämpfen nachwirkt – ich fühle mich stabiler und sicherer. Ansonsten trage ich sie immer zu ruhigen Dauerläufen zwei- bis dreimal die Woche und teilweise auch in der Freizeit. Die Einlage passt optimal in meine Sport- und Alltagsschuhe.